Vertrag mit Fachhochschule des Mittelstands (FHM) unterzeichnet

Studieren bald auch in Fürstenwalde möglich

Wir planen Großes! Wir wollen zukünftig für die Schülerinnen und Schüler unserer Beruflichen Schule der FAWZ gGmbH ein Studienangebot einrichten.

Bei der Umsetzung des Fern-Studiengangs unterstützt uns die Fachhochschule des Mittelstands (FHM). Die FHM ist genau der richtige Kooperationspartner für unseren geplanten Studiengang „Sozialpädagogik und Management“.

Die FAWZ gGmbH und die FHM schlossen zu diesem Anlass am 23. Mai 2019 einen Kooperationsvertrag.

Unterzeichnung des Kooperationsvertrages

Zur offiziellen Unterzeichnung des Kooperationsvertrages kamen Herr Prof. Dr. von der Heyden, Leiter des Instituts für Fernstudium, mit seiner Kollegin Frau Valentin, Studienberaterin für Fernstudierende, am 23. Mai 2019 aus Bielefeld angereist.

Der vorgesehene Unterrichtsraum für die Vertragsunterzeichnung war schnell gut besucht. Presse, Mitarbeiter, geladene Gäste und natürlich auch unsere interessierten angehenden Erzieherinnen und Erzieher füllten den Raum schneller als gedacht.

Mit unserem Schulleiter, Herrn Gläsemann, dem Geschäftsführer der FAWZ gGmbH, Herrn Enkelmann, und dem stellvertretenden Bürgermeister, Herrn Wichary, war die Runde komplett.

Herr Gläsemann eröffnete die feierliche Zusammenkunft. Nach einer kurzen Begrüßungsrede übergab er das Wort an Herrn Prof. Dr. von der Heyden, der allen Gästen unser gemeinsames Studien-Vorhaben näher erläuterte. Es folgten Worte von Herrn Enkelmann und Herrn Wichary bevor es an den feierlichen Akt der Unterzeichnung ging. Im Anschluss wurden Fragen beantwortet.

Natürlich stehen wir noch am Anfang und auf nicht jede Frage gibt es schon eine konkrete Antwort. Aber das Angebot wird kommen. Zum Schuljahr 2020/21 startet der Studiengang offiziell. Bis dahin werden Lehrpläne angepasst und die Ausbildungsstruktur in allen Lehrjahren in Hinblick auf das Studium optimiert.

Studiengang „Sozialpädagogik und Management“

Der Studiengang „Sozialpädagogik und Management“ soll sich zunächst an unsere Schülerinnen und Schüler richten, die sich in der Ausbildung zum Erzieher bzw. zur Erzieherin befinden.

Dazu ist ein integratives Studienmodell in Planung. Unsere Schülerinnen und Schüler beginnen damit schon im letzten Jahr ihrer Erzieher-Ausbildung ihr Studium. Das 3. Ausbildungsjahr ist zugleich das 1. Studienjahr. Ausbildung und Studium laufen also parallel ab, was Zeit spart. Betrachtet man Ausbildung und Studium getrennt voreinander, merkt man schnell den Unterschied: Allein die Erzieher-Ausbildung dauert 3 Jahre. Ein angehängtes Studium in der Regel weitere 3 – 4 Jahre. Mit dem integrativen Studienmodell bei uns spart man also mindestens 2 Jahre wertvolle Zeit. Und nicht zu vergessen auch Wege. Denn mit diesem Angebot muss niemand mehr lange Fahrtzeiten nach Frankfurt (Oder), Wildau, Berlin oder Potsdam auf sich nehmen. Studieren geht jetzt direkt vor der Tür mit Betreuung vor Ort.

Mit weiteren Studien-Modellen wäre es möglich, das Angebot auch für Außenstehende oder ehemalige Schülerinnen und Schüler unserer Schule anzubieten. Der Stundenplan müsste so konstruiert werden, dass es Außenstehenden nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch möglich ist die Studienzeiten vor Ort einzuhalten.

Fürstenwalde wird Hochschul- und Studien-Standort

Nicht nur für unsere Berufliche Schule und unseren Träger ist unser Hochschul-Vorhaben ein Zugewinn. Auch die Stadt Fürstenwalde profitiert von diesem Studienangebot. Hochschulen machten bislang einen Bogen um unsere Stadt. So blieb Fürstenwalde ein weißer Fleck in der Hochschul-Bildungslandschaft. Ab dem Schuljahr 2020/21 wird sich das nun ändern…

Wir freuen uns schon heute auf unsere ersten Studierenden und drücken uns selbst die Daumen, dass alles nach Plan läuft.

Das Team der Beruflichen Schule der FAWZ gGmbH

Auch die Presse berichtete über unser Vorhaben:

Zu Besuch im „ethnologischen Museum“ in Trebus

Wieder ein Museumsbesuch? Was, in Trebus? Ja, dort gibt es eine private Sammlung des Ehepaars Hannelore und Dr. Friedel Schneider. Sie beinhaltet eine ethologische Sammlung und eine Brauchtums-Ausstellung. Und so machten sich unsere Sozialassistenten aus der Klasse SOZI 18/1 am 22. Mai 2019 auf den Weg nach Trebus.

Private Sammlung aus der ganzen Welt

Das Reisen ist eine Leidenschaft von Hannelore und Friedel Schneider. Sie besuchten auf allen Kontinenten mehr als 130 Länder. Dabei haben sie viele Völker kennengelernt, hatten unzählige Begegnungen mit interessanten Menschen. Sie brachten besondere Gegenstände aus dem Leben, der Geschichte, der Tradition und der Kultur dieser Völker mit. Diese Geschenke und Mitbringsel sind Ausdruck der Freundschaft und Verbundenheit, der Achtung und Wertschätzung des Ehepaars Schneider gegenüber diesen Menschen und ihrer Kultur.

Einen großen Teil ihrer Mitbringsel und Geschenke sind seit 2016 in Trebus zu bestaunen. In einem großen Saal sind diese nach Kontinenten sortiert und gut beschriftet. Das Ehepaar Schneider kann zu jedem Ausstellungsstück eine interessante Geschichte erzählen. Unsere Schülerinnen und Schüler konnten alle ihre Fragen stellen, die geduldig beantwortet wurden.

Einblick in die Geschichte der Groß- und Urgroßeltern

Aber das Ehepaar Schneider hat noch eine zweite Sammelleidenschaft. Sie haben eine große Sammlung deutschen Brauchtums zusammengetragen. So konnten unsere Schülerinnen und Schüler einen Einblick gewinnen, wie teilweise ihre Großeltern und Urgroßeltern gelebt haben.

Abschließend trug sich die Klasse in das Gästebuch ein und dankte dem Ehepaar Schneider für den liebevollen Empfang.

Auch unsere 2. Sozialassistenten-Klasse des 1. Lehrjahres, die SOZI 18/2, sowie unsere Erzieher-Klasse des 2. Lehrjahres, ERZ 17, kehrten zu Besuch bei Familie Schneider ein.

Frau Bauer
Fachlehrerin für Politische Bildung

Rollstuhltag in Berlin

Am 10. Mai 2019 hatten wir, die Sozialassistenten-Klassen des ersten Lehrjahres der Beruflichen Schule der FAWZ gGmbH, im Rahmen des Lernfeldes 3 ein Projekt in Berlin.

Rollstuhltag – Was ist das?

Der Rollstuhltag ist ein bewährtes Projekt an unserer Beruflichen Schule. Der Rollstuhltag dient dazu, dass man sich als gesunder Mensch in die Lage der Menschen versetzen kann, die an den Rollstuhl gebunden sind um gleichzeitig zu überprüfen, ob Berlin überhaupt Rollstuhl-tauglich ist.

Berufliche Schule FAWZ gGmbH_Rollstuhltag in Berlin_Mai 2019

Es war ein echt schöner Tag in Berlin. Wir haben gemerkt, dass manche Personen in Berlin echt erfreut waren, das unsere Schule so ein Projekt macht. Andere wiederum haben grimmig geguckt, nach dem Motto: Ihr seid noch so jung, um im Rollstuhl zu sitzen, ohne irgendwas zu haben. Nette Menschen haben uns die Türen aufgehalten, andere wiederum sind einfach weiter gelaufen.

Wie Rollstuhl-tauglich ist Berlin?

Die großen Einkaufszentren sind Rollstuhl-tauglich, aber kleinere Läden an der Straße sind es manchmal nicht. Zum Beispiel gab es Apotheken die Rollstuhl-tauglich waren, wo man alleine hinein kommt, aber es gab auch welche, die es nicht waren, wo man entweder eine zweite Person als Hilfe brauchte oder erst klingeln musste, damit jemand kommt, um zu helfen.

Eine Aufgabe war, in einen Lebensmittelladen zu gehen, um zu gucken, ob man als Rollstuhlfahrer auch in den Regalen an alles ran kommt. Unser Fazit war, an das, was man zum Leben braucht, kommt man teilweise ran, nicht überall, aber sehr oft. Ansonsten muss man die Mitarbeiter oder andere Personen fragen, die gerade auch einkaufen sind, ob sie behilflich sein könnten.

Mit dem Rollstuhl in S-Bahn und U-Bahn

Wir sollten auch versuchen, mit der S-Bahn oder U-Bahn zu fahren. Ergebnis war, wenn das Einkaufscenter in Verbindung zur U-Bahn stand, war diese gut zu erreichen. Aber wenn man von der Straße aus in die U-Bahn wollte, ging es nur problemlos, wenn ein Fahrstuhl integriert war. Sonst wäre man da gar nicht auf den Bahnsteig gekommen.

Uns Sozialassistenten hat der Rollstuhltag sehr viel Spaß gemacht und wir würden diesen auch wieder machen. Weil es eine schöne Erfahrung war, wie sich Personen mit Handicap fühlen und was deren Probleme sind, wenn man an den Rollstuhl gebunden ist und nicht einfach aufstehen kann.
Vor allen war es auch ein schönes Gefühl von Verkäufern und Verkäuferinnen zu hören, dass es ein echt schönes Projekt unserer Schule ist und sie dieses Projekt befürworten.       

Erik
Klasse Sozi 18/2

Alles außer das Einhorn

Theaterstück über Cybermobbing

Cybermobbing ist ein Problem, dass in jeder Klasse auftreten kann. Schüler dafür zu sensibilisieren, versucht das Theaterstück „Alles außer das Einhorn“.

Ausflug in das Berliner Grips-Theater

Unsere Schülerinnen und Schüler der Sozialassistenten-Klassen im 1. Ausbildungsjahr besuchten das Berliner Grips-Theater Anfang Mai im Rahmen des Lernfeldes 2.

Der Inhalt kurz zusammengefasst: Julius nennen alle in der Klasse nur Schlappi. Aber die schlimmsten Sachen schreiben sie in den Klassenchat. Vor allem Fever, die hält sich für die Kingkong-Königin der Schule und postet Gemeinheiten am laufenden Band. Und weil Netti Julius einmal in Schutz genommen hat, ist sie jetzt an der Reihe. Innerhalb von Sekunden verbreiten sich Lügen, Demütigungen und Hasskommentare über sie im Netz. Sogar von Leuten, die sie gar nicht kennt. Hätte sie bloß die Klappe gehalten! Oder hätte sie jemanden um Hilfe bitten sollen? Ihre Eltern vielleicht, die Lehrerin oder etwa den Busfahrer?

Am Beispiel eines Klassenchats bringt Autorin Kirsten Fuchs die digitalen Verhältnisse zum Tanzen. Mit Witz und Tempo beschreibt sie Verlockungen, Gefahren aber auch Chancen sozialer Netzwerke.

Im Unterricht wurde dieses Thema noch einmal ausführlich behandelt. Fragen zu den Ursachen von Mobbing, rechtliche Fragen und Hilfe für Betroffene standen dabei im Mittelpunkt.

Frau Bauer
Fachlehrerin für Politische Bildung

Einzigartig in Deutschland: Erzieher-Ausbildung inkl. Abschluss Montessori-Diplom

Die Ausbildung zum Erzieher ist derzeit der beliebteste unter den sozialen Berufen. Der Bedarf auf dem Arbeitsmarkt ist da! Und noch immer fehlen gut ausgebildete Fachkräfte. Genau hier setzen wir, die Berufliche Schule der FAWZ gGmbH aus Fürstenwalde, an.

Erzieher werden inkl. Zusatzausbildung

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Erzieher-Ausbildung vielseitiger zu gestalten und damit die Qualität der Ausbildung zu verbessern. Seit fünf Jahren können angehende Erzieherinnen und Erzieher bei uns zwischen zwei Zusatzausbildungen wählen: der Montessori-Pädagogik sowie der Erlebnis-Pädagogik.

Ausbildung inkl. Abschluss Montessori-Diplom

Die Kombination der Erzieher-Ausbildung mit der Fachrichtung „Montessori-Pädagogik“ ist schon etwas Besonderes. Mit Abschluss des Montessori-Kurses erhalten unsere angehenden Erzieherinnen und Erzieher das begehrte Montessori-Diplom quasi automatisch. Dafür muss man sonst tief in die Tasche greifen. Im Nachhinein kann man für diesen zusätzlichen Abschluss schon mal bis zu 2.000 € zahlen.
Die Kombination der Erzieher-Ausbildung mit dem Montessori-Diplom ist dabei noch einzigartig in ganz Deutschland.

Nicht zu vergessen, dass sich die Montessori-Pädagogik und andere Reform-Pädagogiken heute großer Beliebtheit erfreuen. In Betreuungs- und Bildungseinrichtungen sind sie gefragter denn je.

Mit der erweiterten Berufsbildungsreife zum Erzieher

Wenn Dir noch die Qualifikation für die Erzieher-Ausbildung fehlt, dann beginne bei uns Deine Ausbildung zum Sozialassistenten. Sie ist der ideale Einstieg in soziale Berufe – egal ob Du Dich später zur Erzieherin bzw. zum Erzieher oder in einem anderen sozialen Beruf qualifizieren möchtest. So schaffst Du es auch mit der erweiterten Berufsbildungsreife zu Deinem Traumberuf Erzieher!

Bewirb Dich jetzt!
Fülle einfach unsere Kurzbewerbung aus und beginne schon im Sommer 2019 Deine Ausbildung zur Erzieherin bzw. zum Erzieher oder zur Sozialassistentin bzw. zum Sozialassistenten.

Du hast noch Fragen zur Ausbildung? Kontaktiere uns über unsere Kontaktdaten!

Hier findest Du weitere Informationen zur Erzieher-Ausbildung sowie zur Fachrichtung Montessori-Pädagogik.

Das Team der Beruflichen Schule der FAWZ gGmbH

Frohe Ostern

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

FAWZ gGmbH_Frohe Ostern_2019FAWZ gGmbH_Frohe Ostern_2019_Ostergedicht

mit diesem kleinen Gedicht starten wir mit Euch und Ihnen in die Osterferien.
Wir hoffen alle auf einen fleißigen Osterhasen, viele bunte Eier im Nest sowie wärmende Sonnenstrahlen bei der Osternest-Suche. 🙂 Damit wünschen wir Euch und Ihnen frohe Ostern!

Die Osterferien haben in diesem Jahr lange auf sich warten lassen! Dafür werden wir aber – auch wenn es heute noch nicht danach aussieht – mit tollem Ferien-Wetter belohnt. Die nächsten beiden Wochen erwartet uns viel Sonne. Perfekt, um den Frühling so richtig zu genießen, um Ausflüge zu unternehmen oder sich mit Freunden zu treffen. Einfach draußen die erste Frühlingssonne bis in die Abende hinein genießen oder der Natur beim Erwachen zusehen. Die meisten von uns zieht es sicherlich bald nach draußen.

Aber egal, wie Ihr und Sie diese nächsten Wochen verbringen. Am Ende ist nur wichtig, Energie zu tanken und sich zu erholen. Und das macht jeder auf seine Art.

Wir freuen uns darauf, Euch und Sie alle gesund und gut erholt nach den Osterferien wiederzusehen. Denn dann geht es in den Endspurt des Schuljahres.

Das Team der Beruflichen Schule der FAWZ gGmbH

Einblicke in die Ausbildung zum Tag der offenen Tür 2019

Ein Tag der offenen Tür ist nicht nur informativ, sondern auch immer etwas Besonderes. Unsere Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer überlegen im Vorfeld, wie sie diesen Tag gestalten und was sie den Besuchern zeigen möchten. Berufliche Schule der FAWZ gGmbH_Tag der offenen Tür 2019_Maskottchen FawiSo ein Schultag bei uns hält schließlich viele interessante Angebote bereit.

Am Freitag, dem 29. März 2019, öffneten wir um 13 Uhr unsere Türen für alle interessierten Gäste. Unsere angehenden Sozialassistenten und Erzieher der vier Abschlussklassen haben mit viel Liebe und Engagement diesen Tag vorbereitet.

Mit Fawi, dem Maskottchen unseres Trägers, sorgten wir wieder für Aufsehen. Denn dieser machte mit seiner imposanten Erscheinung schon an der Straße auf unseren Tag der offenen Tür aufmerksam und machte neugierig auf mehr. 🙂

Interessanter und lebensnaher Unterricht

In unserer Schule angekommen konnten sich die Besucher von unseren schönen Unterrichtsräumen überzeugen und einen Einblick in verschiedene Unterrichtselemente erhalten. Unsere angehenden Erzieher des Kurses Montessori-Pädagogik waren vorbereitet: In ihrem Raum wartete ein Trimmpfad durch das Sinnesmaterial nach Maria Montessori, den die Gäste begehen konnten. Unsere auszubildenden Erzieher der Erlebnis-Pädagogik trommelten, was das Zeug hielt und sorgten damit für ordentlich Stimmung.
In einem der Räume konnte man sich über den Unterricht in den Fächern Biologie und Pflege informieren. Unsere Schülerinnen zeigten Babypuppen, die kaum von echten Babys zu unterscheiden waren, und im Unterricht als Anschauungsmaterial dienen. Auch waren interessante Unterrichtsmaterialien, die unsere Schülerinnen und Schüler in den verschiedenen Fächern selbst hergestellt hatten, zu sehen.

Führungen durch die Schule

Unsere Schülerinnen und Schüler selbst haben die Besucher professionell durch die Schule geführt und alle Fragen beantwortet. Zu Gast war auch Mohammad Bilal vom Jugendintegrationsprojekt „Fürstenwalde moves“ (ein Projekt der Johanniter) mit einer Gruppe ausländischer junger Männer, die sich über die Schulinhalte informierten. 

Für das leibliche Wohl sorgten unsere Schülerinnen und Schüler mit Waffeln, Hotdogs, Muffins und Zuckerwatte. Im Atrium wurde gebastelt. Hier stellten Kinder ideenreiche Dinge aus Salzteig her und gestalteten sich ihren eigenen Button – meist mit unserem süßen Maskottchen Fawi als Motiv.

Parallel zum Tag der offenen Tür fanden auch Vorstellungsgespräche für interessierte zukünftige Schülerinnen und Schüler statt. Wir freuen uns schon auf  Euch, wenn Ihr im nächsten Schuljahr hoffentlich zu unseren neuen Klassen gehört.

Ausbildung mit Zukunft – Berufe mit Zukunft

Wir bilden Berufe aus, die auf dem Arbeitsmarkt benötigt werden. Ausgebildet werden bei uns Sozialassistenten und Erzieher. Nach einer zwei- bzw. dreijährigen Ausbildung hat man einen Berufsabschluss in der Tasche.
Als Einstieg in soziale Berufe empfiehlt sich die Ausbildung zum Sozialassistenten. Im Anschluss kannst Du Dich bei uns in 3 weiteren Jahren zum Erzieher qualifizieren.

Darum solltest Du Deine Ausbildung bei uns beginnen

Die Ausbildung zum Erzieher ist hier gleich doppelt besonders. Zum einen wird diese mit den Zusatzkursen Montessori-Pädagogik und Erlebnis-Pädagogik angeboten. Zum anderen kann man mit Abschluss des Kurses Montessori-Pädagogik das begehrte Montessori-Diplom erhalten. Eine vergleichbare Ausbildung kann nachträglich schonmal bis zu 2.000 € kosten. Im Rahmen der Erzieherausbildung an unserer Beruflichen Schule ist dieses jedoch inklusive!
Diese kombinierte Erzieherausbildung findet man momentan nirgendwo anders.

Darüber hinaus zeichnet sich unsere Schule durch ihre Übersichtlichkeit und der familiären Atmosphäre aus. Ein netter Ausbildungsort mit qualifizierten und engagierten Lehrkräften. Das Ganze nur 10 Minuten vom Bahnhof entfernt. Für Autofahrer gibt es ausreichend Parkplätze direkt vor der Tür.

Tag der offenen Tür verpasst?

Wer keine Zeit hatte, am Tag der offenen Tür vorbeizuschauen, kann es jederzeit wochentags von 8 bis 15 Uhr nachholen.

Bewerbungen für das nächste Schuljahr sind jederzeit möglich.

Das Team der Beruflichen Schule der FAWZ gGmbH

Weitere Bilder folgen demnächst…

Besuch der Leipziger Buchmesse 2019

Am Freitag, dem 22. März 2019, besuchten wir – interessierte Schülerinnen und Schüler sowie und Lehrerinnen und Lehrer unserer Beruflichen Schule – die Leipziger Buchmesse in der Messehalle Leipzig.

Auf zur Buchmesse nach Leipzig

Früh ging es mit dem Bus los. Als wir ankamen waren schon hunderte Menschen auf dem Messegelände unterwegs. Es gab ein vielfältiges Genre-Angebot, über Kinderliteratur, Literatur für Pädagogen bis hin zu Fantasy und Mangas.

Berufliche Schule der FAWZ gGmbH_Besuch Leipziger Buchmesse 2019_1Die Wege zu jedem Hallenbereich waren durch mehrere Schilder gekennzeichnet, sodass man die Hallen leicht finden konnte. Auf der Messe wurden Bücher angeboten, die man dort günstiger ersteigern konnte, als wenn man sie im Laden kauft oder im Netz bestellt. Bei Fragen wurden wir freundlich von den Ausstellern beraten.

Manga-Comic-Con für Manga-Fans

Parallel dazu fand in Halle 1 die Manga-Comic-Con statt, die uns besonders interessierte. In der Glashalle unten tummelten sich viele Cosplayer, die häufig von professionellen Fotografen fotografiert worden sind. Das war für uns Manga-Fans ein besonderes Erlebnis.

Unsere Lehrerinnen und Lehrer knüpften neue Kontakte zu Schulbuchverlagen, was uns auch im Unterricht zugutekommen wird. Schwer bepackt kamen die meisten wieder am Bus an. Vor allem Infomaterial wurde mitgenommen und so manch interessante Werbeartikel konnte man an den Ständen mitnehmen.

Und, hat´s gefallen…?

Auf Nachfrage, wie unseren Lehrerinnen und Lehrern sowie Schülerinnen und Schülern die Leipziger Buchmesse gefiel kam als Antwort, dass es ihnen sehr gefallen hatte und das es sich für einen weiteren Besuch lohnen würde.

Jessica und Sophie
Schülerinnen der Erzieher 16/1 und Sozi 17/1

Fürstenwalder Braugeschichte

Am 11. März 2019 war die letzte Stunde Politische Bildung unserer Erzieher 18-2, bevor sie ins Praktikum gingen. Da auch Geschichte ein Bestandteil des Faches ist, besuchten wir das Brauereimuseum Fürstenwalde.

Brauereimuseum Fürstenwalde

Wolf-Dieter Erdmann, Mitglied des Brauvereins Fürstenwalde,  informierte unsere Schülerinnen und Schüler über die lange Brautradition unserer Stadt. Bereits 1451 wird das Bier aus Fürstenwalde urkundlich erwähnt. Mit 104 Brauhäusern war Fürstenwalde die zweitgrößte Braustadt Brandenburgs war. Interessant zu erfahren war, dass die Städte nur ihr eigenes Bier verkaufen durften. Lediglich Gaststätten durften gegen ein Entgelt von einem Taler pro Fass, der in die Stadtkasse floss, auch Bier aus einer anderen Stadt verkaufen.

Berufliche Schule der FAWZ gGmbH_Fürstenwalder BraugeschichteMit dem Jahre 1810 begann für die Familienbrauereien ein schleichender Niedergang. Dass sich mit der Industrialisierung auch die Herstellungsverfahren änderten ist klar. Dass sich aber auch Berliner Großbrauereien, wie Schultheiss, Tivoli oder Patzenhofer in Fürstenwalde niederließen, wohl eher nicht.

Wissenswertes aus der Welt der Brauerei

Noch weniger Leute wissen wahrscheinlich, warum Fürstenwalde ausschlaggebend für die Errichtung der ersten japanischen Brauerei war. Noch heute braut Japans weltweit bekannte Brauerei SAPPORO nach Fürstenwalder „Vorbild“. Im Jahre 1936 stellte Familie Mord, als letzte Familienbrauerei in Fürstenwalde, das Brauen ein.

Das Museum informierte nicht nur über die Braugeschichte sondern stellt auch die wichtigsten Zulieferer  vor. Mit Zulieferer sind jene Gewerke gemeint, die nicht explizit mit dem Brauprozess in Verbindung stehen. Beispielsweise Böttcher, Töpfer und Zinngießer. Ebenso erfahren konnte man etwas über den Hopfenanbau, über die Landwirtschaft und über die Fürstenwalder Mühlen.

Der Ausflug in die Regionalgeschichte Fürstenwalde hat uns allen viel Wissenswertes gebracht.

Frau Bauer
Fachlehrerin für Politische Bildung

Bei uns geht es auch kreativ zu

Sehr kreativ geht es im Lernfeld 5 bei unseren Sozialassistenten zu.  In diesem Fach geht es um musisch-kreative Prozesse und Bewegungsangebote.

In einer der letzten Stunden wurde Salzgebäck vorbereitet. Daraus formten unsere Schülerinnen und Schüler Türschilder für den persönlichen Gebrauch. Und da jetzt alle einmal gepackt waren von kreativen Einfällen machten wir gleich weiter.

Töpfern im Kulturverein Nord

Wir siedelten um in die Räume des benachbarten Kulturverein Nord. Hier ging es ans Töpfern. Unsere angehenden weiblichen und männlichen Sozialassistenten bewiesen sich auch hier wieder mit tollen kreativen Ideen.

Bei diesem Unterrichtsangebot hatten unsere Schülerinnen und Schüler viel Freude und konnten ihre kreative Ader so richtig ausleben. Gute Ideen wurden umgesetzt.

Und weil es ziemlich unkompliziert ist, werden die Basteleien mit Salzteig auch an unserem Tag der offenen Tür zu sehen sein.

Frau Bauer
Fachlehrerin für Politische Bildung