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Was krabbelt denn da?

Wer durch unser Schulgebäude geht, sieht viele Arbeiten, die im Kreativunterricht bei den Sozialassistenten wie auch bei den Erziehern entstanden sind.  Erst vor den Ferien wurden Bilder angebracht, die Waldinsekten darstellen. Eigentlich sind es keine Bilder, sondern kleine Kunstwerke. Der Auftrag war, ein Waldinsekt zu basteln und diesem einen Namen zu geben: ein real existierendes oder ein ausgedachtes. Zunächst hieß es die entsprechenden Materialien im Wald oder im Park zu sammeln: Blätter, Kastanien, Eicheln, Tannenzapfen und vieles mehr. Dann war die Kreativität der Schülerinnen und Schüler der Sozi 20 gefragt. Jeder fertigte ein Diorama an. Wer nicht weiß, was das ist: eine Art Mini-Schaukasten, in dem das Waldinsekt vor einem oft halbkreisförmigen, ebenfalls mit Naturmaterialien gestalteten, Hintergrund dargestellt wird. So sind jetzt u.a. Helmut, die schottische Spinne und Günther, die Moospinne oder aber eine stachlige Gelbflügelfliege zu sehen. In jedem Minidiorama kann der Betrachter auf Entdeckungsreise gehen. Und manchmal hat man das Gefühl, als wenn das große Krabbeln beginnt.


Birgit Bauer, Lehrerin für LF 1

Ich bin Helmut, die schottische Spinne.
Leonie und Angelique sind stolz auf ihre Arbeiten.
Mein Name ist Gustav.
Gestatten - Günther, die Moosspinne.
Lucienne und Frau Beck bringen ein Diorama an.
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Unsere Schüler zeigen ihre Kreativität

Die Erzieher 21_1 besuchten kürzlich die nahe gelegene Töpferwerkstatt des Kulturvereins Nord. Innerhalb des Themenabschnitts „Märchen und Materialkunde“ sind zum Märchen Hänsel und Gretel kleine Häuschen aus Ton entstanden, welche anschließend mit Farbe verziert wurden. Neben dem Material Ton wurden von einzelnen Gruppen anhand eines Vortrags im Unterricht auch Papier, Farbe, Holz, Salzteig, Knete oder Kunststoff vorgestellt und passend dazu ein Klassenangebot im Elementarbereich angeleitet.

Im Töpferstudio
Bei der Arbeit

Ein weiteres Projekt mit den Erziehern war die herbstliche Ausgestaltung des Schulgebäudes. Unsere Schüler haben Naturmaterialien wie Mais, Kürbisse, Rinde, Stroh und vieles mehr verarbeitet und mit Behältnissen aus Glas, Metall, Holz und Ton dekorativ kombiniert. Weiterhin entstanden Naturgirlanden und Mobiles.

Liliana und Naja finden's super
Herbstliche Deko
Herbstliche Deko mit Gläsern
Tim und Julian arbeiten mit Baumrinde
Berufliche Schule Paula Fuerst der FAWZ gGmbH_Studium ab Schuljahr 2020-21 ergaenzt soziale Ausbildungen Allgemein

Die Studenten sind los

Herzlicher Empfang der ersten Studierenden in Fürstenwalde/Spree

Die Berufliche Schule Paula Fürst eröffnete am 1. Oktober 2021 den ersten Studiengang „Sozialpädagogik und Management“ in Kooperation mit der Fachhochschule des Mittelstands FHM. Die feierliche Immatrikulationsveranstaltung fand am 2. Oktober 2021 statt.

Schulleiterin Jana Stahr freute sich, über 30 Studierende im Fernstudienzentrum an der Beruflichen Schule Paula Fürst begrüßen zu dürfen. Darunter sind Fernstudierende, die bereits als Erzieherinnen und Erzieher oder als Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger fest im Berufsleben stehen und Studierende, die das Fernstudium neben ihrer Erzieherausbildung parallel absolvieren.

Nach der feierlichen Eröffnung durch die FHM in Form einer Videobotschaft und durch Kirsten Schmitt von der Geschäftsleitung der FAWZ gGmbH sowie Schulleiterin Jana Stahr begann für die Studierenden am 2. Oktober das Studium. Bevor es richtig los ging, bekamen die Studierenden noch kleine Geschenke überreicht. 

Das M&M-Orakel sorgte für Auflockerung. Jede Farbe forderte die Studierenden und Dozenten dazu auf, eine Frage zu beantworten. So konnten wir Erwartungen an Studium und Dozenten, individuelle Herausforderungen und persönliche Ziele zusammentragen – und ganz nebenbei: lecker waren die kleinen, bunten Schokolinsen auch noch.

In den Einführungsveranstaltungen im Anschluss erhielten die Studenten eine Einweisung in die Plattform der Hochschule, in die Studienorganisation und die ersten Vorlesungen wurden abgehalten. Der Studiengang beinhaltet Präsenzveranstaltungen an einzelnen Samstagen und Online-Seminare einmal in der Woche.

„Wir wünschen unseren Studierenden einen guten Start ins Studium, viele neue Eindrücke, spannende Veranstaltungen, interessante neue Sichtweisen und viel Energie und Kraft für die bevorstehenden Herausforderungen“, so Schulleiterin Jana Stahr.

 

Das Team der Beruflichen Schule Paula Fürst
der Fürstenwalder Aus- und Weiterbildungszentrum gGmbH

Button_Studium_Abschlüsse
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Juniorwahl 2021 - Wir haben gewählt

Am 22. September gingen unsere Schüler an die Wahlurnen zur Bundestagswahl.

Wie schon vier Tage vorher? Das war im Rahmen der Juniorwahl, an der sich unsere Schule beteiligt hat, möglich. Bereits in den letzten Wochen haben sich die Schülerinnen und Schüler im Fach Politische Bildung mit dem Thema Bundestagswahlen beschäftigt. Besonderes Interesse galt den Wahlprogrammen, die gegenübergestellt wurden. Trotzdem war es für einige Schülerinnen und Schüler nicht leicht, eine Entscheidung zu treffen. Apropos Entscheidung: auch hier galt wie bei den Originalwahlen der Grundsatz „Wählen ist freiwillig.“

Partner der Juniorwahl sind der Deutsche Bundestag, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Bundeszentrale für politische Bildung. Den Lehrern wurde fundiertes Unterrichtsmaterial zur Verfügung gestellt, das speziell auf die Schüler zugeschnitten war. Es war abwechslungsreich und sehr informativ. Der Wahlvorstand setzte sich aus vier Schülerinnen und einem Schüler der Sozialassistenten 21 zusammen. Sie erstellten die Wahllisten, schrieben die Wahlbenachrichtigungen und teilten diese aus. Die Wahl wurde nach originalen Vorgaben gestaltet. So gab es auch eine verplombte Wahlurne, zwei Wahlkabinen und natürlich die Original-Wahlzettel für unseren Wahlkreis Oder Spree und Frankfurt (Oder). Nach der Wahl ging es an die Auszählung. Zum Ergebnis sei so viel gesagt, dass bei den Direktkandidaten Mathias Papendieck von der SPD mit 21,79% vorne lag und bei den Parteien die Tierschutzpartei mit 24,36%.


Informationen der Organisatoren zur Juniorwahl:

Bei der Juniorwahl geht es um das Üben und Erleben von Demokratie. Bundesweit nehmen 1.5 Millionen Schüler an insgesamt 4.513 Schulen an der Juniorwahl teil. Damit ist dies das größte Schulprojekt in Deutschland. Zur Bundestagswahl 2021 steht es unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Deutschen Bundes­­tages Dr. Wolfgang Schäuble.

Seit dem Ende der Sommerferien steht das Thema „Demokratie und Wahlen“ auf dem Stundenplan und nun geht es in dieser Woche wie bei der „echten“ Bundestagswahl mit Wahlbenachrichtigung und Ausweis in das Wahllokal der Schule. Die rund 50.000 Wahlhelfer in den beteiligten Schulen, die Wähler­verzeichnisse angelegt haben und später die Stimmen auszählen werden, übernehmen aktiv Verantwortung und sorgen für einen reibungslosen Ablauf der Wahl.

Das Gesamtergebnis der Zweitstimmen und die Sieger der Erststimmen werden am Wahlsonntag, den 26. September 2021 um 18:00 Uhr auf www.juniorwahl.de veröffentlicht.

Birgit Bauer
Fachlehrerin für Politische Bildung

Anfertigung der Wahlunterlagen
Einblick in das Wahllokal
Wir haben gewählt
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Ein (Dokumentar-) Filmerlebnis auf dem Gut Eibenhof in Bad Saarow

Das Filmfestival FILM OHNE GRENZEN ist inzwischen ein fester kultureller Bestandteil in unserer Region.

Gezeigt werden seit 2013 auf dem Gut Eibenhof Dokumentar-, Spiel- und Kurzfilme. Es sind immer ganz besondere Filme. In diesem Jahr stand das Festival unter dem Motto „SEHNSUCHT“.

Wir haben uns sehr gefreut, dass wir mit drei Klassen auch in diesem Jahr wieder am FILM OHNE GRENZEN Jugendprogramm teilnehmen konnten. Auf dem Programm stand der Dokumentarfilm „Das Fieber“.

Dieser Dokumentarfilm zeigt Aspekte des Kampfes gegen die Malaria in Ostafrika. Während die afrikanischen Protagonisten zu Wort kommen, knüpft die Handlung Zusammenhänge zu kolonialen Strukturen und kapitalistischer Profitgier. In der Filmbeschreibung heißt es: „Das Fieber – Der Kampf gegen Malaria“ rüttelt auf: Wir, die wir erstmals am eigenen Leib den Schrecken einer Pandemie erfahren, werden an jene erinnert, die schon ewig mit einer tödlichen Krankheit ringen. Der Dokumentarfilm verweigert den immer gleichen Blick auf afrikanisches „Leid“ und begleitet Protagonist*innen, die auf Selbstbestimmung insistieren. Ihre Arbeit mit der Heilpflanze Artemisia annua könnte vielleicht unzählige Menschenleben retten – vor Malaria und vor anderen Infektionskrankheiten.“

Für einige unserer Schülerinnen und Schüler war es nicht immer einfach, dem Film zu folgen. Die Sequenzen zwischen hektischem Treiben und plötzlicher Ruhe waren oft abrupt. Der Dokumentarfilm lief mit deutschen Untertiteln, auch hier war größte Aufmerksamkeit gefragt. Es ist schon ein Unterschied, ob man sich einen spannenden Actionthriller ansieht oder einen aufrüttelnden Dokumentarfilm.

Hanna von den Erziehern 21-2 fand den Film sehr aufschlussreich und gut erklärt. Sie hat viel über die Krankheit Malaria gelernt und auch, welche Auswirkungen sie auf die Welt hat. Zudem weiß Sie jetzt auch, dass Malaria heilbar ist. Lea sagte nach dem Film: „Ich persönlich fand den Film gut, weil ich jetzt eine andere Sicht auf das Land habe und ich jetzt auch mehr über Malaria weiß. Gut und einfach erklärt. Schön, dass man so etwas mal sehen kann und die Kulisse war auch sehr gut gewesen.“ Isabella-Sophie ergänzte: „Ich persönlich fand den Film sehr bewegend. Er hat mir gezeigt, dass wir es hier, in unserem Land, wirklich gut haben. Und der Film hat mir auch gezeigt, dass es wirklich erschreckend ist, wie viel Einfluss die Pharmaindustrie hat. Eine einfache Pflanze könnte so viel bewegen und könnte so vielen Menschen helfen.“

Um beim Festivalthema SEHNSUCHT zu bleiben, die Menschen in den von Malaria betroffenen Regionen wünschen sich nichts mehr, als dass die Krankheit heilbar ist und nicht die Interessen der großen Pharmafirmen dies verhindern. Eine kleine Pflanze, die Artemisia annua, ist in der Lage, mit wenig Geld und viel Engagement der Menschen vor Ort, Malaria zu bekämpfen.

Unser Dank geht an die Festivalorganisatoren, insbesondere an Yvonne Borrmann, die für das Jugendprogramm verantwortlich ist. Es sind immer wieder ganz besondere Unterrichtsstunden für unsere Schüler.

 

Birgit Bauer
Lehrerin für Politische Bildung

Blick in den Saal
Filmplakat
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Kein Grund zur Aufregung – die ersten Schultage der Sozialassistenten

Unsere Schule hat eine neue Klasse Sozialassistenten, drei neue Erzieherklassen, darunter sind Schüler, die mit dem integrativen Studium begonnen haben und eine Erzieherklasse in Teilzeit. Es waren so viele Schüler wie schon lange nicht mehr auf dem Schulgelände.

- Begrüßung durch Schulleiterin Jana Stahr -
- Nach den Coronatests ging es in die Klassenräume -

Zwei Tage später befragte ich die neuen auszubildenden Sozialassistenten, wie sie die ersten Tage empfunden haben. Von Aufregung am ersten Tag berichtete Sandra und Justina und vom großen Gefühlschaos. Klar, dass sich die neuen Schüler erst einmal kennenlernen müssen. Den ersten Tag mit Fotoshooting und Kennlernrunde fand auch Leonie sehr interessant. Mariantonia findet den Unterricht gut strukturiert, sie kann ihm gut folgen, auch wenn an manchen Tagen acht Stunden Unterricht anstehen. Marcel machte sich vorher Gedanken, ob er gut in die Klasse integriert würde. Seine Bedenken wurden schnell ausgeräumt und er freut sich auf zwei entspannte Schuljahre. Maurice und Justin haben gleich am ersten Tag zwei Freunde gefunden. Viel Lob finden auch die Lehrer, hoffentlich hält dieses Lob lange an. Dané erzählt: „Für mich war es spannend am ersten Tag zu hören, wie meine Mitschüler leben, auch über den Altersunterschied war ich erstaunt. Ich fühle mich sehr wohl auf dieser Schule, da die Lehrer freundlich sind und auch wirklich versuchen, uns etwas beizubringen, alles was wir für einen späteren Beruf oder eine weiterführende Ausbildung brauchen. Es hätte mich nicht besser erwischen können: die Klasse sowie die Schule!“ Hört sich doch gut an.

 

Birgit Bauer

Lehrerin LF 1 Sozialassistenten

Während-des-Flashmobs Allgemein

Abschlusszeugnisse, Flashmob und jede Menge Spaß

Feierlich ging es am Freitag, dem 18. Juni, in unserer Beruflichen Schule „Paula Fürst“ zu. Unsere Abschlussklassen – Sozialassistenten und Erzieher – haben ihre Abschlusszeugnisse erhalten. Feierlich war das Atrium geschmückt, aber auch viele Schülerinnen und Schüler hatten sich dem Anlass entsprechend schick gemacht. Bevor es zur Zeugnisübergabe kam, haben die Sozialassistenten des 1. Ausbildungsjahres noch mit einer Tanzeinlage überrascht. Eine Art Flashmob, die gut ankam und teilweise zum Mitmachen animierte. Natürlich war es wichtig, immer die Abstandsregeln einzuhalten. Unsere Schulleiterin Frau Stahr würdigte die Leistungen unserer Absolventen. Hohe Ansprüche stellt vor allem die Erzieherausbildung, die mit dem Abschluss „Staatlich anerkannter Erzieher“ endet. Jeder Absolvent hat auch eine Spezialisierung in der Montessouri- bzw. in der Erlebnispädagogik gemacht und auch hier das entsprechende Diplom erhalten. Manche unserer Absolventen waren fünf Jahre an der Schule, erst zwei Jahre-Ausbildung zum Sozialassistenten und dann die dreijährige Erzieherausbildung. Einige werden wir wieder sehen, wenn ab September der konsekutive Studiengang „Sozialpädagogik und Management“ beginnt.

Gefreut haben sich die Schüler auch über den Überraschungsgast Herrn Gläsemann, der bis zum vorigen Schuljahr, die Schule für viele Jahre geleitet hat. Eine besonders innige Rede hielt Frau Köhler, die Klassenlehrerin der Erzieher-Abschlussklasse. Für jeden einzelnen hatte sie liebe Worte parat. Sie hat die Schüler über die Jahre genau beobachtet und gab die besten Seiten preis, über die wir auch mal schmunzeln mussten. Unsere Lehrerinnen Frau Stolte und Frau Schmidt übergaben kleine Überraschungen wie selbstgebastelte Medaillen als Dankeschön für die bestandenen Entfristungen, zu denen ja auch unsere Schüler beigetragen haben. Die Schüler hatten auch viele nette Worte für uns Lehrer übrig. Wir werben für unsere Schule auch immer mit der familiären Atmosphäre, die bei uns herrscht. Dass das genau so ist, hat dieser Nachmittag bewiesen. Die herzlichen Begegnungen, die verschiedensten Erinnerungen werden im Gedächtnis bleiben. Das Spiel, wer schneller den Namen der anderen Seite rufen kann, wenn die Decke herunter gelassen wird, hat auch jede Menge Spaß gemacht. Erstaunlicherweise waren meistens die Schüler schneller. Mit gebührendem Abstand wurde vor der Schule noch etwas gefeiert, die hochsommerlichen Temperaturen haben den Wasserverbrauch in die Höhe getrieben. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt, Fürstenwalder Gastronomen lieferten das vorher bestellte Essen. Im nächsten Schuljahr freuen wir uns auf die neuen Schülerinnen und Schüler, auch erstmalig auf die Studenten. Ein paar freie Plätze gibt es noch für diejenigen, die sich eine kleine, aber feine Berufsschule wünschen.

Birgit Bauer

Ist-der-Elch-das-Beobachtungstier Allgemein

Tierbeobachtungen

Wahrnehmen und Beobachten ist eine Fähigkeit, über die insbesondere auch unsere künftigen Sozialassistenten und Erzieher verfügen müssen. Um es am praktischen Beispiel zu machen, ging es am Freitag, dem 18. Juni, im Rahmender Lernfelder 1 und 2  in den Fürstenwalder Heimattiergarten. Denn auch dort gibt es eine Menge zu beobachten. Mit einem Auftrag in der Hand ging es darum, das Verhalten verschiedener Tiere zu beobachten. Dabei ging es zum einen um Tiere, die in der Herde leben und um solche, die eher Einzelhänger sind.  Das Ergebnis soll in einer kleinen Facharbeit dargelegt werden. Für die Schülerinnen und Schüler der Sozi 20 war es interessant, in der Natur zu beobachten. Erst einmal war genügend Zeit, sich die entsprechenden Tiere auszusuchen und dann erste Beobachtungen anzustellen. Die Arbeit muss erst im neuen Schuljahr fertig gestellt werden, so dass bei Bedarf weitere Tierbeobachtungen erfolgen können. Die Schüler bestätigen, dass solche Ausflüge den Horizont erweitern und eine willkommene Abwechslung zum Präsenz- bzw. dem Homeschooling bieten.

B. Bauer

besuch_juedisches_museum Allgemein

Besuch des jüdischen Museums in Berlin

besuch_juedisches_museumIm Rahmen des Unterrichts zum Thema „Alltagsrassismus“ im Fach Politische Bildung begab sich die Klasse der Erzieher 19 am 09.06.2021 in das jüdische Museum in Berlin. Die neue Dauerausstellung mit dem Titel Jüdische Geschichte und Gegenwart in Deutschland wurde am 23. August 2020 eröffnet. Sie erzählt auf mehr als 3500 Quadratmetern aus jüdischer Perspektive die Geschichte der Juden in Deutschland von den Anfängen bis in die Gegenwart.

Die Ausstellung gliedert sich in fünf historische Kapitel, die von den Anfängen jüdischen Lebens in Aschkenas über die Emanzipationsbewegung der Aufklärung und deren Scheitern bis in die Gegenwart reichen. Der Nationalsozialismus und das Kapitel Nach 1945 nehmen dabei den größten Raum ein. Hier stehen Themen wie Restitution und Wiedergutmachung, das Verhältnis zu Israel und die russischsprachige Einwanderung ab 1990 im Mittelpunkt. Die Videoinstallation „Mesubin“ (Die Versammelten) macht als „Schlusschor“ die Vielstimmigkeit gegenwärtigen jüdischen Lebens sichtbar. Acht Themenräume beschäftigen sich mit religiösen Aspekten des Judentums und seiner gelebten Praxis, mit den Familiensammlungen des Museums sowie mit Kunst und Musik. Was ist im Judentum heilig? Wie feiert man Schabbat? Welchen Klang hat das Judentum? Neben Original-Objekten präsentiert die Ausstellung eine große Vielfalt an audio-visuellen Medien, Virtual Reality, an Kunst und interaktiven Spielen. Die Klasse der Erzieher 19 konnte viele neue Einblicke in einen wichtigen Teil der Geschichte mit nach Hause nehmen. Erz. 19

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