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Freitag, der 13. – KinoTick

Ein Tick anders
Bitte auf das Bild klicken, um den Trailer des Films zu sehen,

Der Freitag, der 13. gilt im Volksglauben als ein Tag, an dem besonders viele Unglücke passieren.
Die krankhafte Angst vor einem Freitag, dem 13. wird Paraskavedekatriaphobie genannt. Dieses Phänomen kann im Einzelfall so weit führen, dass Betroffene Reisen und Termine absagen oder sich an einem Freitag, dem Dreizehnten, nicht aus dem Bett trauen (Quelle: Wikipedia).

Angesichts der 100 Schüler, die am vergangenen Freitag – dem einzigen 13. in diesem Jahr – das Union-Filmtheater in Fürstenwalde füllten, kann das also nicht zutreffen.
Der Film „Ein Tick anders“ war für die meisten Kinobesucher ein besonderes Erlebnis, da man diesen speziellen Film nur in ausgewählten Filmtheatern zu sehen bekam.

Außerdem war der psychologische Anreiz, im Anschluss keinen Unterricht mehr zu haben, natürlich stimmungsfördernd.
Diese Symbiose zwischen der Aufwertung des Unterrichts durch entsprechende Filminhalte und steigende Zuschauerzahlen für das Kino, muss kein Einzelfall bleiben.
Für die Inhalte, die wir zu vermitteln haben, gibt es empfehlenswerte Filme, die wir für den Unkostenbeitrag von vier Euro sehen können. Und wir können bei entsprechend langfristiger Vorbereitung sogar mit den Filmemachern ein Podiumsgespräch führen.

Dazu benötigen wir allerdings Ihre Resonanz. Wie ist diese Art des Unterrichts bei Ihnen angekommen und würde die gesamte Klasse mitmachen wollen? Geben Sie uns über die Klassensprecher oder per Kommentar auf dieser Webseite Bescheid.

Übrigens: Unter die Kategorie der komplexen Ticks fallen im motorischen Bereich das Grimassieren, das Imitieren anderer Leute. Komplexe vokale Ticks sind das Wiederholen von Wörtern oder das bekannte Herausschleudern obszöner und aggressiver Wörter (auch als Tourette- Syndrom bezeichnet).

Einfache motorische Ticks können auch Augenblinzeln, Naserümpfen, Kopfwerfen sein.
Beispiele für einfache vokale Ticks sind das Ausstoßen von bedeutungslosen Lauten, Husten oder das Nachahmen von Tiergeräuschen.
Die Synästhesie bezeichnet hauptsächlich die Kopplung mehrerer Bereiche der Wahrnehmung. Menschen, die Wahrnehmungen derart verknüpft erfahren, werden als Synästhetiker bezeichnet. Auch ein Tick.

Da schaut man sich vorsichtig um, ob man nicht gerade eben solche Symptome entdeckt hat. Natürlich nicht an sich selbst.
Aber ab und an gibt uns doch der motorische Ausdruck einiger Schüler sehr zu denken, wenn sie zum Beispiel mit hängendem Kopf auf einen kleinen, leuchtenden Kasten starren, den Sie permanent auszudrücken versuchen und teilnahmslos an uns vorbei eilen.

Wir hoffen, Sie bleiben gesund.

Siegfried Gläsemann

Kathleen Metze

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