Erzieher 12: Basteln zur Weihnachtszeit

Auch in diesem Jahr werden die Besucher auf dem Weihnachtsmarkt in Fürstenwalde mit festlicher Atmosphäre und weihnachtlichem Flair empfangen werden. Traditionell herrscht rund um den Dom reges weihnachtliches Treiben und gerade die kleinsten unter den Besuchern werden sicher wieder große und strahlende Augen bekommen, wenn Kinderkarussell, Streichelzoo und Märchenaufführung so richtig auf das nahende Fest einstimmen. Der Weihnachtsmarkt in Fürstenwalde findet am dritten Adventswochenende, also vom 13. bis 15. Dezember statt. Los geht es am Freitag, den 13.12., von 14 bis 20 Uhr, Samstag und Sonntag öffnet der Weihnachtsmarkt um 11 Uhr seine Pforten und steht den Besuchern bis 20 bzw. am Sonntag bis 18 Uhr offen.

Die Vorbereitungen für den diesjährigen Weihnachtsmarkt laufen natürlich auch in der Beruflichen Schule schon auf Hochtouren, denn wir werden mit einem eigenen Stand in der Fürstengalerie vertreten sein und dort auch weihnachtliche Schüler-Bastelarbeiten verkaufen. Die Klasse Erzieher 12 steckt mitten in den Arbeiten für die Produktion von hochwertigen Weihnachtsbasteleien und nebenbei wird sogar noch gereimt:

BASTELN ZUR WEIHNACHTSZEIT

Der Weihnachtsmarkt, der wird bald kommen,
deshalb haben wir uns vorgenommen…

Karten werden bunt gestaltet,
Sterne groß und klein gefaltet.

Gebastelt wird im ganzen Haus,
weihnachtlich sieht es hier aus.

Ja, wir freuen uns darauf und sind dabei,
mit vielen, vielen Stunden Bastelei.

Verkaufen wollen wir die schönen Sachen,
das ist der Grund, warum wir das gerne machen.

In diesem Sinne, liebe Schüler gebt euch Mühe,
denn Weihnachten steht bald vor der Tür.

Monika Fonfara ERZ 12

 

Abschluss und Präsentation der Weihnachtsprojekte am 20. Dezember 2012

Den Abschluss des Weihnachtsprojektes an der Beruflichen Schule, in dessen Verlauf verschiedene Schülergruppen an den unterschiedlichsten Projekten arbeiteten, stellte die für den 20. Dezember geplante Präsentation der Ergebnisse im weihnachtlich gestalteten Foyer dar. Von neun Uhr an lief ein buntes und abwechslungsreiches Programm der Projektgruppen, das von Herrn Pickut mit seiner großen Theater-Gruppe eröffnet wurde, die sich auf eine Reise rund um die Welt in Sachen Weihnachtstraditionen in verschiedenen Ländern machte.
Es schloss sich Herrn Westphals Projektgruppe an, die Zwerg Bert ein Hörspiel mit dem Titel „Ich will gewinnen“ widmete und dieses selbstproduzierte Werk nebst einer kleinen Fotopräsentation von der Produktion vorspielte (einen ausführlicheren Beitrag zur Erstellung des Hörspiels findet man hier).
Eine weitere Projektgruppe unter Leitung von Frau Dr. Möhring hatte ebenfalls ein Hörspiel mit selbstkomponierter und -performter Titelmelodie produziert, in dessen Mittelpunkt Zwerg Bert und das Verschwinden eines kleinen Hundes stand. Die Gruppe stellte dem Auditorium ihr Hörspiel, untermalt von einer per Beamer projizierten Präsentation mit selbsterstellten Motiven zur Geschichte vor.
Die von Herrn Gläsemann geleitete Projektgruppe baute im Verlauf der Projekttage nicht nur ein besonders schönes Stabpuppentheater, sondern auch die zugehörigen Stabpuppen, die, wie die Beteiligten vor Ihrer Vorstellung betonten, keine realen Vorbilder hätten, weder in der Beruflichen Schule und noch viel weniger in der Lehrerschaft  :lol:. Das Publikum hatten ebenso wie die drei Puppenspieler jede Menge Spaß an dieser „etwas anderen Weihnachtsgeschichte“ und es ist nicht übertrieben, wenn hier von zahlreichen Lachtränen die Rede ist.
Anschließend präsentierte Herr Geyer als Leiter der Gruppen „Schreibwerkstatt“ und „Hörspiel-Cover-Gestaltung“ per Beamer die Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler, die sich in dieser Projektgruppe engagiert beteiligt hatten.
Es schloss sich – sozusagen als letzter Act im Foyer – die Projektgruppe Musik unter Leitung von Frau Mehrtens an, die einige Weihnachtslieder, mutig unterstützt vom vielen Zuschauern, performte. Zu weihnachtlicher Musik wurde anschließend im Rahmen einer selbst entwickelten Choreografie getanzt, was beim Publikum so gut ankam, dass ein Teil davon noch einmal wiederholt werden musste. Hervorzuheben ist auch die Gruppe von „Gitarristen“, die zusammen mit Herrn Pickut wohlklingende Töne aus ihren Gitarren zauberten und das, obwohl einige der Beteiligten erst ein paar Tage zuvor zum ersten Mal eine Gitarre in den Händen gehalten hatten.
Kulinarisch wurde die sehr gelungene Präsentation aller Projektgruppen durch Frau Schwarzfeld und ihre Gruppe abgerundet und sozusagen mit dem „Sahnehäubchen“ versehen: Neben einem selbsterstellten Rezeptbüchlein (Titel „Kalorien in ihrer schönsten Form“) begeisterte die Gruppe die Anwesenden mit jeder Menge Spezereien aus eigener Produktion. So wurden verschiedene Suppen, Leckereien wie Marzipankartoffeln und Rumkugeln, aber auch Weihnachtliches Gebäck wie etwa Eiweiß-, Zitronen- und Butterplätzchen, Rosinenstollen, Heidesandgebäck, Schokosterne, Lebkuchen auf dem Blech und Schwarz-Weiß-Gebäck feilgeboten.
Glücklich, dass die Projekttage einen so würdigen, fröhlichen und schönen Abschluss gefunden hatten, griffen Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer kräftig zu und liessen sich es bei Speis und Trank richtig vorweihnachtlich gut gehen.

Weihnachtsprojekt – Ein Hörspiel erstellen

Zusammen mit etwa fünfzehn Schülerinnen und Schülern aus der Erzieher- und den Sozialassistenklassen des ersten Lehrjahres sowie zeitweise mit Frau Boesa hatte ich die Gelegenheit, innerhalb der Weihnachts-Projekttage an einem Hörspiel zu arbeiten.
Ich denke, man darf behaupten, dass alle Beteiligten an diesem Projekt sehr viel Spaß hatten und viel Neues erfahren konnten. Ob es nun darum ging, wie eine Hörspielproduktion zu organisieren und umzusetzen ist, wie schwierig es sich gestaltet, passende rechtefreie Soundeffekte für ein Hörspiel zusammenzusuchen, welche Herausforderung es darstellt, seine Scheu und Scham zu überwinden, sich vor ein Mikrofon zu stellen und Gefühle nicht nur zuzulassen, sondern sie beim Sprechen von Rollen eines Hörspiels auch auszudrücken – alle gemeinsam machten wir uns als Team auf eine abenteuerliche Reise in die Welt des Hörspiels.

Immer wieder hörte ich, wie gesagt wurde „So schwierig hatte ich mir das aber nicht vorgestellt!“, „Ich hätte nie gedacht, dass es so aufwendig und kompliziert ist, ein eigenes Hörspiel zu gestalten.“ oder „Das war wirklich ein Haufen Arbeit, der aber so viel Spass gemacht hat, dass ich beinahe die Zeit vergessen hätte.“
Für mich überraschend war die Tatsache, dass Schüler Pausen vergessen oder einfach durcharbeiten, weil sie gerade an einer kniffligen Sachen sitzen und einfach nicht unterbrochen werden wollen. Dass viele Schüler über ein großes kreatives Potential verfügen, ob es nun um’s Singen, Klavierspielen, Fotografieren, Komponieren, Formulieren oder Reimen geht.
Mit Feuereifer wurde recherchiert, aufgenommen, gesprochen, geschnitten, gesucht, montiert, kombiniert und das Allerschönste: es bildete sich in kurzer Zeit eine Gruppe, in der miteinander kooperiert wurde, in der man sich gegenseitig half, erworbenes Wissen weitergab und Einer den Anderen ungefragt und sogar gern unterstützte.
Als wir heute zum Abschluss der Projekttage gemeinsam unser Hörspiel anhörten, so konnte sich ausnahmslos jeder aus unserer Gruppe in dem vorliegenden Ergebnis wiederfinden – das fertige  Hörspiel ist wie ein Puzzle, zu dem jeder Einzelne der Projektgruppe seinen eigenen, wichtigen und unverzichtbaren Beitrag leistete, ohne den am Ende das Hörspiel über Zwerg Bert und seine Freunde nicht in dieser Form entstanden wäre.
Es wurde sehr viel gelacht, spielend leicht gelernt aber auch hart gearbeitet in diesen Tagen – das sind Ergebnisse, die auch oder gerade einen Lehrer glücklich machen. An dieser Stelle sei allen Schülerinnen und Schülern herzlich für diese schöne Erfahrung gedankt.

S. Westphal

P.S. Janine Kusche übergab mir heute unaufgefordert diesen kleinen Projektreport, um dessen Veröffentlichung sie mich bat – dem komme ich gern nach.

 Projektbericht_Hörspiel

Sozialassistenten nutzen die Erfahrungen ihrer Mitschüler

Am gestrigen Tag konnte ich – eher durch Zufall, denn ich vertrat Frau Schröder in der Klasse Sozi 12/2 – Zeuge eines sehr intensiven Gedankenaustauschs zwischen den Schülern der Sozialassistentenklassen Jahrgang 12 und den Erziehern Jahrgang 12 werden. Durch den Fachbereich Sozialassistenten der Schule initiiert, wurde eine komplette Unterrichtseinheit für einen Erfahrungsaustausch zwischen den Schülern genutzt: Die Sozialassistenten des ersten Lehrjahres stehen kurz vor dem Beginn ihres ersten Praktikums und haben demgemäß sehr viele Fragen zu dem, was sie im Rahmen ihrer ersten praktischen „Bewährungsprobe“ erwartet. Hier können die Erzieherinnen und Erzieher hervorragend mit Rat und Tat zur Seite stehen, denn die Schüler dieses Bildungsganges konnten bereits reichlich Erfahrungen in Praktika sammeln.
Um diese Unterrichtseinheit vorzubereiten, schrieben die Sozialassistenten des Jahrganges 12 im Vorfeld die Fragen auf, die sie im Zusammenhang mit dem Praktikum bewegten. „Wie lang  ist die tägliche Arbeitszeit?“, „Was mache ich, wenn ich mit einem Kind nur schwer klar komme?“, „Wie oft wird meine Arbeit im Rahmen des Praktikums bewertet?“, „Was mache ich, wenn die Kita nur 6 Stunden Praktikumstätigkeit pro Tag anbietet, ich aber lt. Praktikumsvertrag länger arbeiten muss?“, „An wen wende ich mich, wenn ich im Praktikumsbetrieb Probleme habe?“ oder „Darf man auch als Praktikant an der Erarbeitung von Entwicklungsberichten der Kinder mitwirken?“ – das waren nur einige der Fragen, die die Sozialassistenten an die Erzieher richteten und die von diesen ausführlich und geduldig beantwortet wurden.
Eine gute Möglichkeit, wie ich finde, den Sozialassistenten nicht nur ein Forum für ihre Fragen zu geben, sondern diese auch auf „Augenhöhe“ von Mitschülerinnen und Mitschülern beantworten zu lassen, die aus eigenen praktischen Erfahrungen schöpfen und von ganz individuellen Erlebnissen und Erfahrungen im Praktikum berichten können.
Mir gefiel das sehr. So stelle ich mir den Transfer von Wissen und Knowhow zwischen den Schülern, auch unterschiedlicher Bildungsgänge, vor. Eine wirklich gute und wichtige Unterrichtseinheit, in der Schüler an die Stelle von Lehrern traten und die allen, so schien es mir, viel Freude machte und ihren Zweck nicht verfehlte.

Der Web-M.

 

Schülerartikel: Aufruf „Für die Kinder unserer Welt“

Frau Doreen Böhnert, Erzieher12, übergab dem Web-M. folgenden Artikel mit Bitte um Veröffentlichung (Vielen Dank dafür, das ist der erste, von einer/m Schüler/in verfasste Artikel.):

Es ist wieder die Zeit, in der man an die Menschen denkt, die es auf unserer Welt nicht so gut haben wie unsereins.

© Bildquelle: Alexandra H./ PIXELIO (www.pixelio.de)

Eigentlich sollten wir immer – ich meine das ganze Jahr – daran denken! Nichtsdestotrotz bin ich wieder auf eine Sache aufmerksam geworden, die ich auch schon selber mitgemacht habe und für sehr schön befinde. Es geht um notleidende Kinder. Diese Aktion nennt sich „Weihnachten im Schuhkarton“ und wurde von der „Geschenke der Hoffnung e.V.“ ins Leben gerufen.
Es geht darum, einen einfachen Schuhkarton mit Weihnachtspapier zu schmücken und ihn mit tollen Sachen für ein Kind zu packen, z.B. Spielzeug, Sachen zum Anziehen, Zahnbürste, Zahnpasta, etc., die dann von Einem selber mit einem Zettel versehen werden, für welches Alter und Geschlecht es bestimmt sein soll. Geschlossen wird dieser Karton bzw. das Weihnachtspäckchen mit einem einfachen Gummi, denn die Päckchen werden nochmal dahingehend überprüft, dass nichts Falsches eingepackt wurde. Verschickt werden diese Weihnachtspäckchen z.B. nach Rumänien, Serbien, Kosovo und in einige andere Länder. Abgegeben werden können diese Geschenksendungen bei verschiedenen Annahmestellen. In Fürstenwalde ist es z.B. die Linden-Apotheke in der Eisenbahnstraße. Bei der Abgabe müssen 6,- € bezahlt werden. Diese werden für den Transport benötigt. Sicher ist es für manche von uns viel Geld, aber ich denke auch, dass es ein Mal im Jahr machbar wäre.

Warum ich diesen Artikel geschrieben habe? Ich halte diese Sache für eine sehr tolle Idee, und würde mich freuen, wenn sich dem mehr anschließen würden.
Denn Kinder sind unser wichtigstes Gut, das wir haben!
Und lasst uns doch zusammen mit einer Kleinigkeit die Kinderaugen zum Strahlen bringen.
Die Aktion in diesem Jahr endet am 15. November 2012. Weitere Infos findet Ihr auf de rHomepage: www.geschenke-der-hoffnung.org/
Auch ein Video kann ich empfehlen, einfach mal reinschauen. Es ist bei YouTube unter „Die Reise eines Schuhkartons“ oder direkt hier (klick auf das Bild) zu finden.

Zum Ansehen des Videos bitte auf das Bild klicken.