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Anfang des neuen Schuljahres 2013/14 wurden für alle Schulen der FAW gGmbH neue interaktive Whiteboards (Smartboards) beschafft und durch einen Fachbetrieb in den Schulen installiert.

Mit diesen neuen modernen Lernmitteln kann der Unterricht nun um viele spannende Nutzungsarten erweitert werden, die mit herkömmlichen Tafeln bislang nicht möglich waren. Profitieren werden davon Schüler und Lehrer in gleichem Maße.

So bieten Interaktive Whiteboards folgende Nutzungsmöglichkeiten:

  • Nutzung als Tafel bzw. Whiteboard mit Stift, Hand und Schwamm mit der Möglichkeit, Tafelbilder zu speichern, als pdf-Datei zu exportieren oder auch vor dem Unterricht vorzubereiten
  • Steuerung von PC-Anwendungsprogrammen mit der Hand oder am Bildschirm des angeschlossenen PC, dabei Nutzung von zusätzlichen Werkzeugen
  • Visualisierung von digitalen Inhalten jeglicher Art, dabei Zugriffsmöglichkeiten auf eine digitale Bilddatenbank oder Hinzufügen von Audio
  • Einbettung von Internetinhalten
  • Abspielen von Filmmaterial
  • Nutzung fertiger oder eigene Erstellung von interaktiven Lernsequenzen
  • Kombination all dieser Nutzungsmöglichkeiten

Da es sich um Smartboards der neuesten Generation handelt, kommen weitere Vorteile bei der Nutzung hinzu:

  • zeitgleiches Arbeiten zweier Personen
  • Gestensteuerung
  • kann mit dem Finger/ der Hand bedient werden, nur für komplexere Funktionen wird eine Maus benötigt
  • spezifische Vorbereitungssoftware (z.B. für den Mathematikbereich) als frei verfügbare Lizenz für alle Lehrenden und Lernenden
  • Anschlussmöglichkeit einer Dokumentenkamera, die nicht nur (kleine) Objekte auf das Smartboard projiziert, sondern es auch ermöglicht, 3D-Modelle aus der mitgelieferten digitalen Bilddatenbank auf einfache Weise mit Hilfe eines speziellen Würfels zu steuern

 Das Smartboard wird als zusätzliche Möglichkeit betrachtet Lehrveranstaltungen interessanter, anschaulicher und effektiver zu gestalten. Dies wirkt sich positiv auf die Motivation auf Seiten von Lehrenden und Lernenden gleichermaßen aus, wie Untersuchungen ergeben haben. Der Einsatz eines interaktiven Whiteboards bietet sich vor allen für Veranstaltungen an, in denen zahlreiche unterschiedliche Medien präsentiert werden sollen, die dadurch zeitgleich zu öffnen und zu verwenden sind.

Untersuchungen ergaben aber auch, dass die Schüler umso mehr vom Einsatz interaktiver Whiteboards profitieren, je besser sich die Lehrpersonen mit den verschiedenen Funktionen dieser Geräte auskennen. Wird die Einführung der Whiteboards zudem nicht von einer didaktischen Ausbildung für die Lehrpersonen begleitet, wurde festgestellt, dass die interaktiven Funktionen für die Schüler nicht genutzt werden und der Frontalunterricht zunimmt.

Aus den o.g. Gründen werden nun nach und nach alle Lehrenden der FAW-Schulen zunächst in der technischen Handhabung der Smartboards unterwiesen. Während an einigen Schulen bereits schulinterne Grundlagenfortbildungen zu diesem Thema durchgeführt wurden, wird nun geschultes Fachpersonal im Rahmen mehrerer Veranstaltungen eine detaillierte Einweisung in die Bedienung der Smartboards vornehmen.

Zur Einstimmung und zur Unterstützung dessen ist hier ein kurzes Einführungsvideo für das Smartboard zu sehen.

Einführungsvideo Smartboard Zum Betrachten des Videos auf das Bild klicken
Einführungsvideo Smartboard
Zum Betrachten des Videos auf das Bild klicken

 

Außerdem kann hier eine Kurzreferenz der für die Steuerung der Smartboards eingesetzten Software „Smart Notebook 11“ nachgelesen, gedruckt oder heruntergeladen werden. Klicken Sie dazu bitte auf das pdf-Icon.

Außerdem kann hier eine Kurzreferenz der für die Steuerung der Smartboards eingesetzten Software „Smart Notebook 11“ nachgelesen, gedruckt oder heruntergeladen werden. Klicken Sie dazu bitte auf das pdf-Icon.

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News

Auch ein Lehrer macht sich so seine Gedanken und strebt danach, seinen Job so gut wie möglich und so effektiv wie möglich zu machen und manchmal ist er/sie echt beeindruckt von seinen Schülern….

© Bildquelle: Rainer-Sturm/ PIXELIO (www.pixelio.de)

So erging es mir in dieser Woche, in der die meisten Schüler Rollenspiele in englischer Sprache vorgeführt haben. Bei wenigen war es eher ein Vorlesen mit verteilten Rollen – aber das ist für Schüler, die Jahre kein Englisch gehabt haben oder sehr lange aus der Schule raus sind, auch schon eine respektable Leistung, wenn die Klasse und der Lehrer verstehen, was da gesprochen oder gelesen wird.

Es gab sehr viele gute, ideenreiche Stücke zu sehen, aber am meisten hat mich die  Vorstellung von 4 jungen Frauen beeindruckt: Drei von ihnen haben ihren Schulabschluss vor fast 10 Jahren gemacht. Für diese jungen Frauen ist es nicht einfach, dem Unterrichtsgeschehen zu folgen, aber nicht nur für sie.  Aber WIE sie sich der Aufgabe gestellt haben, hat mich sehr beeindruckt. Sie steckten eben NICHT den Kopf in den Sand oder sagten ständig Sätze wie Ich kann kein Englisch und Ich hasse Englisch vor sich hin; immer genau in der Lautstärke, dass den Englischlehrer diese Botschaft auch ja erreicht.

© Bildquelle: M.E./ PIXELIO (www.pixelio.de)

Trickreich wurden Requisiten eingesetzt oder Rollen so geschrieben, dass auch jemand mit Hemmungen und Schwierigkeiten etwas Tolles vorführen kann: ein kleiner Junge spricht nun mal keine ellenlangen Monologe, Familienvater oder – mutter schon eher. Wie schon erwähnt, ich war beeindruckt und freue mich, dass wir solche Schüler bei uns hier haben und drücke die Daumen, dass sie gut durch die Ausbildung kommen. Ich bin überzeugt, dass sie gute Erzieherinnen werden, denn sie haben die richtige Einstellung, Probleme anzugehen. Ich würde so gerne Namen nennen, aber ich denke, die Schülerinnen wissen, dass sie gemeint sind. Es dürfen sich durchaus noch andere aus dieser Klasse (Erz 12) angesprochen fühlen, alle die, die sich selbst überwunden haben, vor der Klasse Englisch zu sprechen.

Wenn nun auch noch die gegenseitige Rücksichtnahme und persönliche Reife  so weit gehen, dass man jedem ungestörtes Lernen ermöglicht – indem man private Neuigkeiten in den Pausen austauscht und die Handys gar nicht erst auspackt – es wäre paradiesisch!

H.B.

P.S. Kommentar vom Web-M.:
H.B. und ich würde uns über zahlreiche Kommentare zu diesem Artikel freuen. Was denken Sie? Wie haben Sie diesen Unterricht erlebt? Erkennen Sie bei Ihren Lehrern, dass sich Ihre Lehrer Gedanken um ihren Unterricht machen? Was bewegt Sie beim Lesen dieser Zeilen?

P.P.S. Monika F. lieferte noch zwei Bilder zum Artikel nach, die dem geneigten Leser nicht vorenthalten werden sollen.

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