Einblicke in die Ausbildung zum Tag der offenen Tür 2019

Ein Tag der offenen Tür ist nicht nur informativ, sondern auch immer etwas Besonderes. Unsere Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer überlegen im Vorfeld, wie sie diesen Tag gestalten und was sie den Besuchern zeigen möchten. Berufliche Schule der FAWZ gGmbH_Tag der offenen Tür 2019_Maskottchen FawiSo ein Schultag bei uns hält schließlich viele interessante Angebote bereit.

Am Freitag, dem 29. März 2019, öffneten wir um 13 Uhr unsere Türen für alle interessierten Gäste. Unsere angehenden Sozialassistenten und Erzieher der vier Abschlussklassen haben mit viel Liebe und Engagement diesen Tag vorbereitet.

Mit Fawi, dem Maskottchen unseres Trägers, sorgten wir wieder für Aufsehen. Denn dieser machte mit seiner imposanten Erscheinung schon an der Straße auf unseren Tag der offenen Tür aufmerksam und machte neugierig auf mehr. 🙂

Interessanter und lebensnaher Unterricht

In unserer Schule angekommen konnten sich die Besucher von unseren schönen Unterrichtsräumen überzeugen und einen Einblick in verschiedene Unterrichtselemente erhalten. Unsere angehenden Erzieher des Kurses Montessori-Pädagogik waren vorbereitet: In ihrem Raum wartete ein Trimmpfad durch das Sinnesmaterial nach Maria Montessori, den die Gäste begehen konnten. Unsere auszubildenden Erzieher der Erlebnis-Pädagogik trommelten, was das Zeug hielt und sorgten damit für ordentlich Stimmung.
In einem der Räume konnte man sich über den Unterricht in den Fächern Biologie und Pflege informieren. Unsere Schülerinnen zeigten Babypuppen, die kaum von echten Babys zu unterscheiden waren, und im Unterricht als Anschauungsmaterial dienen. Auch waren interessante Unterrichtsmaterialien, die unsere Schülerinnen und Schüler in den verschiedenen Fächern selbst hergestellt hatten, zu sehen.

Führungen durch die Schule

Unsere Schülerinnen und Schüler selbst haben die Besucher professionell durch die Schule geführt und alle Fragen beantwortet. Zu Gast war auch Mohammad Bilal vom Jugendintegrationsprojekt „Fürstenwalde moves“ (ein Projekt der Johanniter) mit einer Gruppe ausländischer junger Männer, die sich über die Schulinhalte informierten. 

Für das leibliche Wohl sorgten unsere Schülerinnen und Schüler mit Waffeln, Hotdogs, Muffins und Zuckerwatte. Im Atrium wurde gebastelt. Hier stellten Kinder ideenreiche Dinge aus Salzteig her und gestalteten sich ihren eigenen Button – meist mit unserem süßen Maskottchen Fawi als Motiv.

Parallel zum Tag der offenen Tür fanden auch Vorstellungsgespräche für interessierte zukünftige Schülerinnen und Schüler statt. Wir freuen uns schon auf  Euch, wenn Ihr im nächsten Schuljahr hoffentlich zu unseren neuen Klassen gehört.

Ausbildung mit Zukunft – Berufe mit Zukunft

Wir bilden Berufe aus, die auf dem Arbeitsmarkt benötigt werden. Ausgebildet werden bei uns Sozialassistenten und Erzieher. Nach einer zwei- bzw. dreijährigen Ausbildung hat man einen Berufsabschluss in der Tasche.
Als Einstieg in soziale Berufe empfiehlt sich die Ausbildung zum Sozialassistenten. Im Anschluss kannst Du Dich bei uns in 3 weiteren Jahren zum Erzieher qualifizieren.

Darum solltest Du Deine Ausbildung bei uns beginnen

Die Ausbildung zum Erzieher ist hier gleich doppelt besonders. Zum einen wird diese mit den Zusatzkursen Montessori-Pädagogik und Erlebnis-Pädagogik angeboten. Zum anderen kann man mit Abschluss des Kurses Montessori-Pädagogik das begehrte Montessori-Diplom erhalten. Eine vergleichbare Ausbildung kann nachträglich schonmal bis zu 2.000 € kosten. Im Rahmen der Erzieherausbildung an unserer Beruflichen Schule ist dieses jedoch inklusive!
Diese kombinierte Erzieherausbildung findet man momentan nirgendwo anders.

Darüber hinaus zeichnet sich unsere Schule durch ihre Übersichtlichkeit und der familiären Atmosphäre aus. Ein netter Ausbildungsort mit qualifizierten und engagierten Lehrkräften. Das Ganze nur 10 Minuten vom Bahnhof entfernt. Für Autofahrer gibt es ausreichend Parkplätze direkt vor der Tür.

Tag der offenen Tür verpasst?

Wer keine Zeit hatte, am Tag der offenen Tür vorbeizuschauen, kann es jederzeit wochentags von 8 bis 15 Uhr nachholen.

Bewerbungen für das nächste Schuljahr sind jederzeit möglich.

Das Team der Beruflichen Schule der FAWZ gGmbH

Weitere Bilder folgen demnächst…

„Das fliegende Klassenzimmer“

Während des Indosamstags an der Beruflichen Schule am 13.2.16

Während des Indosamstags an der Beruflichen Schule am 13.2.16

Eigenlob … ist nicht die beste Werbung für einen Schulbetrieb, dem es um die umfassende Bildung in den angebotenen Bereichen geht. Deshalb ist es ein ganz besonderes Lob, wenn Bewerber für die Erzieherausbildung auf die Frage der Schulwahl antworten: Man habe ihnen berichtet, dass hier die beste Ausbildung zuteil wird, dass tolle Lehrer sich der Wissbegierigen annehmen.

Ein gutes Gefühl für die Lehrer, die am  Infosamstag  der Beruflichen Schule der FAW gGmbH in Fürstenwalde am 13. Februar 2016 Rede und Antwort zur Ausbildung in unserem Hause standen.

Infosamstag: Schüler der Beruflichen Schule informieren Interessenten

Infosamstag: Schüler der Beruflichen Schule informieren Interessenten

Das Interesse an unserer nun schon gewachsenen Ausbildungsstrecke für Sozialassistenten und Erzieher scheint zuzunehmen, was in Wechselwirkung die Schule attraktiver macht.
Verbunden mit den Bewerberrunden für die Erzieherausbildung, gaben unsere Schüler einen Einblick in den normalen Alltag mit vielen sichtbaren Beispielen. Schüler werben viel authentischer und geben ein reales Bild der laufenden Ausbildung wider.

Kinderbetreuung während des Infosamstags

Kinderbetreuung während des Infosamstags

In der angebotenen Kinderbetreuung spielten nach anfänglichen Schwellenängsten viele Kinder mit Freude; ein willkommenes Übungsfeld für unsere angehenden Erzieher.

Durch ein Schüleraustauschprogramm sind in diesen Tagen einige unserer Erzieherschüler in Litauen zum Praktikum. Durch die Information über eine solche Möglichkeit, gaben sie ihren Beitrag aus der Ferne.

Die Besichtigung der offenen Klassenzimmer in verschiedenster Ausstattung wurde auch reichlich genutzt.

Die Lehrer ließen sich im Anschluss noch im Office Programm Word von unserem Kollegen Herrn Westphal weiterbilden, was alle dankbar annahmen. Schön zu sehen, dass die Lehrer in dieser Situation auch wie Schüler reagierten. Ich hätte unseren Schülern diese schöne Situation gegönnt.

Ein gelungener Tag, den wir uns so auch mehrfach vorstellen können.

Bericht von Berufsinformationstag am 14.02.2015

Chancen für die Zukunft

Am vergangenen Samstag öffnete die Berufliche Schule wieder ihre Pforten, um Interessenten einen kleinen Einblick in die Ausbildungsmöglichkeiten an unserer Einrichtung zu vermitteln.
Voller Spannung warteten anwesende Lehrer und Schüler auf die Besucher, die den Weg zu uns finden sollten.
In Ermangelung betreuungswilliger Kinder wurde der liebevoll hergerichtete Unterrichtsraum U5 kurzerhand von der Kinderbetreuungs- zur Diskutierstube umfunktioniert. Es reiften tolle Ideen.
Die Anwesenheit unserer Schüler bereicherte die Szenerie ungemein. Man sollte meinen, dass es deshalb auch so viele Neugierige in unsere Hallen zogen.
Großes Interesse fand auch der Fachraum der Sozialassistenten, in dem Interessierte von unseren Schülern Wissenswertes über Unterrichtsinhalte erfuhren.
Unsere Schulsekretärin, Frau Brendel, konnte natürlich Vieles über verwaltungstechnische Abläufe erzählen, was auf einige Teilnehmer sehr beruhigend wirkte.
Der Unterrichtsraum U4, der Erzieherausbildung gewidmet, diente der Veranschaulichung von Inhalten der vielen Lernfelder – manchmal ein Dschungel, in dem sich auch so mancher Schüler verirrt.
Ein von den Sozialassistenten gefertigtes, wunderbares Stabpuppentheater diente unserem „Quotenkind“ zur Überbrückung der langweiligen Wartesituation. Das zeigt, dass solcherart Unterrichtsergebnisse unbedingt in Kindereinrichtungen gehören.
Die Lebendigkeit dieses Tages zeigte eindeutig: Wir sind auf dem richtigen Weg.

Wir hinterlassen unsere Spuren

Nachdem unser eigentliches Projekt – die Isolierung des Sportraumes mit Eierverpackungen – aus brandschutzrechtlichen Gründen kurzfristig nicht genehmigt werden konnte, mussten wir uns schnell andere Gedanken machen. Und weil die Säule vor dem Lehrerzimmer so traurig aussah, kamen wir auf die Idee, die Säule als Mittelpunkt unseres Sitzkreises im Aufenthaltsbereich freundlicher zu gestalten.

Ideen und Entwürfe gab es einige. Diese entsprachen jedoch nicht den hohen gestalterischen Erwartungen der Schulleitung. Als noch mal ran an die Arbeit. Die Zeit wurde knapp. Aber es gibt ja glücklicherweise Herrn Gläsemann mit seinen profunden Erfahrungen und den Druck von Frau Möhring frei nach dem Motto: Wer aufgibt, hat schon verloren. Und was uns dann gelungen ist, kann sich sehen lassen. Aber entscheidet selbst.

Vielen Dank auch an Frau Weidner, der gestaltungstechnischen Mitarbeiterin der FAW. Ohne ihren Beistand und tatkräftige Unterstützung hätten wir das nicht hinbekommen.

Mit dem Projekt „Säule“ verabschiedet sich die Klasse der Sozialassistenten der 12/2 von der Ausbildung und setzt ihren Weg – zum Teil in der Erzieherausbildung – fort.

Die Schüler der Sozialassistenten 12/1

 

Exkursion der Klasse Erzieher 11 zum Computerspielemuseum in Berlin

Im Rahmenplan der Erzieherausbildung für das 3. Ausbildungsjahr ist im Fach Informationsverarbeitung als zu unterrichtender Inhalt u.a. das Thema Computerspiele festgeschrieben. Dabei sollen inbesondere die verschiedenen Arten von Computerspielen und die Konsequenzen für die Persönlichkeitsenwicklung bei Nutzung von Computerspielen im Mittelpunkt der Betrachtung stehen.
Da wir im Raum Berlin/ Brandenburg das Glück haben, das einzige Computerspielemuseum in Deutschland in relativer Nähe zu haben und es kaum eine praxisorientiertere Art und Weise gibt, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, fuhren die Schülerinnen und Schüler der Erzieherklasse 11 zusammen mit Herrn Westphal und Herrn Höwer im Rahmen einer Exkursion in das Computerspielemuseum, das sich unweit des U-Bahnhofes Weberwiese im Berliner Stadtteil Friedrichshain befindet (Text-Fortsetzung unter den Bildern. Bitte zu den Bildern unbedingt die Bildunterschriften lesen, die viele weitere Informationen enthalten. Dazu einfach eines der Bilder anklicken).

Das 1997 gegründete Museum (Herr Westphal gehörte damals noch als Mitarbeiter und Vertreter des Berliner Tivola Verlages zu den Gründungsmitgliedern) beherbergt die weltweit erste ständige Ausstellung zur digitalen interaktiven Unterhaltungskultur – seit 2011 an ihrem heutigen Standort, dem ehemaligen „Café Warschau“.
Im Computerspielemuseum ist alles versammelt, was Rang und Namen in der Computerspieleszene hat. Der legendäre Pong-Automat. Der Nimrod. Die PainStation. Ein Riesensjoystick. Historische Schätzchen wie der „Poly-Play“. Aktuelle 3D-Spiele. Tanz- und Bewegungsspiele. Insgesamt mehr als 300 Exponate. Darunter rare Originale, funktionstüchtige Klassiker und Kunstwerke der besonderen Art, die   entdeckt, bewundert und bestaunt werden wollen. Neben Lara Croft & Co. in Lebensgröße gibt es die „Wall of Hardware“ mit über 50 Spiele-Computern und Konsolen von anno dazumal bis heute zu sehen: Apple II. Commodore PET. Atari. Vectrex. Dazu Nintendos elektronisches LCD-Spiel von 1980, die „Game & Watch“. Die Playstation von 1996. Eine Geschichte der Kuriositäten, seit der Fernseher interaktiv ist.
Ein besonderer Höhepunkt ist eine kleine Spielhalle mit Videospiel-Automaten, die sehr beliebt waren, bevor Computer-Games für alle und für zuhause erschwinglich wurden. Hier gibt es Retros wie Donkey Kong, Asteroid oder Space Invaders zum Anfassen und richtig Spielen. Und das Beste: Münzen muss man im Museum in die Videospiel-Automaten nicht reinstecken.
Ein weiteres Highlight: die weltberühmte „PainStation“ aus dem Jahr 2001. Natürlich mit dem Spieleklassiker „Pong“. Und mit Stromschlag, heißem Metallgitter und Peitsche, die den Verlierer des Spiels „bestrafen“.
Die Schüler erfuhren viel Wissenswertes über die schier endlose Welt der Computerspiele, staunten nicht schlecht über die vielen, alten Video- und Computerspiele und amüsierten sich beim Ausprobieren von diversen Spielen und dem Zuschauen an der „PainStation“.

Stephan Westphal