Eine Hand voll Gips

Um sich motorisch auf die anstehenden Praktika und die spätere Berufswelt vorzubereiten, haben unsere Schüler die Möglichkeiten, sich in gängigen handwerklichen Verfahren auszuprobieren.

Im Augenblick experimentieren die Sozialassistenten im Lernfeld 5 mit üblichen Mitteln wie Luftballons, Tapetenkleister, Gips, Zeitungsschnipsel, Gipsbinden, Papier, Pappmaché und Farbe.
Es werden Masken nach praxisrelevanten Themen entstehen. Handpuppen werden die erste Materialsammlung ergänzen.
Manche werden zum ersten Mal Prototypen von Theaterpuppen anfertigen. Umso mehr wächst der Stolz auf die eigene Arbeit. Wenn man eine selbstgefertigte Handpuppe auf der Hand bewegt, hat sich die viele Mühe gelohnt. Und wir können wieder davon ausgehen, dass viele Kinder in den verschiedensten Einrichtungen die Tradition der Pappmaché-Figuren kennen und lieben lernen dürfen.

Beim Nachbereiten der Didaktischen Reihe vollziehen die Schüler ihre Arbeit noch einmal nach. So können sie später alle Schritte der Erarbeitung einfach und sicher erklären.
„Die Mühen der Ebene“ machen sich spätestens im Praktikum bemerkbar. Jetzt geht es im zweiten Ausbildungsjahr mit großen Schritten auf das Eignungsverfahren zu, wo unsere Sozialassistenten noch einmal nachweisen, dass sie für den künftigen Beruf schon gute Grundlagen mitbringen.

Die in diesem Lernfeld erarbeiteten Kenntnisse und Fähigkeiten werden dann noch einmal praktische Anwendung finden, sowie alle Erkenntnisse aus den anderen Lernbereichen.

Wünschen wir unseren Schülern für diesen Jahreshöhepunkt gutes Gelingen.

Die Praxis zu Gast in der Beruflichen Schule

Am 30.11.2015 beginnen die Schüler/innen des 3. Ausbildungsjahres ihre letzte Praxisphase in den Arbeitsfeldern Schule, Jugendsozialarbeit, Jugendarbeit.

In der vergangenen Woche, am 24.11.15, waren zur inhaltlichen Vorbereitung darauf die Praktikerinnen, die die Schülerinnen in der Praxis anleiten werden, zu Gast in unserer Schule.

Dabei konnten die Praktikerinnen sich einen Überblick über die Praxisphasen der Ausbildung verschaffen:

1. Ausbildungsjahr 2. Ausbildungsjahr 3. Ausbildungsjahr
400 Stunden 400 Stunden 400 Stunden
Kindertagesstätten
(§ 22 SGB VIII)

Hilfen zur Erziehung § 27 ff. SGB VIII

§ 19 SGB VIII Hilfe für minderjährige Mütter i.V.m. § 34 SGB VIII

Jugendarbeit § 11 SGB VIII

Jugendsozialarbeit § 13 SGB VIII
auch Ganztagsschulen

Arbeitsfelder außerhalb der Jugendhilfe

2 Reflexionstage in der Fachschule 2 Reflexionstage in der Fachschule 2 Reflexionstage in der Fachschule
2 Besuche in der Praxis 2 Besuche in der Praxis

2 Besuche in der Praxis

Eignungsverfahren

Außerdem erhielten und diskutierten sie allgemeine Informationen zu organisatorischen Rahmenbedingungen , der Aufgabenverteilung im Praktikum und dem Eignungsverfahren. Auch die Themen des Praxisauftrages zur Sozialraumerkundung und zum Experteninterview stießen bei Praktikerinnen auf Zuspruch und reges Interesse.

Im Zentrum standen nach aller Information aber der Fachaustausch über die Inhalte des Praktikums sowie der Auftakt in der gemeinsamen Planung der neuen Tandems:

Den Anleiterinnen und Praktikantinnen tauschten sich rege über Erwartungen und Wünsche ihrer Zusammenarbeit aus. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv.

Wir wünschen allen Praktikantinnen und Anleiterinnen ereignisreiche und spannende Wochen auf dem gemeinsamen „Lernpfad Praxis“.

Andrea Hoppe

Eignungsverfahren der Klasse Sozialassistenten 12/2

Lange grübelten wir und unsere Köpfe qualmten unentwegt, um uns auf das geeignete Verfahren vorzubereiten. Es gab einige Diskussionen und Reibereien bis wir endlich auf einen Nenner kamen. Alles war in Sack und Tüten, doch dann kam der Wetterbericht. Eine Regenwahrscheinlichkeit von 95% und 40 Kinder in freudiger Erwartung auf ein Fest im Freien… Was nun?! Sprachlosigkeit und Entsetzen stand uns ins Gesicht geschrieben. Noch am vorletzten Tag suchten wir nach einer neuen Räumlichkeit.

Aber wie heißt es so schön? – Was lange währt, wird gut 🙂

Unser Motto: „Mitmachzirkus, Kinder kommt hereinspaziert“

Am 07.05.2014 waren zahlreiche Vorbereitungen zu treffen, bevor das Fest beginnen konnte. Mit musikalischer Untermalung marschierten die Kinder in unseren Zirkus und wurden durch Clowns, Tiger, Hasen und viele andere Akteure begrüßt. Sie konnten tanzen, basteln, toben, zaubern… Wobei wahrscheinlich die Riesenseifenblasen das Highlight der Stationsarbeit darstellten.

Nicht nur die Kinder erfreuten sich an unseren Angeboten. Auch die Erzieherinnen versuchten sich, mit mehr oder weniger Erfolg ;-), an Diabolos und Drehtellern.

Am Ende der Show schickten wir 50 Wunschballons auf große Reise, auf dass alle Wünsche in Erfüllung gehen mögen.