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„Nicht meckern, sondern klotzen“, wer was will, muss es selbst tun. So oder so ähnlich sah der Startschuss für die tatkräftige Aktion zur Umgestaltung der Kunstwerkstatt und des Kellers, sowie der Bau von bequemen Sitzmöbeln aus Paletten und anderen gebrauchten Materialien aus. Ganz nebenbei verpflegten wir uns selbst mit einem leckeren, gesunden Büffet, bei dem wir verschiedenes Obst und Gemüse schnippelten.

Am Montag und Dienstag, 17. und 18. Juni 2019, in der letzten Schulwoche vor den Sommerferien des Schuljahres 2018/19 fanden klassenübergreifend die Projekttage zur gemeinschaftlichen nachhaltigen Haus- und Hofgestaltung zum Thema „Schöner wird’s drinnen und draußen“ an unserer Beruflichen Schule der FAWZ gGmbH in Fürstenwalde statt, die von unserer Fachlehrerin Frau Fleischer und der Erzieherklasse 17 organisiert wurden. In insgesamt zehn Arbeitsgemeinschaften wurde von den 150 Schülern das Ziel angestrebt, das Schulgebäude zu verschönern, um eine noch attraktivere Lern- und Arbeitsatmosphäre für die angehenden Erzieherinnen und Erzieher sowie Sozialassistentinnen und Sozialassistenten zu kreieren.

Wir Schülerinnen und Schüler nahmen hierbei an gemeinsamen Diskussions- und Entwicklungsprozessen für eine nachhaltige Zukunft teil. Im Team wurden eigene Ideen umgesetzt und alternative Perspektiven erprobt zur Entwicklung einer nachhaltigen Gesellschaft. Im Mittelpunkt stand stets die Förderung der kreativen Auseinandersetzung mit Wieder- und Weiterverwendungsstrategien.

Trotz der heißen Temperaturen werkelten unsere Schülerinnen und Schüler fleißig, entwarfen kreative Ideen zur individuellen Gestaltung ihrer Räumlichkeiten, sowie des Außenbereiches und recycelten bspw. aus alten Materialien mobile Hochbeete. In unserer Umsetzung unterstützt wurden wir dabei von verschiedenen sozialen Einrichtungen (Quartiersmanagement Nord, Initiativgruppe Kesselberg) und Unternehmen für Lebensmittel (REWE und Naturkost Reim).

Unsere Aufgaben

Wir bauten Hochbeete. Das Problem war, dass kein Material zur Verfügung stand, sodass wir noch weiteres suchen mussten. In Zukunft sollen die Hochbeete noch farbig gestaltet werden.

Gemeinsam planten wir bei der Hitze mit großem Engagement und Eifer die Übertragung und Nutzung durch die Schule des gegenüberliegenden Grundstückes.

Wir sammelten fleißig Holz, kommunizierten und planten miteinander. Gemeinsam hatten wir Spaß an der Arbeit und waren erfolgreich.

Annalena
Projektgruppe „Presse“ (Erzieherin im 1. Lehrjahr)

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Kinder, wir geh’n ins Kino!

Kinder werden heutzutage mit vielen teilweise eher fragwürdigen multimedialen Inhalten überhäuft. Jeder von uns kennt sicher die Minions, welche sich zugegeben niedlich und lustig präsentieren, deren tiefergehende Wertevermittlung jedoch eher dürftig ausfällt. Da fragt man sich manchmal: Gibt es eigentlich Filme, die einem Kind sinnvolle Grundsätze vermitteln, ohne, dass es sich langweilt?

Kinderfilmfest im Filmtheater Union in Fürstenwalde

Ja, diese Filme gibt es! Und eben diese Filme sind Inhalt des alljährlichen Brandenburger Kinderfilmfestes. Unter dem Motto „Wo es mir gefällt…“ fand dieses Jahr nun bereits zum 27. Mal das Spektakel statt, welches zahlreiche Zuschauer vom Kindergarten bis zum Grundschulalter in die Kinos des Landes lockte, so auch in das Kino „Filmtheater Union“ in Fürstenwalde. Uns Schülern der Erzieherklasse 2017 der Beruflichen Schule in Fürstenwalde wurde die Herausforderung zuteil, die Kinovorstellungen kreativ aufzubereiten.

Zunächst bildeten wir Teams und jedes dieser Teams wählte den Film aus, welcher ihm am meisten zusagte. So stand beispielsweise die Komödie „Hilfe, unser Lehrer ist ein Frosch“ zur Auswahl, in welchem das Mädchen Sita feststellt, dass ihr Lehrer hin und wieder als grünes Amphibium von Teich zu Teich zu hüpft. „Mein Leben als Zucchini“ sprach unsere Mitschüler ebenfalls an. In diesem Stopp-Motion-Film wird thematisiert, wie der namensgebende Junge Zucchini nach Verlust seiner Mutter in ein Kinderheim zieht und mit seinen veränderten Lebensumständen umzugehen lernt.

Nachdem die Aufteilung stattgefunden hatte, verfasste jedes Team eine einführende Moderation.

Eintrittskarten der besonderen Art

Außerdem gehörte es zu unseren Aufgaben, für jeden Film passende „Eintrittskarten“ anzufertigen. Allerdings handelte es sich hierbei nicht etwa um einfache Zettel, welche am Kinoeingang eingerissen werden sollten: Das Team, welches sich dem Film „Der Indianer“ widmete, fertigte aus Federn, Perlen sowie Lederbändern für jedes Kind eine einzigartige Eintrittskarte In Form einer Indianerkette an.
Für den Film „Amelie rennt“, welcher die außergewöhnliche Reise eines asthmakranken Mädchens behandelt, gestaltete die zuständige Schülergruppe „Strohhalmkarten“, bezogen auf eine Szene, in welcher die Eltern der Protagonistin durch einen solchen atmen, um ein Gefühl für die Krankheit ihrer Tochter zu entwickeln.

Lasst die Filmfestspiele beginnen

In der Schulwoche vom 15. – 19. Oktober 2018 begaben sich unsere Teams schließlich zu den Vorführungen. Wir verteilten am Eingang des Kinos die Eintrittskarten, während die Kinder emsig an uns vorbeihuschten, um noch einen Platz im rappelvollen Saal zu ergattern. Anschließend stellten sich zwei Teammitglieder auf die Bühne vor die Leinwand und moderierten, wie zuvor ausgearbeitet, den nachfolgenden Kinofilm an.
Die Kinder lauschten aufmerksam. Nach Abschluss der Moderation applaudierten sie und fieberten mit dem Sprechgesang „Licht aus! Film an!“ aufgeregt dem Beginn der Vorstellung entgegen.

Nachdem der Vorhang gefallen war, begaben sich die Moderatoren erneut auf die Bühne und entlockten den jungen Zuschauern, welche das Gesehene bereits eifrig mit ihren Sitznachbarn auswerteten, einige Meinungsäußerungen. Anschließend wurden die Kinder verabschiedet und in den sonnigen Herbstnachmittag entlassen.

Unser Fazit

Die Arbeit für das Kinderfilmfest bereitete unserer Klasse große Freude. Das Gestalten der Eintrittskarten sowie das Moderieren bot uns viele Möglichkeiten, kreativ zu agieren. Das Auswerten der Filme mit den Kindern zeigte uns, wie bereits solch junge Menschen die Moral einer Geschichte erkennen und ihre Lehre daraus ziehen – und das ganz ohne Minions oder Ähnlichem.

Wir bedanken uns dafür, dass wir dieses Projekt gestalten durften.

Martin und Robert
Schüler der Erzieher 17

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