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Besuch in einem über 500 Jahre alten Gemäuer

Das ganze Jahr feiert Fürstenwalde sein 750-jähriges Jubiläum. Regionalgeschichte steht auch im Stundenplan meines Faches. Während sich die Sozialassistenten bereits mit den geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten unserer Stadt bekannt gemacht haben, ging es am Dienstag mit den Erziehern des 2. Ausbildungsjahres in das Fürstenwalder Brauereimuseum.

Im Brauereimuseum Fürstenwalde informierten wir uns über die lange Brautradition unserer Stadt. Bernd Norkeweit klärte die Schülerinnen und Schüler über die Braugeschichte auf, die bis ins 16. Jahrhundert reicht. Dieser Vortrag wurde ergänzt durch ein Video, in dem der 1516 gestorbene Krüger Kersten aus Steinhöfel wieder zum Leben erweckt wird und über seine Erfahrungen mit dem damaligen Braurecht berichtete. Besonders beindruckt waren alle vom historischen Ratskeller. Die zahlreichen Ausstellungsstücke, die gut sortiert sind, stießen ebenfalls auf Interesse, genauso wie die Erklärung des Brauvorganges. 

 

Birgit Bauer – Lehrerin für politische Bildung

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Wir hatten Besuch aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Im Rahmen des Unterrichtes in Lernfeld 2 haben wir, die Schülerinnen und Schüler der Erzieher 20, Frau Kokel aus dem Arbeitsfeld der Kinder- und Jugendpsychiatrie, bei uns in der Beruflichen Schule Paula Fürst begrüßen dürfen.

Frau Kokel ist gelernte Krankenschwester und arbeitet auf der Kinderstation der Kinder- und Jugendpsychiatrie im Asklepios Fachklinikum in Lübben. Zunächst stellte sie uns ihren Fachbereich vor, berichtete von ihrem Tagesablauf und erläuterte uns ihre Aufgabenbereiche.  Im Anschluss konnten wir unsere Fragen an Frau Kokel stellen und in einen fachlichen Austausch gehen. Hier wurden beispielsweise folgende Fragen besprochen: Wie läuft die Aufnahme in der Kinder- und Jugendpsychiatrie ab? Was wird getan, wenn ein Kind/Jugendlicher handgreiflich wird? Wie sieht der Tagesablauf für die Kinder und Jugendlichen aus? Merkt man die Auswirkung der Corona-Pandemie?

Am Ende gab es einen Austausch dazu, inwiefern wir mit einer abgeschlossenen Erzieher-Ausbildung in der vorgestellten Einrichtung arbeiten können, welche Verbindungen es zu diesem Arbeitsfeld gibt und welche Voraussetzungen wir mitbringen sollten. Dabei ist herausgekommen, dass Erzieher/-innen mit einer abgeschlossenen Ausbildung sehr gern in Kinder- und Jugendpsychiatrien aufgenommen werden. Wir waren überaus interessiert an den Erzählungen von Frau Kokel, da wir viele Informationen für unsere berufliche Zukunft oder auch privat nutzen können.

Als Resultat des Besuches wünschen wir uns in Zukunft häufiger die Möglichkeit für einen fachlichen Austausch, welcher arbeitsfeldübergreifend gestaltet ist. Das Feedback war ausnahmslos positiv.

 

Erzieher 20

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Brettspiele und Gitarren im Gepäck

Der Stundenplan sah am 4. Juli ganz anders aus als sonst. Zum einen stand ein Spieletag auf dem Programm. In verschiedenen Räumen wurden Brett,- Würfel, Karten- und Gesellschaftsspiele gespielt. Auch vor dem Schulgebäude gab es ein Angebot mit Bewegungsspielen. Wichtig war, dass sich pro Angebot immer nur ein paar Schülerinnen und Schüler einer Klasse einschreiben konnten, so dass die Gruppen mit Sozialassistenten und Erziehern gut gemischt waren. In meinem Raum, in dem Brettspiele angeboten wurden, ging es meist ganz klassisch zu mit „Mensch ärgere dich nicht“, „Halma“, „Rummikub“, „Das verrückte Labyrinth“. „Uno“ ist das Kartenspiel, das auch in den Pausen oft gespielt wird, so durfte es auch heute nicht fehlen. Und während die meisten Schülerinnen und Schüler im Wechsel die verschiedensten Spiele ausprobierten, waren mehr als 20 Schüler und Lehrer beim Gitarrenunterricht.

Heike Beyer-Kellermann, Dipl. Musiktherapeutin, Dipl. Pädagogin, Musikerin, Dozentin für Musik und musikalische Früherziehung bot ein Gitarren-Intensivseminar an.  An nur einem Tag kann man 30 Lieder mit der Gitarre begleiten lernen. Es war ein spezielles Angebot für unsere angehenden Erzieherinnen und Erzieher. Grund für diesen schnellen Erfolg sind Heike Kellermanns langjährige Unterrichtserfahrung und die humorvolle, lockere, unkomplizierte Art, mit der sie ihre Kursteilnehmer*innen für das Gitarrenspiel begeistert. Geprobt wurden mehr als 30 Lieder, die die Teilnehmenden sofort im Kitaalltag einsetzen können, d.h. erst einmal in ihren Praktika. Darunter waren Lieder wie „Bruder Jakob“, „Aram sam sam“, „Tschu tschu wa, tschu tschu wa“, „Das Krokodil aus Afrika“, „Mh, Mh, macht der kleine Frosch im Teich“, „Laterne, Laterne“. Also viele Begrüßungslieder für den Morgenkreis, Lieder zu allen Jahreszeiten, Märchenlieder, Lieder, zum Aufräumen, Zähne-Putzen, Fingerspiele und viele andere. Den Teilnehmenden hat es viel Spaß gemacht.

 

Birgit Bauer

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Unterwegs in Venlo mit Erasmus+

ERASMUS+ hat es möglich gemacht. Vier Lehrerinnen unserer Schule waren vom 10. bis 15. Juni 2022 im niederländischen Venlo unterwegs, um Beziehungen zu einheimischen Schulen und Behinderten- sowie Altenpflegeeinrichtungen aufzubauen.

Erste Station war die Koffieschenkerij Genuujerie. Wir haben ein inklusives Konzept kennengelernt. Dieses Café beschäftigt behinderte Menschen, die im Service arbeiten. Diese Menschen werden als „besondere“ Menschen bezeichnet, was die Wertschätzung für sie zum Ausdruck bringt. Seitens der Gäste sind diese Mitarbeiter voll akzeptiert. Wir wollten auch wissen, ob die Möglichkeit besteht, eventuell Praktikanten von uns bei ihnen arbeiten zu lassen. Die Möglichkeit wurde bestätigt.

Nächste Station war der Zorgpark Auxiliatrix. Das Konzept ist gemeinschaftliches Wohnen als Normalität, d.h. leben in finanzierbaren und staatlich gestützten Wohnungen im Sinne eines gleichen Wohnkomforts. Es gibt keinerlei Ausgrenzungen: Senioren, körperlich und kognitiv eingeschränkte Personen und junge Familien wohnen gemeinsam in diesem Wohnkomplex.

Das integrierte Restaurant wird auch als Treffpunkt für Mahlzeiten, Festlichkeiten, gemeinsame Zeit etc. von allen genutzt.  Auch hier wurde Haltung und Wertschätzung des Miteinanders deutlich.

Beeindruckt hat uns eine Filiale von Downies & Brownies. Diese Gastronomien beschäftigen u.a. Menschen mit geistiger Behinderung. Inzwischen gibt es mehr als 40 Filialen im ganzen Land. Wir haben uns überzeugt, das Essen schmeckt lecker und die Bedienung war sehr zuvorkommend.

 

Am Montag war unser erster Treff mit Gunsje Toemen, unserer Mitorganisatorin der ERASMUS-Reise. Unser Erfahrungsaustausch brachte zum Ausdruck:

  • In Holland wird Inklusion positiver gelebt.
  • Sprache über ältere Menschen ist positiver.
  • Ältere Menschen fühlen sich umsorgt, nicht gepflegt.
  • Wir Deutsche machen aus allem eine Wissenschaft, hier ist alles normaler.

Gunsje arbeitet in der Gilde Opleidingen. Das Motto ist: „Wir lassen Menschen machen, wir machen Menschen besser, wir machen Ausbildung begreifbar“. Gilde Opleidingen ist eine berufsbildende Sekundarschule mit 1.100 Studenten an 10 Standorten u.a. mit Ausbildungen in der Kinderbetreuung und der Krankenpflege.

Am Venloer Standort lernen 480 Studenten in sechs Ausbildungsberufen (modulare Ausbildung) mit 30 Mitarbeitern, die jeden Tag zu einem Lernerlebnis für die Schüler machen. Für die Lehrer ist es wichtig, eine Umgebung zu schaffen, in der Lernen möglich ist und Spaß macht. Studierende dürfen bestimmen, welchen Weg sie gehen möchten.

Sehr herzlich wurden wir auch in Daelzicht Hof van Heel empfangen. Es ist eine zentrale Einrichtung, in der besondere Menschen, von jungen Erwachsenen bis zu alten Menschen, leben und arbeiten. Einige Bewohner arbeiten in Werkstätten, andere (ca. 60%) in Firmen im Ort bzw. ortsnah. In den Niederlanden wird nach IQ-Test entschieden, welche Förderung und Unterstützung dem Einzelnen zusteht und in welchen Einrichtungen sie betreut werden.

Letzte Station war der Talentecampus Venlo. Direktor Frans Fullings stellte uns das Konzept und seine Entstehung vor. Der Talentencampus entstand über einen Entwicklungszeitraum von sieben Jahren aus vier Schulen, die drei verschiedene Träger hatten und den Bereich der Grundschulen für Kinder mit und ohne Förderbedarf umfassten (geistig und mental eingeschränkt IQ ab 30 bis Hochbegabung IQ 140). Den Campus besuchen heute ca. 600 Kinder im Alter von 3 Monaten bis 12 Jahren. Die Lehrpläne sind stark individualisiert; bereiten auf nötige Transitionen auch mit speziellen Trainings vor und sind an der einzelnen Persönlichkeit ausgerichtet.

Untergebracht waren wir auf der Eselsfarm „‘t jaegershoes“, viele Kilometer entfernt von Venlo. Das Besondere an diesem Eselshof ist neben dem B & B und der Ruhe, das Konzept des Hofes. Er bietet Arbeit für Menschen mit verschiedenen Einschränkungen, die in diesem Bereich arbeiten möchten. Es ist eine familiär geführte Einrichtung.

Bei dieser Bildungsreise lernten wir viele tolle Menschen kennen und konnten viele Eindrücke sammeln. Ohne Probleme wurden uns viele Interviews gegeben, die wir auch mit der Kamera festgehalten haben. Ob wir Schüler zum Praktikum schicken können, müssen wir jetzt prüfen, Angebote gab es einige.

Und was gibt es noch Besonderes zu berichten? Wir fuhren über 80 Kilometer mit dem Fahrrad, jeden Tag, denn wie hätten wir sonst von A nach B kommen sollen.

Unser Dank geht an allen Menschen, die uns in Venlo und Umgebung so herzlich empfangen haben, die so auskunftsbereit waren und uns an ihren Erfahrungen haben teilnehmen lassen.

 

Manuela Schmidt, Kati Weigmann, Michaela Vanhoof, Birgit Bauer

Die Berufliche Schule Paula Fürst der FAWZ gGmbH ist bei Erasmus + für das Programm 2021-2027 erfolgreich akkreditiert. Unsere Schule führt im Rahmen dieses EU-Programms spannende und nachhaltige interkulturelle Begegnungen, Projekte und Mobilitäten mit diversen Schwerpunkten von sozialer Inklusion über digitalen Wandel bis hin zum “grünen” Denken und Handeln durch.

Unterstützung erhält Sie dabei von der Nationalen Agentur beim Bildungsinstitut für Berufsbildung (NABIBB). Sie ist eine von vier Nationalen Agenturen, die in Deutschland das EU-Programm Erasmus+ umsetzen und ist speziell für den Bereich Erasmus+ Berufliche Bildung verantwortlich.

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Ein Hoch auf unsere Schülerinnen und Schüler

Abschlussfeiern sind immer etwas ganz Besonderes. Am Freitag, den 24. Juni, war es wieder so weit. Die Sozialassistenten haben ihre zweijährige Ausbildung zum „Staatlich geprüften Sozialassistenten“ und die Erzieher ihre dreijährige Ausbildung zum „Staatlich anerkannten Erzieher“ abgeschlossen.

Bevor die Zeugnisse ausgegeben wurden, zeigten die Erzieherklassen 20 ein Programm, das sie vorher fleißig geübt und einstudiert hatten. Zum einen wurde der Song „We will rock you“ mit Trommeln und Boomwhacker und natürlich Gesang performt. Das Lied von Andreas Bourani „Auf uns“ wurde mit einer Becherpercussion performt.

Die Erz 21 der Teilzeitausbildung zeigten einen Ausschnitt aus einer erfundenen Unterrichtsstunde, das war eine super Percussions Performance.

Stolz waren unsere Schülerinnen und Schüler über ihre Zeugnisse, die sie von der Schulleiterin Jana Stahr und den beiden Klassenlehrern überreicht bekamen.

Zuvor ließen die Klassenleiterin der Sozi 20 Frau Dziewior und der Erz 19 Herr Paul die Schuljahre Revue passieren. So manch eine Episode wurde noch einmal in Erinnerung gebracht, aber auch viele gute Worte auf den Weg mitgegeben.

Dann waren wir Lehrerinnen und Lehrer an der Reihe. Wir hatten das Lied „Über sieben Brücken“ etwas umgedichtet und uns am Schüleralltag orientiert, was gut bei den Schülern ankam, weil sie sich selbst wieder erkannten. Danach erinnerten sich die Schülerinnen und Schüler an uns, auch das war zum einen anerkennenswert, zum anderen wurde auch hier das eine oder andere in Vergessenheit geratene Detail noch einmal zum Vorschein gebracht.

Anschließend wurde gemeinsam gefeiert, gegessen und Musik gehört. Wir hoffen sehr, dass unsere Schülerinnen und Schüler ihre Ausbildungszeit in guter Erinnerung behalten. Wir werden sie auf jeden Fall nicht vergessen.

Birgit Bauer – Fachlehrerin

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Unsere Gesellschaft fordert in immer größerem Umfang professionelle Sozialkräfte. Ob für die Betreuung von Kindern, Berufstätigen oder bei der Unterstützung von Familien mit behinderten oder pflegebedürftigen Familienangehörigen – überall fehlen entsprechende Fachkräfte. Erzieher, Sozialpädagogen, Pfleger und Heilerziehungspfleger sind Mangelware und gefragt wie nie zuvor.

Wenn Du dich für eine Zukunft im sozialen Bereich interessierst, dann besuche uns zu unseren Infotagen. Neben der Ausbildung zum Sozialassistenten und zum Erzieher (auch berufsbegleitend) kannst Du jetzt auch den Studiengang Sozialpädagogik und Management | Bachelor of Arts (B.A.) bei uns belegen.

Wir freuen uns auf Deinen Besuch!

 

Das Team der Beruflichen Schule Paula Fürst der FAWZ gGmbH

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Unsere Stadt wird 750

Regionalgeschichte ist Bestandteil des Unterrichts. Ein besonderer Geburtstag, wie das 750-jährige Bestehen unserer Stadt Fürstenwalde, lädt natürlich dazu ein, ein bisschen mehr in die Geschichte einzutauchen. Unsere Schülerinnen und Schüler der Sozi 20 bekamen dazu die Aufgabe, sich Sehenswürdigkeiten der Stadt zu suchen, zu denen sie die Geschichte recherchieren und schauen, wie heute möglicherweise diese Orte noch genutzt werden. Kleine Gruppen wurden gebildet, diese suchten sich den Dom, das Bischofsschloss, den Ottomar-Geschke-Platz, die Ulanenkasernen und die Spreemühle heraus. Unsere Sozis gingen mit Eifer an die Aufgaben, besuchten „ihre“ Sehenswürdigkeit und erkundeten außerdem, warum vor dem Fürstenwalder Museum ein Leuchtturm steht. Die Sache mit dem Leuchtturm wurde schnell geklärt. Gebaut wurde er von der Firma Pintsch, auf deren ehemaligen Gelände sich unsere Berufsschule befindet. Die Schüler fertigten Wandzeitungen an und stellten sich gegenseitig die Sehenswürdigkeiten vor.

Zum Abschluss besuchten wir das Fürstenwalder Museum mit seinen interessanten Ausstellungsstücken. Natürlich wurde ein Erinnerungsfoto vor dem Leuchtturm gemacht.

 

Birgit Bauer – Fachlehrerin für Politische Bildung

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Osterstimmung beim geeigneten Verfahren der Sozis 20

Endlich ist es soweit,
willkommen in der Osterzeit.
Der Hase nun die Eier bringt
und fröhlich durch die Gärten springt.
Wir wünschen euch zum Osterfeste
alles Liebe und das Beste!



Dieser Spruch von Katharina Anders mag unsere Sozis inspiriert haben, zum geeignete Verfahren das Thema Ostern aufzugreifen. Zum anderen fand es auch in der Woche vor den Osterferien statt.

Das Bestehen des geeigneten Verfahrens ist bei den Sozialassistenten im 2. Ausbildungsjahr Voraussetzung für die Zulassung zu den Prüfungen. Was passiert bei diesen geeigneten Verfahren? Die Schüler überlegen sich ein Thema, zu dem jeder einzelne Schüler ein Angebot vorbereitet, aber alles in allem trotzdem eine Einheit bildet. Normalerweise werden diese Angebote in einer Kitagruppe präsentiert. Aber auch in diesem Jahr hat Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht und das geeignete Verfahren fand erneut in der Schule statt. Hauptthema war wie bereits erwähnt Ostern. Es wurden Osterkörbchen und Blumenstecker gebastelt, Ostereier gefärbt, Osterhasen mit einem aus Wolle gebastelten Schwanz (die Blume) hergestellt. Im Atrium ging es hoch her. Die Rolle der kleinen Kinder nahmen angehende Erzieher ein, was den Sozis auch viel Spaß gemacht hat. Ein zweiter Part fand im Sportraum statt. Dort waren Eierlauf, Büchsenwerfen, Kistenstapeln angesagt. Bei einer Station musste die in der Mitte befindliche Person, die nichts sehen konnte, aufpassen, dass niemand die Eier aus ihrem Körbchen stiehlt. Auch hier ging es hoch her. Zu Beginn bekamen die Teilnehmer eine Art Stempelkarte, die sie mit Stickern an jeder Station vervollständigen konnten. Die Sozis haben sich wacker geschlagen. Die Vorbereitungen haben sich gelohnt. Jeder ging auch mit viel Engagement an die Sache. Im Ergebnis haben sie als Klasse das geeignete Verfahren bestanden. Herzlichen Glückwunsch. Nun sind erst einmal Osterferien und Anfang Mai geht es mit den schriftlichen Prüfungen weiter.

 

Birgit Bauer – Fachlehrerin für Politische Bildung und Lernfeld 1

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Spendensammlung unserer Beruflichen Schule

Solidarität mit den Menschen aus der Ukraine ist auch für unsere Schüler und Lehrer ein großes Bedürfnis. Wir sprechen im Unterricht viel über den russischen Angriff auf die Ukraine. Dieser Krieg lässt niemanden kalt.

Viele Sachen wurden gespendet, die zu den verschiedensten Hilfsorganisationen in der Stadt gebracht wurden. Ausbildungsklassen unserer Beruflichen Schule Paula Fürst haben Kuchenbasare und andere Angebote organisiert, um Geldspenden zu sammeln. Viele Geflüchtete besitzen zurzeit keine eigenen Geldmittel. Daher haben sich unsere Schülerinnen und Schüler überlegt, die Spenden wie ein kleines Taschengeld aufzuteilen. Im Vorfeld wurden hübsche Briefumschläge gebastelt und dann das Geld darin verpackt.

Am 25. März wurde in der Tennishalle Fürstenwalde ein Teil des Geldes an die Mütter und Kinder übergeben. Dort haben die Johanniter eine Flüchtlingsunterkunft eingerichtet. Elisabeth Alter vom Regionalvorstand der Johanniter hat sich über die Aktion unserer angehenden Erzieher und Sozialassistenten sehr gefreut.

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