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Soziale Berufe mit Zukunft – Wir haben die passende Ausbildung

Wenn Du dich für eine Zukunft im sozialen Bereich interessierst, dann komm uns am 11. Februar 2023 in der Zeit von 10 bis 14 Uhr in unserer Beruflichen Schule Paula Fürst besuchen!

Unterhalte dich mit Lehrern und Schülern, Dozenten und Studenten und erfahre mehr über die Vorteile unserer schulischen Ausbildungen. Wir stellen unsere Spezialisierungen „Montessori-Pädagogik“ und „Erlebnis-Pädagogik“ vor und informieren über unser Studienangebot in Kooperation mit der Fachhochschule des Mittelstands.

 

Wir freuen uns auf Deinen Besuch!

Unsere Ausbildungen im Überblick

 

  • Ausbildung zum Sozialassistent – Der Ideale Einstieg in die sozialen Berufe
  • Erzieher-Ausbildung mit Wahlpflichtfach – Spezialisierung Montessori-Pädagogik oder Erlebnis-Pädagogik
  • Erzieher-Ausbildung in Teilzeit (berufsbegleitend) – Spezialisierung Montessori-Pädagogik oder Erlebnis-Pädagogik

 

Studieren in Fürstenwalde

 

  • Erzieher-Ausbildung mit Studium – 2 staatlich anerkannte Abschlüsse in nur 4 Jahren
    inklusive Bachelor of Arts in Sozialpädagogik und Management
  • Studium neben dem Beruf – Bachelor of Arts in Sozialpädagogik und Management
    inklusive des Abschlusses „Staatlich anerkannter Sozialpädagoge“

 

Unsere Vorteile im Überblick

 

Schule mit moderner Architektur

Die Ausbildungsbereiche stellen unsere hellen und großzügigen Ateliers (Unterrichtsräume) dar. Das Atrium (Foyer) lädt mit seiner lichtdurchfluteten und offen gestalteten Galerie zum Verweilen und Entspannen ein. Von Zeit zu Zeit findet hier auch Unterricht statt oder die Galerie wird für Gruppenarbeiten genutzt.

Berufsorientierte Ausstattung

In unseren Gebäuden befinden sich ein Pflegekabinett, eine große Werkstatt, eine Lehrküche sowie ein Bewegungsraum. Extra für die Spezialisierung „Montessori-Pädagogik“ in der Erzieher-Ausbildung haben unsere Auszubildenden zwei Räume liebevoll umgestaltet.

Zeitgemäßer Unterricht

Unsere Computerkabinette konnten wir im August 2021 auflösen. Jedem Schüler und Lehrer steht ein Laptop zur Verfügung. Das ermöglicht es uns, frei von jedem Ort aus, digitalen Unterricht zu geben.

Qualifizierte und engagierte Lehrkräfte

Unsere Lehrkräfte bringen unterschiedliche Erfahrungen mit. Der Mix aus klassischen Lehrern und qualifizierten Fachkräften aus der Praxis machen das Lehrerteam – und damit auch den Unterricht – vielseitig. Der Unterricht findet sehr individuell und auch mal außerhalb der Unterrichtsräume statt, d.h. effizientes Wissen, das beim Vermitteln auch noch Spaß bringt.

 

Alles rund herum

 

Gute Lage für Pendler

Unsere Schule liegt nur wenige Gehminuten vom Bahnhof entfernt. Für Bahn-Pendler aus der Richtung Berlin oder Frankfurt/Oder ideal zu erreichen.

Parkplätze direkt vor der Tür

Für die Autofahrer unter Euch gibt es direkt vor unserer Schule einen großen Parkplatz.

Freizeitausgleich

Für etwas Abwechslung und um den Kopf freizubekommen, stehen eine Tischtennisplatte und ein Tischkicker bereit.

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Leise rieselt der Schnee bei „Jingle Bells“ und „Little Drummer Boy“

Letzter Schultag vor Weihnachten. Schüler und Lehrer feierten diesen mit einem bunten Weihnachtsprogramm. Während die Erzieher des 3. Ausbildungsjahres „Leise rieselt der Schnee“ auf ihre Weise interpretierten, zeigte das 1. Ausbildungsjahr kurze selbstgeschriebene Theaterstücke, die sie mit Puppen darstellten. In diesem Schuljahr wurde für die 1. Ausbildungsjahre Erzieher und Sozialassistenten eine spezielle Musikausbildung, wahlweise in Gesang, Gitarre oder Trommeln, in Zusammenarbeit mit der Fürstenwalder Musikschule in den Unterrichtsplan aufgenommen. Gespielt und gesungen wurde das Lied „Little Drummer Boy“ und mit viel Applaus bedacht. Die Musikausbildung, einmal in der Woche, macht sich bezahlt und ist wertvoll für das spätere Berufsleben.

Lea und Kao von den Erziehern 21 sangen mit Gitarrenbegleitung „Weihnachten in Familie“. Auch die Lehrer brachten sich in das Programm ein. Ausgestattet mit Boomwhackers und Glöckchen marschierten sie in das Atrium. Gespielt wurde „Jingle Bells“, dazu ein etwas umgedichteter Text gesungen. Die Schüler waren begeistert, zumal auch das schauspielerische Talent einiger Lehrer bei solchen Auftritten zum Vorschein kommt.

Zwei Weihnachtsfrauen verteilten während des Lehrerauftritts kleine Geschenke, denn nicht umsonst hieß es im Text „Weihnachten ist, wenn die Lehrer Geschenke verteilen …“.

Ein rundum gelungener Jahresabschluss.

Birgit Bauer

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Exkursion in den Kletterwald Bad Saarow

Im Rahmen des Unterrichtsfaches „Erlebnispädagogik“ waren wir mit dem 2. und 3. Lehrjahr im Kletterwald in Bad Saarow.

„Wir, die EPler 20 waren vor kurzem im Kletterwald. Wir wurden an diesem Tag in mehreren Kompetenzbereichen gestärkt. Wir haben gelernt zu klettern, haben uns gegenseitig unterstützt und einige von uns mussten sogar ihre Ängste überwinden.“

Es war für die meisten sehr herausfordernd, sich der Höhe und den Schwierigkeiten des Parcours zu stellen. Vom 3. Lehrjahr schafften es zwei Schüler auch noch die schwierigste Herausforderung, das sogenannte „Spinnennetz“, zu meistern. Neben dem Kennenlernen einer erlebnispädagogischen Aktion ging es um das Überwinden von Ängsten, um das an seine Grenzen gehen, zu lernen Vertrauen zu anderen zu haben und in die eigenen Fähigkeiten sowie das Teambuilding. Nachdem Klettern stand uns noch eine ausgebildete Erlebnispädagogin zur Seite, welche mit uns weitere erlebnispädagogische Spiele durchführte.

„Der Tag war für uns sehr aufschlussreich, voller Adrenalin und spaßig.“

Es waren zwei aktionsreiche Tage. Vielen Dank an TeamImpuls! Mittlerweile ist eine Kooperation zwischen unserer Beruflichen Schule Paula Fürst und der TeamImpuls GmbH in Vorbereitung. Es werden dort immer wieder Erlebnispädagogen gesucht und wir werden dort nicht das letzte Mal gewesen sein.

 

Carmen Breuer I R. Pippirs und K. Klautzsch
Lehrerin Erlebnispädagogik I Gute Grüße, eure EPler 20 

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Startzeit@See – Unsere Berufliche Schule Paula Fürst zu Besuch auf der

Ausbildungs- und Bildungsmesse STARTZEIT

Am 17. September 2022 war an der Europaschule OSZ Oder-Spree Palmnicken Bildung mal anders angesagt. Viele Unternehmen und Aussteller stellten ihre Angebote auf der Startzeit, dem Mitmach-Event für Ausbildung-Beruf-Karriere, vor.

Von schulischer über betrieblicher Ausbildung, potenziellen Arbeitgebern bis zum Studium war alles vertreten. Wir, als Berufliche Schule Paula Fürst der FAWZ gGmbH und Fernstudienzentrum der FHM, waren ebenfalls mit von der Partie. Wir führten viele interessante Gespräche, beantworteten Fragen zu unserem Studienangebot und den Bildungschancen.

Es war ein gelungener Tag mit vielen neuen Kontakten und jeder Menge Interessenten.

Jana Stahr – Schulleiterin

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Montessori-Ausbildung – Besuch im Montessori Labor bei Gritje Zerndt

Am 6. September 2022 folgte unser Montessori-Wahlpflichtkurs des 2. Ausbildungsjahres der Erzieher der Einladung von Gritje Zerndt ins Montessori Labor in Berlin. Der Workshop war das Highlight des neuen Modulstarts.

Unsere angehenden Erzieherinnen und Erzieher wählen im 2. Ausbildungsjahr ihren Wahlpflichtkurs – im Angebot sind Erlebnis- und Montessori-Pädagogik. Unser neuer Montessori-Kurs besteht aus 14 Schülerinnen und Schülern.

Das Erleben einer vorbereiteten Umgebung in einem Montessori-Schulungszentrum, das Ambiente, die einladende Arbeitsumgebung und die entspannte Arbeitsatmosphäre versetzten uns alle in eine andere Welt.

Die Einführungspräsentation von Gritje Zerndt zeigte uns die pädagogischen Schwerpunkte dieser Reformpädagogik – die Sicht auf das Kind, die Hintergründe der Pädagogik, unsere Rolle als pädagogische Fachkraft und den Menschen Maria Montessori.

Danach kamen wir ins Arbeiten:

In kleinen Gruppen erschlossen sich die Fachschülerinnen und -schüler Materialien, lernten sie zu beschreiben und stellten eine erste Verbindung zu diesen her. Den sachgerechten Umgang mit den Materialien verdeutlichte uns Gritje Zerndt im Anschluss mit einer professionellen Darbietung. Durch das Beobachten und Auswerten erschlossen wir uns Sinn, Zweck und Anwendung dieser Materialien und deren Präsentationsmethode.

Gemeinsam entdeckten wir spielerisch die Anwendung und den pädagogischen Schwerpunkt des trinomischen Würfels. Der Einsatz dieses Materials im Kinderhaus, der Grundschule bis zur weiterführenden Schule war faszinierend. Die vielen AHA-Momente bei der Anwendung des Würfels zum Erfassen von Quadratzahlen, Wurzeln bis hin zur binomischen Formel und dem Zusammenfassen von Termen in Gleichungen, waren erhellend. Konsens unserer Erzieher-Azubis: „Wenn wir das so in der Schule gelernt hätten, wäre uns Mathe leichter gefallen“, sagt alles.

Den Tag beendete Gritje Zerndt mit einer Kosmischen Erzählung zu Peter Wohllebens Buch „Weißt du, wie die Bäume trinken?“, als Kamishibai (wörtlich „Papiertheater“).

Ein toller, informativer und lernintensiver Tag mit vielen fantastischen ersten Einblicken in die Montessori-Pädagogik, der uns lange im Gedächtnis bleiben wird. Ein nächster Besuch ist zum Ende des 1. Halbjahres geplant. Vielen Dank an Gritje Zerndt für diese großartige Erfahrung und unserer Geschäftsleitung für die Übernahme der Kosten.

Wir freuen uns sehr auf den nächsten Besuch!

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Musik macht Schule

Ab diesem Schuljahr bieten wir unseren angehenden Sozialassistenten und Erziehern etwas Neues. In Kooperation mit der Musikschule Oder-Spree „Jutta Schlegel“ gibt es ab diesem Ausbildungsjahr ein zusätzliches musikalisches Angebot an der Schule. Unterrichtet wird in den Bereichen Gitarre, Gesang und Trommeln. Das Angebot gilt verpflichtend für alle neuen Auszubildenden, die Azubis des 2. und 3. Lehrjahres können das Angebot ebenfalls wahrnehmen. 

 

Musikalische Auftaktveranstaltung am 31. August 2022

 

Von 10:30 – 14:30 Uhr sind wir mit knapp 90 Schülern und Lehrern in der Musikschule Oder-Spree „Jutta Schlegel“ in der Frankfurter Straße zu Gast. Mit dabei sind nicht nur die neuen Auszubildenden des 1. Lehrjahres. Auch unsere “alten Hasen” finden das neue Angebot super und freuen sich auf die Teilnahme.

Los geht es um 10:30 Uhr mit 32 unserer angehenden Sozialassistenten und 2 Lehrern. Um 11:45 Uhr legen dann unsere 23 Erzieher-Azubis mit 2 ihrer Lehrer nach. Um 13:30 Uhr folgt der große Abschluss mit insgesamt 29 Schülern und Lehrern aus den 2. und 3. Ausbildungsjahren.  

 

Und nicht vergessen: Am 1. September laden wir zum Infotag an unsere Schule. Von 17:00 – 19:00 Uhr erfahrt Ihr alles Wissenswerte rund um unsere Ausbildungen und das Studium.

 

Unser Team der Beruflichen Schule Paula Fürst
der FAWZ gGmbH freut sich über Euren Besuch!

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Besuch in einem über 500 Jahre alten Gemäuer

Das ganze Jahr feiert Fürstenwalde sein 750-jähriges Jubiläum. Regionalgeschichte steht auch im Stundenplan meines Faches. Während sich die Sozialassistenten bereits mit den geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten unserer Stadt bekannt gemacht haben, ging es am Dienstag mit den Erziehern des 2. Ausbildungsjahres in das Fürstenwalder Brauereimuseum.

Im Brauereimuseum Fürstenwalde informierten wir uns über die lange Brautradition unserer Stadt. Bernd Norkeweit klärte die Schülerinnen und Schüler über die Braugeschichte auf, die bis ins 16. Jahrhundert reicht. Dieser Vortrag wurde ergänzt durch ein Video, in dem der 1516 gestorbene Krüger Kersten aus Steinhöfel wieder zum Leben erweckt wird und über seine Erfahrungen mit dem damaligen Braurecht berichtete. Besonders beindruckt waren alle vom historischen Ratskeller. Die zahlreichen Ausstellungsstücke, die gut sortiert sind, stießen ebenfalls auf Interesse, genauso wie die Erklärung des Brauvorganges. 

 

Birgit Bauer – Lehrerin für politische Bildung

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Wir hatten Besuch aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Im Rahmen des Unterrichtes in Lernfeld 2 haben wir, die Schülerinnen und Schüler der Erzieher 20, Frau Kokel aus dem Arbeitsfeld der Kinder- und Jugendpsychiatrie, bei uns in der Beruflichen Schule Paula Fürst begrüßen dürfen.

Frau Kokel ist gelernte Krankenschwester und arbeitet auf der Kinderstation der Kinder- und Jugendpsychiatrie im Asklepios Fachklinikum in Lübben. Zunächst stellte sie uns ihren Fachbereich vor, berichtete von ihrem Tagesablauf und erläuterte uns ihre Aufgabenbereiche.  Im Anschluss konnten wir unsere Fragen an Frau Kokel stellen und in einen fachlichen Austausch gehen. Hier wurden beispielsweise folgende Fragen besprochen: Wie läuft die Aufnahme in der Kinder- und Jugendpsychiatrie ab? Was wird getan, wenn ein Kind/Jugendlicher handgreiflich wird? Wie sieht der Tagesablauf für die Kinder und Jugendlichen aus? Merkt man die Auswirkung der Corona-Pandemie?

Am Ende gab es einen Austausch dazu, inwiefern wir mit einer abgeschlossenen Erzieher-Ausbildung in der vorgestellten Einrichtung arbeiten können, welche Verbindungen es zu diesem Arbeitsfeld gibt und welche Voraussetzungen wir mitbringen sollten. Dabei ist herausgekommen, dass Erzieher/-innen mit einer abgeschlossenen Ausbildung sehr gern in Kinder- und Jugendpsychiatrien aufgenommen werden. Wir waren überaus interessiert an den Erzählungen von Frau Kokel, da wir viele Informationen für unsere berufliche Zukunft oder auch privat nutzen können.

Als Resultat des Besuches wünschen wir uns in Zukunft häufiger die Möglichkeit für einen fachlichen Austausch, welcher arbeitsfeldübergreifend gestaltet ist. Das Feedback war ausnahmslos positiv.

 

Erzieher 20

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Brettspiele und Gitarren im Gepäck

Der Stundenplan sah am 4. Juli ganz anders aus als sonst. Zum einen stand ein Spieletag auf dem Programm. In verschiedenen Räumen wurden Brett,- Würfel, Karten- und Gesellschaftsspiele gespielt. Auch vor dem Schulgebäude gab es ein Angebot mit Bewegungsspielen. Wichtig war, dass sich pro Angebot immer nur ein paar Schülerinnen und Schüler einer Klasse einschreiben konnten, so dass die Gruppen mit Sozialassistenten und Erziehern gut gemischt waren. In meinem Raum, in dem Brettspiele angeboten wurden, ging es meist ganz klassisch zu mit „Mensch ärgere dich nicht“, „Halma“, „Rummikub“, „Das verrückte Labyrinth“. „Uno“ ist das Kartenspiel, das auch in den Pausen oft gespielt wird, so durfte es auch heute nicht fehlen. Und während die meisten Schülerinnen und Schüler im Wechsel die verschiedensten Spiele ausprobierten, waren mehr als 20 Schüler und Lehrer beim Gitarrenunterricht.

Heike Beyer-Kellermann, Dipl. Musiktherapeutin, Dipl. Pädagogin, Musikerin, Dozentin für Musik und musikalische Früherziehung bot ein Gitarren-Intensivseminar an.  An nur einem Tag kann man 30 Lieder mit der Gitarre begleiten lernen. Es war ein spezielles Angebot für unsere angehenden Erzieherinnen und Erzieher. Grund für diesen schnellen Erfolg sind Heike Kellermanns langjährige Unterrichtserfahrung und die humorvolle, lockere, unkomplizierte Art, mit der sie ihre Kursteilnehmer*innen für das Gitarrenspiel begeistert. Geprobt wurden mehr als 30 Lieder, die die Teilnehmenden sofort im Kitaalltag einsetzen können, d.h. erst einmal in ihren Praktika. Darunter waren Lieder wie „Bruder Jakob“, „Aram sam sam“, „Tschu tschu wa, tschu tschu wa“, „Das Krokodil aus Afrika“, „Mh, Mh, macht der kleine Frosch im Teich“, „Laterne, Laterne“. Also viele Begrüßungslieder für den Morgenkreis, Lieder zu allen Jahreszeiten, Märchenlieder, Lieder, zum Aufräumen, Zähne-Putzen, Fingerspiele und viele andere. Den Teilnehmenden hat es viel Spaß gemacht.

 

Birgit Bauer

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Unterwegs in Venlo mit Erasmus+

ERASMUS+ hat es möglich gemacht. Vier Lehrerinnen unserer Schule waren vom 10. bis 15. Juni 2022 im niederländischen Venlo unterwegs, um Beziehungen zu einheimischen Schulen und Behinderten- sowie Altenpflegeeinrichtungen aufzubauen.

Erste Station war die Koffieschenkerij Genuujerie. Wir haben ein inklusives Konzept kennengelernt. Dieses Café beschäftigt behinderte Menschen, die im Service arbeiten. Diese Menschen werden als „besondere“ Menschen bezeichnet, was die Wertschätzung für sie zum Ausdruck bringt. Seitens der Gäste sind diese Mitarbeiter voll akzeptiert. Wir wollten auch wissen, ob die Möglichkeit besteht, eventuell Praktikanten von uns bei ihnen arbeiten zu lassen. Die Möglichkeit wurde bestätigt.

Nächste Station war der Zorgpark Auxiliatrix. Das Konzept ist gemeinschaftliches Wohnen als Normalität, d.h. leben in finanzierbaren und staatlich gestützten Wohnungen im Sinne eines gleichen Wohnkomforts. Es gibt keinerlei Ausgrenzungen: Senioren, körperlich und kognitiv eingeschränkte Personen und junge Familien wohnen gemeinsam in diesem Wohnkomplex.

Das integrierte Restaurant wird auch als Treffpunkt für Mahlzeiten, Festlichkeiten, gemeinsame Zeit etc. von allen genutzt.  Auch hier wurde Haltung und Wertschätzung des Miteinanders deutlich.

Beeindruckt hat uns eine Filiale von Downies & Brownies. Diese Gastronomien beschäftigen u.a. Menschen mit geistiger Behinderung. Inzwischen gibt es mehr als 40 Filialen im ganzen Land. Wir haben uns überzeugt, das Essen schmeckt lecker und die Bedienung war sehr zuvorkommend.

 

Am Montag war unser erster Treff mit Gunsje Toemen, unserer Mitorganisatorin der ERASMUS-Reise. Unser Erfahrungsaustausch brachte zum Ausdruck:

  • In Holland wird Inklusion positiver gelebt.
  • Sprache über ältere Menschen ist positiver.
  • Ältere Menschen fühlen sich umsorgt, nicht gepflegt.
  • Wir Deutsche machen aus allem eine Wissenschaft, hier ist alles normaler.

Gunsje arbeitet in der Gilde Opleidingen. Das Motto ist: „Wir lassen Menschen machen, wir machen Menschen besser, wir machen Ausbildung begreifbar“. Gilde Opleidingen ist eine berufsbildende Sekundarschule mit 1.100 Studenten an 10 Standorten u.a. mit Ausbildungen in der Kinderbetreuung und der Krankenpflege.

Am Venloer Standort lernen 480 Studenten in sechs Ausbildungsberufen (modulare Ausbildung) mit 30 Mitarbeitern, die jeden Tag zu einem Lernerlebnis für die Schüler machen. Für die Lehrer ist es wichtig, eine Umgebung zu schaffen, in der Lernen möglich ist und Spaß macht. Studierende dürfen bestimmen, welchen Weg sie gehen möchten.

Sehr herzlich wurden wir auch in Daelzicht Hof van Heel empfangen. Es ist eine zentrale Einrichtung, in der besondere Menschen, von jungen Erwachsenen bis zu alten Menschen, leben und arbeiten. Einige Bewohner arbeiten in Werkstätten, andere (ca. 60%) in Firmen im Ort bzw. ortsnah. In den Niederlanden wird nach IQ-Test entschieden, welche Förderung und Unterstützung dem Einzelnen zusteht und in welchen Einrichtungen sie betreut werden.

Letzte Station war der Talentecampus Venlo. Direktor Frans Fullings stellte uns das Konzept und seine Entstehung vor. Der Talentencampus entstand über einen Entwicklungszeitraum von sieben Jahren aus vier Schulen, die drei verschiedene Träger hatten und den Bereich der Grundschulen für Kinder mit und ohne Förderbedarf umfassten (geistig und mental eingeschränkt IQ ab 30 bis Hochbegabung IQ 140). Den Campus besuchen heute ca. 600 Kinder im Alter von 3 Monaten bis 12 Jahren. Die Lehrpläne sind stark individualisiert; bereiten auf nötige Transitionen auch mit speziellen Trainings vor und sind an der einzelnen Persönlichkeit ausgerichtet.

Untergebracht waren wir auf der Eselsfarm „‘t jaegershoes“, viele Kilometer entfernt von Venlo. Das Besondere an diesem Eselshof ist neben dem B & B und der Ruhe, das Konzept des Hofes. Er bietet Arbeit für Menschen mit verschiedenen Einschränkungen, die in diesem Bereich arbeiten möchten. Es ist eine familiär geführte Einrichtung.

Bei dieser Bildungsreise lernten wir viele tolle Menschen kennen und konnten viele Eindrücke sammeln. Ohne Probleme wurden uns viele Interviews gegeben, die wir auch mit der Kamera festgehalten haben. Ob wir Schüler zum Praktikum schicken können, müssen wir jetzt prüfen, Angebote gab es einige.

Und was gibt es noch Besonderes zu berichten? Wir fuhren über 80 Kilometer mit dem Fahrrad, jeden Tag, denn wie hätten wir sonst von A nach B kommen sollen.

Unser Dank geht an allen Menschen, die uns in Venlo und Umgebung so herzlich empfangen haben, die so auskunftsbereit waren und uns an ihren Erfahrungen haben teilnehmen lassen.

 

Manuela Schmidt, Kati Weigmann, Michaela Vanhoof, Birgit Bauer

Die Berufliche Schule Paula Fürst der FAWZ gGmbH ist bei Erasmus + für das Programm 2021-2027 erfolgreich akkreditiert. Unsere Schule führt im Rahmen dieses EU-Programms spannende und nachhaltige interkulturelle Begegnungen, Projekte und Mobilitäten mit diversen Schwerpunkten von sozialer Inklusion über digitalen Wandel bis hin zum “grünen” Denken und Handeln durch.

Unterstützung erhält Sie dabei von der Nationalen Agentur beim Bildungsinstitut für Berufsbildung (NABIBB). Sie ist eine von vier Nationalen Agenturen, die in Deutschland das EU-Programm Erasmus+ umsetzen und ist speziell für den Bereich Erasmus+ Berufliche Bildung verantwortlich.

Haftungsausschluss:
„Die Verantwortung für den Inhalt [dieser Veröffentlichung] trägt allein die Verfasserin/der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.“

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