Wir erleben unsere Sinne

Die fünf Sin­ne: Füh­len, Rie­chen, Schme­cken, Hören und Sehen.
Span­nend, für jeden Men­schen.

Im Unter­richt wur­den Vor­trä­ge zu dem The­ma „Sin­nes­or­ga­ne“ gehal­ten. Jede Grup­pe soll­te zu ihrem vor­ge­stell­ten Sin­nes­or­gan zwei Expe­ri­men­te orga­ni­sie­ren, die sie dann zusam­men mit der Klas­se durch­führ­ten.

Die ers­te Grup­pe stell­te ein Expe­ri­ment zum The­ma „Schme­cken“ vor. 
Die Grup­pe nahm vier Becher. In zwei von ihnen füll­ten sie Natur­jo­ghurt,  in die ande­ren bei­den Milch. Einer der bei­den Becher mit Natur­jo­ghurt wur­de leicht mit roter Lebens­mit­tel­far­be ein­ge­färbt und der ande­re mit brau­ner. Zwei Schü­ler aus der Klas­se soll­ten die bei­den Joghurts ver­kos­ten. Auf ein­mal sag­te eine Schü­le­rin der rosa­far­be­ne Joghurt schme­cke nach Erd­bee­re. Wie ist das mög­lich? Das Gehirn hat ihr einen Streich gespielt. Durch die leich­te Rosa­fär­bung des Joghurts bil­de­te sie sich ein, dass der Jogurt nach Erd­bee­re schmeck­te. Jeder ande­re Jogurt mit die­ser Far­be tat es ja auch.

In der zwei­ten Schü­ler­grup­pe ging es um das „Rie­chen“.
Hier­für wur­den ver­schie­de­ne Tee­sor­ten in Film­dös­chen gefüllt. Auch hier gab es wie­der frei­wil­li­ge Tes­ter, die an die­sen Film­dös­chen schnup­per­ten und defi­nie­ren soll­ten, wonach es roch.

Als Nächs­tes wur­de der „Hör­sinn“ gefor­dert.
Es ging um das Rich­tungs­hö­ren und das Erken­nen von Geräu­schen. Die gesam­te Klas­se stell­te sich in einen Kreis zusam­men. Ein frei­wil­li­ger Schü­ler bekam die Augen ver­bun­den und stell­te sich in die Mit­te des Krei­ses. Die ande­ren Schü­ler hat­ten Gegen­stän­de in der Hand mit denen sie ver­schie­de­ne Geräu­sche erzeu­gen konn­ten, die dann erra­ten wer­den muss­ten.

Im Anschluss kam die Grup­pe mit Expe­ri­men­ten zum The­ma „Sehen“.
Hier­für wur­de mit der einen Hand eine Papp­rol­le vor das Auge und die ande­re Hand vor­ne direkt neben die Rol­le gehal­ten. Plötz­lich hat­ten alle Schü­ler, die durch die­se Rol­le guck­ten, anschei­nend ein Loch in der Hand. 

Als letz­tes kam das „Füh­len“.
Bei die­sem Expe­ri­ment wur­den zwei spit­ze Stif­te anein­an­der geklebt und leicht auf die Haut gedrückt. Mit geschlos­se­nen Augen fühl­te es sich jedoch an als wäre es nur ein Stift.

Die Expe­ri­men­te eig­nen sich auch sehr gut für Ange­bo­te in Kin­der­ein­rich­tun­gen. 🙂

Jan­ni­ne Ill­mer und Anveig Stel­ter
Schü­le­rin­nen der SOZI 15
sowie Ste­pha­nie Uecker

Leh­re­rin für Bio­lo­gie und Lern­feld 3