Berufsinformationstag am 21. Juni 2014 an der Beruflichen Schule

Nur noch 6 Wochen, dann endet das Schuljahr für viele geht die schöne Schulzeit zu Ende. Doch wie geht es nach der 10. Klasse weiter? Einige wissen schon wohin es sie verschlägt, welchen Ausbildungsberuf sie anstreben oder ob sie das Abitur ablegen werden. Doch immer wieder finden sich Schüler, die noch nicht das Richtige für ihren weiteren Lebensweg gefunden haben.

Plakat zum Berufsinfotag am 21. Juni 2014Wir, die Berufliche Schule der FAW gGmbH, laden die Absolventinnen und Absolventen sowie die Eltern der diesjährigen 10. Jahrgangsstufe (oder auch 13. Jahrgangsstufe) herzlich zu uns in den Julius-Pintsch-Ring 27 in Fürstenwalde am Samstag, den 21. Juni 2014 in der Zeit von 10:00 bis 13:00 Uhr ein, unsere „Berufe mit Zukunft“ kennenzulernen.

Zum kommenden Berufsinfotag wird auch wieder eine Kinderbetreuung angeboten.

Von der erweiterten Berufsbildungsreife zum Erzieher
Die Besonderheiten, die unsere Schule bietet, liegen neben der familiären Atmosphäre darin, dass auch Schüler mit der erweiterten Berufsbildungsreife einen vollwertigen Abschluss bei uns erlangen können.

In der 2-jährigen Ausbildung zum Sozialassistenten lernen die Jugendlichen erste Tätigkeitsfelder in verschiedenen sozialen Bereichen kennen. Im Anschluss an die erfolgreich abgeschlossene Ausbildung können die Jugendlichen dann sogar in weiteren 3 Jahren in der Fachschule für Sozialwesen die Ausbildung zur Erzieherin bzw. zum Erzieher absolvieren.

Und das alles an nur einer – unserer – Schule

Wir freuen uns auf zahl­rei­che Besucher.

Das Team der Beruf­li­chen Schule der FAW gGmbH.

Projekt „Puppenbühne“ der Polizeidienststelle Fürstenwalde erneut in der Beruflichen Schule zu Gast

Unserer Kollegin und Lehrerin Frau Schwarzfeld ist es zu verdanken, dass das Präventionsprojekt „Puppenbühne“ der Polizeiinspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) erneut in der Beruflichen Schule Station machte.
Frau Scheller, die Präventionsspezialistin mit der Puppenbühne, die unseren Sozialassistenten bereits im November des letzten Jahres mit einem Puppenbühnenstück für Kindergarten- und Grundschulkinder zum Thema „Rich­ti­ges Ver­hal­ten gegen­über frem­den und unbe­kann­ten Per­so­nen” viele Anregungen und Ideen mit auf den Weg gab, stellte uns heute ein Stück für eben diese Zielgruppe zum Thema „Diebstahl“ vor.

Wie auch bei letzten Mal begrüßte Frau Scheller nach einer kurzen Vorstellungsrunde alle Zuschauer gemeinsam mit ihrem Freund Bodo, der freundlichen, großen, weichen Handpuppe.
Und dann sahen sich schon alle Schüler und Lehrer mitten in einer Geschichte um Hanna und ihren Freund, die eben Hannas Fahrrad unbeaufsichtigt und nicht mit einem Schloß gesichert auf dem Spielplatz liegen ließen, um sich ein Eis zu kaufen. Als sie kurze Zeit später wieder zurückkommen, ist das Fahrrad zunächst unauffindbar. Kein Wunder, denn inzwischen war Kasper, der die Gegend – immer auf der Suche nach von Kindern liegengelassenen Spielzeugen aller Art – durchstreift, auf dem Spielplatz und hat Hannas schönes, neues Fahrrad gesehen und einfach mitgenommen. Nachdem er jedoch feststellt, dass es sich um ein pinkfarbenes Mädchenfahrrad handelt (Iiiiieh, pink!), verliert er rasch das Interesse und wirft Hannas Fahrrad einfach in ein Gebüsch, um es wieder los zu werden. Wo Hannas Spielzeugeimer, ihr Fahrrad und noch einige andere Spielzeuge verschiedener Kinder geblieben sind, wie der Wachtmeister Kasper erklärt, dass man nicht alles, was man findet, einfach so mitnehmen kann und dass es sich dabei um Diebstahl handelt – all das konnten unsere Schülerinnen und Schüler auf liebevoll gestaltete Art und Weise und auf zielgruppenadäquatem Niveau für Kindergartenkinder und Grundschüler sehen.

Ganz sicher sind wieder jede Menge Anregungen von unseren Sozialassistenten aufgenommen worden und schon kurz nach der Veranstaltung wurde darüber nachgedacht, ob man sich nicht selbst Handpuppen bauen könnte…

Wer ebenso in den Genuß eines präventiven Puppentheaterstückes für eine Kindereinrichtung kommen möchte, der kann sich an Frau Scheller wenden:

Polizeiinspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder)
Prävention
August-Bebel-Str. 63
15517 Fürstenwalde
E-Mail: liane.scheller@polizei.brandenburg.de

Ich möchte mich im Namen aller Schülerinnen und Schüler und meiner Kollegen bei Frau Scheller für ihre tolle, engagierte Arbeit im Bereich der Prävention bedanken. Wir hoffen, Sie bald wieder hier im Haus begrüßen zu können.

S. Westphal

Fotos: S. Gläsemann und S. Westphal

Bildungsmesse/Jobbörse A10 Center – die Berufliche Schule der FAW war dabei

Frau Dr. Möhring übergab dem Webmaster folgenden Artikel und Fotos zur Veröffentlichung:

Am 23.11.2013 fand auch in diesem Jahr wieder die Messe „Impuls“ statt. Die Berufliche Schule der FAW gGmbH gehörte zu den Ausstellern. Die Standbesatzung – zwei Lehrerinnen und fünf Schülerinnen aus den Klassen 13/1 und 13/2 der Sozialassistenten – hatte sich darauf vorbereitet, unsere Ausbildungsberufe Sozialassistent/in und Erzieher/in vorzustellen.
Der Aufbau unseres Standes funktionierte dank des Probelaufs an der Schule reibungslos. Das Publikum war vielschichtig. Die Schüler liefen mit Kalendern durch das Einkaufscenter um junge Leute auf unseren Stand aufmerksam zu machen. Viele Fragen waren zu beantworten. Und die begleitenden Lehrer waren erstaunt, welche kommunikativen Fähigkeiten sich bei den jungen Damen zeigten. Denise Schwandt, Franziska Bonakowsky, Sophia Lehmann, Luisa Gohlke und Nicole Heide zeigten, wie gut junge Leute ihre Schule vertreten können. Natürlich gab es auch die „Kugelschreibersammler“, die nur an der Mitnahme der Werbegeschenke interessiert waren. Aber das war die Minderheit. Jugendliche und deren Eltern konnten in vielen Fällen gut beraten werden. Nicht selten war ein Dankeschön bei der Verabschiedung der Besucher zu hören.
Besonderer Dank gilt Luisa und Nicole. Sie bewiesen, dass junge Mütter mit Unterstützung aus der Familie auch so einen langen Arbeitstag, der am Morgen um 7.00 Uhr am Bahnhof Fürstenwalde begann und erst um 20:30 Uhr dort endete (glücklicherweise haben wir den RE 1 für Nicole zur Weiterfahrt nach Frankfurt/Oder noch erwischt.) erfolgreich bewältigen können.

Dr. Anna-Maria Möhring

Zur Planung für alle Sozialassistenten: Praktikumszeit und Reflektionstage

Zur Planung der Praktikumszeit und der Reflektionstage aller Sozialassisten (1. und 2. Lehrjahr) hat Frau Schwarzfeld mir heute die Daten übergeben. Diese sind hier im internen Bereich  veröffentlicht.

Wir bitte alle Sozialassistenten darum, sich die Termine schon jetzt zu notieren und zu planen.

Der Web-M.

 

Abschluss und Präsentation der Weihnachtsprojekte am 20. Dezember 2012

Den Abschluss des Weihnachtsprojektes an der Beruflichen Schule, in dessen Verlauf verschiedene Schülergruppen an den unterschiedlichsten Projekten arbeiteten, stellte die für den 20. Dezember geplante Präsentation der Ergebnisse im weihnachtlich gestalteten Foyer dar. Von neun Uhr an lief ein buntes und abwechslungsreiches Programm der Projektgruppen, das von Herrn Pickut mit seiner großen Theater-Gruppe eröffnet wurde, die sich auf eine Reise rund um die Welt in Sachen Weihnachtstraditionen in verschiedenen Ländern machte.
Es schloss sich Herrn Westphals Projektgruppe an, die Zwerg Bert ein Hörspiel mit dem Titel „Ich will gewinnen“ widmete und dieses selbstproduzierte Werk nebst einer kleinen Fotopräsentation von der Produktion vorspielte (einen ausführlicheren Beitrag zur Erstellung des Hörspiels findet man hier).
Eine weitere Projektgruppe unter Leitung von Frau Dr. Möhring hatte ebenfalls ein Hörspiel mit selbstkomponierter und -performter Titelmelodie produziert, in dessen Mittelpunkt Zwerg Bert und das Verschwinden eines kleinen Hundes stand. Die Gruppe stellte dem Auditorium ihr Hörspiel, untermalt von einer per Beamer projizierten Präsentation mit selbsterstellten Motiven zur Geschichte vor.
Die von Herrn Gläsemann geleitete Projektgruppe baute im Verlauf der Projekttage nicht nur ein besonders schönes Stabpuppentheater, sondern auch die zugehörigen Stabpuppen, die, wie die Beteiligten vor Ihrer Vorstellung betonten, keine realen Vorbilder hätten, weder in der Beruflichen Schule und noch viel weniger in der Lehrerschaft  :lol:. Das Publikum hatten ebenso wie die drei Puppenspieler jede Menge Spaß an dieser „etwas anderen Weihnachtsgeschichte“ und es ist nicht übertrieben, wenn hier von zahlreichen Lachtränen die Rede ist.
Anschließend präsentierte Herr Geyer als Leiter der Gruppen „Schreibwerkstatt“ und „Hörspiel-Cover-Gestaltung“ per Beamer die Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler, die sich in dieser Projektgruppe engagiert beteiligt hatten.
Es schloss sich – sozusagen als letzter Act im Foyer – die Projektgruppe Musik unter Leitung von Frau Mehrtens an, die einige Weihnachtslieder, mutig unterstützt vom vielen Zuschauern, performte. Zu weihnachtlicher Musik wurde anschließend im Rahmen einer selbst entwickelten Choreografie getanzt, was beim Publikum so gut ankam, dass ein Teil davon noch einmal wiederholt werden musste. Hervorzuheben ist auch die Gruppe von „Gitarristen“, die zusammen mit Herrn Pickut wohlklingende Töne aus ihren Gitarren zauberten und das, obwohl einige der Beteiligten erst ein paar Tage zuvor zum ersten Mal eine Gitarre in den Händen gehalten hatten.
Kulinarisch wurde die sehr gelungene Präsentation aller Projektgruppen durch Frau Schwarzfeld und ihre Gruppe abgerundet und sozusagen mit dem „Sahnehäubchen“ versehen: Neben einem selbsterstellten Rezeptbüchlein (Titel „Kalorien in ihrer schönsten Form“) begeisterte die Gruppe die Anwesenden mit jeder Menge Spezereien aus eigener Produktion. So wurden verschiedene Suppen, Leckereien wie Marzipankartoffeln und Rumkugeln, aber auch Weihnachtliches Gebäck wie etwa Eiweiß-, Zitronen- und Butterplätzchen, Rosinenstollen, Heidesandgebäck, Schokosterne, Lebkuchen auf dem Blech und Schwarz-Weiß-Gebäck feilgeboten.
Glücklich, dass die Projekttage einen so würdigen, fröhlichen und schönen Abschluss gefunden hatten, griffen Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer kräftig zu und liessen sich es bei Speis und Trank richtig vorweihnachtlich gut gehen.

Weihnachtsprojekt – Ein Hörspiel erstellen

Zusammen mit etwa fünfzehn Schülerinnen und Schülern aus der Erzieher- und den Sozialassistenklassen des ersten Lehrjahres sowie zeitweise mit Frau Boesa hatte ich die Gelegenheit, innerhalb der Weihnachts-Projekttage an einem Hörspiel zu arbeiten.
Ich denke, man darf behaupten, dass alle Beteiligten an diesem Projekt sehr viel Spaß hatten und viel Neues erfahren konnten. Ob es nun darum ging, wie eine Hörspielproduktion zu organisieren und umzusetzen ist, wie schwierig es sich gestaltet, passende rechtefreie Soundeffekte für ein Hörspiel zusammenzusuchen, welche Herausforderung es darstellt, seine Scheu und Scham zu überwinden, sich vor ein Mikrofon zu stellen und Gefühle nicht nur zuzulassen, sondern sie beim Sprechen von Rollen eines Hörspiels auch auszudrücken – alle gemeinsam machten wir uns als Team auf eine abenteuerliche Reise in die Welt des Hörspiels.

Immer wieder hörte ich, wie gesagt wurde „So schwierig hatte ich mir das aber nicht vorgestellt!“, „Ich hätte nie gedacht, dass es so aufwendig und kompliziert ist, ein eigenes Hörspiel zu gestalten.“ oder „Das war wirklich ein Haufen Arbeit, der aber so viel Spass gemacht hat, dass ich beinahe die Zeit vergessen hätte.“
Für mich überraschend war die Tatsache, dass Schüler Pausen vergessen oder einfach durcharbeiten, weil sie gerade an einer kniffligen Sachen sitzen und einfach nicht unterbrochen werden wollen. Dass viele Schüler über ein großes kreatives Potential verfügen, ob es nun um’s Singen, Klavierspielen, Fotografieren, Komponieren, Formulieren oder Reimen geht.
Mit Feuereifer wurde recherchiert, aufgenommen, gesprochen, geschnitten, gesucht, montiert, kombiniert und das Allerschönste: es bildete sich in kurzer Zeit eine Gruppe, in der miteinander kooperiert wurde, in der man sich gegenseitig half, erworbenes Wissen weitergab und Einer den Anderen ungefragt und sogar gern unterstützte.
Als wir heute zum Abschluss der Projekttage gemeinsam unser Hörspiel anhörten, so konnte sich ausnahmslos jeder aus unserer Gruppe in dem vorliegenden Ergebnis wiederfinden – das fertige  Hörspiel ist wie ein Puzzle, zu dem jeder Einzelne der Projektgruppe seinen eigenen, wichtigen und unverzichtbaren Beitrag leistete, ohne den am Ende das Hörspiel über Zwerg Bert und seine Freunde nicht in dieser Form entstanden wäre.
Es wurde sehr viel gelacht, spielend leicht gelernt aber auch hart gearbeitet in diesen Tagen – das sind Ergebnisse, die auch oder gerade einen Lehrer glücklich machen. An dieser Stelle sei allen Schülerinnen und Schülern herzlich für diese schöne Erfahrung gedankt.

S. Westphal

P.S. Janine Kusche übergab mir heute unaufgefordert diesen kleinen Projektreport, um dessen Veröffentlichung sie mich bat – dem komme ich gern nach.

 Projektbericht_Hörspiel

Advent, Advent, der Christbaum brennt…

Herr Höwer übergab dem Web-M. folgenden Artikel mit Bitte um Veröffentlichung:

…leuchtend in voller Schönheit in unserem Atrium. Traditionell wie in jedem Schuljahr machen sich die Schüler der ersten Lehrjahre an den Auftrag, weihnachtliche Besinnlichkeit in unser Schulgebäude Einzug halten zu lassen. Die Aufgabe wurde dieses Mal von den Sozialassistenten 12/ 2 im Rahmen des Lernfeldunterrichtes übernommen. Dabei lernen die Schüler nicht nur einen Baum zu dekorieren, sondern auch viele weitere Möglichkeiten der Gestaltung wie zum Beispiel das Basteln von Weihnachtssternen, Girlanden, Scherenschnitten und vielem mehr. Dass natürlich auch der Spaß im Vordergrund steht, kann jeder in der Fotoreihe von Herrn Westphal sehen. Abschließend sollen an dieser Stelle alle Mitwirkenden für das tolle Ergebnis gelobt werden. Die gelungene Dekoration stellt einen schönen Auftakt für unsere Projektwoche dar.

Der etwas andere, nicht gesundheitsschädliche Weihnachtskalender

Fr. Dr. Möhring übergab dem Web-M. folgenden Artikel bzw. Fotos mit Bitte um Veröffentlichung:

WeihnachtsgeschichteHabt Ihr es gestern auch in den Nachrichten gehört? Einige der mit Schokolade gefüllten Weihnachts-kalender müssen wegen gesundheitsschädlicher Inhaltsstoffe aus Supermärkten zurückgerufen werden. Das kann mit unserem Geschichten-Weihnachtskalender nicht passieren. Dieser wird nicht mit Süßigkeiten gefüllt, sondern mit 24 Kurzgeschichten für Kinder. 46 weihnachtliche Erzählungen sind gerade noch rechtzeitig fertig geworden. Leider brauchen wir für den ersten Kalender nur 24 Geschichten. Wer die Wahl hat, hat die Qual. Da wir aber nicht gern gequält werden möchten, bitten wir alle Mitschüler und Lehrer uns zu helfen.

StimmzettelDie 46 Geschichten haben wir am Geländer der Galerie befestigt. Stimmzettel sind bereits in den Klassen und im Lehrerzimmer verteilt. Im Lehrerzimmer steht der Stimmkasten. Gebt die ausgefüllten Stimmzettel bitte dort ab. Abgabeschluss ist Freitag, der 30.11.2012.

Die Stimmer werden noch in dieser Woche ausgezählt und unser Weihnachts-Geschichtenkalender noch vor dem 2. Advent fertiggestellt. Und der hält sich dann sicherlich noch viele Jahre für Kinder, Enkel und Urenkel ……

Danke für die Unterstützung sagen die Sozialassistenten des Jahrgangs 12

Sozialassistenten nutzen die Erfahrungen ihrer Mitschüler

Am gestrigen Tag konnte ich – eher durch Zufall, denn ich vertrat Frau Schröder in der Klasse Sozi 12/2 – Zeuge eines sehr intensiven Gedankenaustauschs zwischen den Schülern der Sozialassistentenklassen Jahrgang 12 und den Erziehern Jahrgang 12 werden. Durch den Fachbereich Sozialassistenten der Schule initiiert, wurde eine komplette Unterrichtseinheit für einen Erfahrungsaustausch zwischen den Schülern genutzt: Die Sozialassistenten des ersten Lehrjahres stehen kurz vor dem Beginn ihres ersten Praktikums und haben demgemäß sehr viele Fragen zu dem, was sie im Rahmen ihrer ersten praktischen „Bewährungsprobe“ erwartet. Hier können die Erzieherinnen und Erzieher hervorragend mit Rat und Tat zur Seite stehen, denn die Schüler dieses Bildungsganges konnten bereits reichlich Erfahrungen in Praktika sammeln.
Um diese Unterrichtseinheit vorzubereiten, schrieben die Sozialassistenten des Jahrganges 12 im Vorfeld die Fragen auf, die sie im Zusammenhang mit dem Praktikum bewegten. „Wie lang  ist die tägliche Arbeitszeit?“, „Was mache ich, wenn ich mit einem Kind nur schwer klar komme?“, „Wie oft wird meine Arbeit im Rahmen des Praktikums bewertet?“, „Was mache ich, wenn die Kita nur 6 Stunden Praktikumstätigkeit pro Tag anbietet, ich aber lt. Praktikumsvertrag länger arbeiten muss?“, „An wen wende ich mich, wenn ich im Praktikumsbetrieb Probleme habe?“ oder „Darf man auch als Praktikant an der Erarbeitung von Entwicklungsberichten der Kinder mitwirken?“ – das waren nur einige der Fragen, die die Sozialassistenten an die Erzieher richteten und die von diesen ausführlich und geduldig beantwortet wurden.
Eine gute Möglichkeit, wie ich finde, den Sozialassistenten nicht nur ein Forum für ihre Fragen zu geben, sondern diese auch auf „Augenhöhe“ von Mitschülerinnen und Mitschülern beantworten zu lassen, die aus eigenen praktischen Erfahrungen schöpfen und von ganz individuellen Erlebnissen und Erfahrungen im Praktikum berichten können.
Mir gefiel das sehr. So stelle ich mir den Transfer von Wissen und Knowhow zwischen den Schülern, auch unterschiedlicher Bildungsgänge, vor. Eine wirklich gute und wichtige Unterrichtseinheit, in der Schüler an die Stelle von Lehrern traten und die allen, so schien es mir, viel Freude machte und ihren Zweck nicht verfehlte.

Der Web-M.

 

Praktikum, Fotos und Rechtegewährung bei fotografischen Abbildungen

© Bildquelle: Helene Souza/ PIXELIO (www.pixelio.de)

Das Praktikum für die Sozialassistentinnen und Sozialassistenten sowie die Erzieherinnen und Erzieher des 2. Lehrjahres beginnt nach den Herbstferien.
Immer wieder werde ich von verschiedener Seite nach Praktikums-Fotos (insbesondere von der Arbeit mit Kindern) gefragt und würde mich natürlich auch selbst freuen, solche von Ihnen zu bekommen.
Doch Vorsicht: die rechtliche Situation muss beachtet werden, denn das Abbilden von Personen und das spätere Veröffentlichen, z.B. auf einer Webseite, setzen voraus, dass man die entsprechenden Rechte der Abgebildeten einholt. Anderenfalls verletzt man das gesetzliche Recht am eigenen Bild. Dies betrifft insbesondere Fotos, deren Schwerpunkt auf einer Person oder einer kleinen Gruppe von Personen liegt, auf denen einzelne Personen eindeutig identifizierbar sind. Missachtet man das Recht am eigenen Bild, drohen empfindliche Geldstrafen.
Um sich abzusichern, sollte man von den abgebildeten Personen eine schriftliche Erlaubnis einholen, die Bilder später auch redaktionell, d.h. z.B. für die Veröffentlichung auf einer Webseite, nutzen zu dürfen. Auf dem Webportal www.pixelio.de, das Fotos für (redaktionelle) Nutzung kostenfrei anbietet – so man sich an bestimmte Vorgaben hält – findet man zu diesem Thema eine Vorlage für einen sogenannten Model Release Vertrag. Rechtlich ist auf der sicheren Seite, wer alle abgebildeten Personen auf einem Foto einen solchen Vertrag unterschreiben lässt und sich so unwiderruflich die (redaktionellen) Nutzungsrechte an der bildlichen Darstellung sichert.
Weitergehende Informationen zu dieser Fragestellung findet man z.B. hier.

P.S. Sie selbst, als Schülerinnen und Schüler unserer Schule, haben uns mit der Unterschrift Ihres Ausbildungsvertrages die redaktionellen Nutzungsrechte am eigenen Bild eingeräumt. D.h. Fotos von Ihnen, die im Rahmen des Schulbetriebes entstehen, dürfen beispielsweise redaktionell auf unserer Webseite genutzt werden. Natürlich sind wir uns unserer Verantwortung in diesem Zusammenhang  bewusst und gehen sensibel mit diesem Recht um.