Kulturtag eines Lehrers

Früh­ling lässt sein blau­es Band wie­der flat­tern durch die Lüf­te …”; die­se Zei­len von Edu­ard Möri­ke beflü­gel­ten mich, auf dem ers­ten Son­nen­strahl des Früh­lings am ver­gan­ge­nen Sams­tag im Bran­den­bur­ger Land nach Nor­den auf den Spu­ren Theo­dor Fon­ta­nes zu wan­deln (klingt poe­tisch, war aber so).
In sei­nen „Wan­de­run­gen durch die Mark Bran­den­burg” beschreibt er unter ande­ren das Klos­ter Cho­rin in so male­ri­schen Bil­dern, dass die Fahrt in die Schorf­hei­de zum Muss wur­de. Es war noch kalt, den­noch  ergos­sen sich aus Rei­se­bus­sen die ers­ten Tou­ris­ten. Die weit­läu­fi­gen Wan­der­we­ge rund um das Klos­ter ver­streu­ten aller­dings die Schau­lus­ti­gen so, dass man das Erwa­chen der Natur in aller Stil­le ent­de­cken konn­te.
Und zu ent­de­cken gab es die ers­ten gel­ben Fle­cken im immer noch lie­gen geblie­be­nen Schnee. Das gro­ße Raten um die ers­ten gel­ben Früh­jahrs­bo­ten führ­te von Sumpf­dot­ter­blu­men über Leber­blüm­chen bis zu Kro­kus­sen. Dass es sich um „Win­ter­lin­ge” han­del­te, hat mir erst Goog­le ver­ra­ten.
Die Gewäs­ser waren bis zur Hälf­te zuge­fro­ren, in der Son­ne erschien das Klos­ter eher roman­tisch als majes­tä­tisch. Im Klos­ter­shop konn­te ich wie­der nicht an den fabel­haf­ten Kin­der­bü­chern vor­bei. Und als hät­te ich es geahnt, begeg­ne­te mir „der Oster­spa­zier­gang” — den man heu­te so sehr nach­emp­fin­den konn­te — von Goe­the als Kin­der­buch mit wun­der­ba­ren Illus­tra­tio­nen von Klaus Ensi­kat.

Die Abend­ver­an­stal­tung setz­te dem schö­nen Erleb­nis­tag die Kro­ne auf.  Mit viel Ein­füh­lungs­ver­mö­gen — aber auch dem nöti­gem Humor — ver­ton­te die jun­ge Band  „LU:V” die fast ver­ges­se­nen Ani­ma­ti­ons­fil­me aus DDR-Zei­ten auf eige­ne musi­ka­li­sche Art und Wei­se. Die Fil­me selbst waren mit ein­fachs­ten Mit­teln sehr fan­ta­sie­voll umge­setzt.

Alles in allem auch als Tag für Erzie­her, Sozi­al­as­sis­ten­ten und Gestal­tungs­tech­ni­sche Assis­ten­ten zum Ent­span­nen geeig­net. Jetzt kann der Früh­ling kom­men.

Sieg­fried Glä­se­mann

Projekt Bleisatz: Exkursion der GTA 11 mit Herrn Geyer

Dem Web-M. wur­de von Herrn Gey­er und der Klas­se GTA 11 fol­gen­der Arti­kel nebst Video und Fotos mit Bit­te um Ver­öf­fent­li­chung zuge­lei­tet:

Videovorstellung Berufliche Schule der FAW

Zum Betrach­ten des Vide­os bit­te auf das Bild kli­cken.

Exkur­si­on der GTA 11 mit dem Fach­leh­rer Chris­toph Gey­er am 27.09. und 30.09.2012

© Bild­quel­le: Wilhei/ PIXELIO (www.pixelio.de)

Gra­fi­sches Gestal­ten der Pra­xis ist eben doch etwas ande­res als vor dem Com­pu­ter zu sit­zen. Beson­ders wenn die Tech­nik sich seit der Zeit Guten­bergs nur wenig ver­än­dert hat. Es ging um Blei­satz, genau­er um den Hand­satz mit beweg­li­chen Let­tern.
Vor­aus­ge­gan­gen war eine theo­re­ti­sche Ein­wei­sung in die ein­zel­nen Arbeits­schrit­te des Hand­sat­zes. Jeder Schü­ler hat­te ein Ent­wurfs­blatt mit dem vor­ge­ge­be­nen Text, eine Tabel­le mit der Ein­tei­lung des Setz­kas­tens und eine Lis­te der ver­füg­ba­ren Schrift­ar­ten und -gra­de dabei. Die Benut­zung des Win­kel­ha­kens und des Satz­schif­fes sowie die Tat­sa­che, dass alle Buch­sta­ben nur spie­gel­ver­kehrt les­bar sind, war den Aus­zu­bil­den­den also bekannt. Auch Fach­be­grif­fe wie: Zei­len­ab­stand, Durch­schuss und Spa­tio­nie­rung sind in der heu­ti­gen DTP-Pra­xis alt­be­kann­te Fach­be­grif­fe. Doch statt einer com­pu­ter­ge­steu­er­ten Vor­ein­stel­lung war jetzt Geschick­lich­keit und Geduld gefragt. Die­se Eigen­schaf­ten sind prak­ti­scher­wei­se auch für die moder­ne Aus­bil­dung von zeit­lo­sem Wert.

Ers­ter Tag

© Bild­quel­le: fws/ PIXELIO (www.pixelio.de)

Ab 8:30 Uhr tru­del­ten die ers­ten ein. Kurz nach 9:00 Uhr begann der Tag mit einem fast ein­stün­di­gen Vor­trag von Juli­en­ne Jat­ti­ot, Meis­ter­schü­le­rin und Mit­ar­bei­te­rin an der Wei­ßen­se­er Kunst­hoch­schu­le. „Die moder­ne Tech­nik hat den Blei­satz zwar weit gehend ver­drängt, aber noch immer gibt es eini­ge Ver­la­ge, wel­che Bücher im tra­di­tio­nel­len Buch­druck her­stel­len. Buch­druck ist ein Hoch­druck­ver­fah­ren, wel­ches eine beson­de­re hap­ti­sche Qua­li­tät hat, die durch ande­re Druck­ver­fah­ren nicht ersetzt wer­den kann. Die Buch­sta­ben — Let­tern —  bestehen aus einer Legie­rung von Blei, Zinn und Anti­mon, das ist ein rela­tiv wei­ches Metall, es ist gif­tig, aber run­ter­fal­len dür­fen die Buch­sta­ben auch des­we­gen nicht, weil sie dann beschä­digt wer­den …”
Dann begann die prak­ti­sche Arbeit: Setz­kas­ten mit der rich­ti­gen Schrift aus dem Regal zie­hen, Zei­len­län­ge fest­le­gen, Buch­sta­ben und Leer­zei­chen im Win­kel­ha­ken zwi­schen dün­nen Blei­ste­gen zur Zei­le zusam­men­set­zen und mit Blind­ma­te­ri­al den Rest der Zei­le fül­len. War eine Zei­le fer­tig, muss­te sie vor­sich­tig vom Win­kel­ha­ken auf das Satz­schiff abge­legt wer­den. Zei­le für Zei­le wuchs der Text, bis der Vor­rat an ein­zel­nen Buch­sta­ben zu Ende ging.

© Bild­quel­le: Bernd Ehr­hardt, Werbegrafiker/ PIXELIO (www.pixelio.de)

Ein Aus­weg war, den Text nach­ein­an­der in zwei Tei­len zu dru­cken, eine ande­re, klei­ne­re Schrift­grö­ße zu ver­wen­den, oder den drit­ten Absatz des Tex­tes zu strei­chen. „Absatz” auch wie­der so ein Begriff aus der „Blei­zeit”. Am Nach­mit­tag des ers­ten Tages waren eini­ge Tex­te fer­tig für einen ers­ten Pro­be­ab­zug. Das gab auch Gele­gen­heit die Druck­far­be und ihre Wir­kung auf dem vor­be­rei­te­ten Büt­ten­pa­pier zu tes­ten. Nach dem Pro­be­druck zeig­ten sich die Buch­sta­ben end­lich wie­der sei­ten­rich­tig les­bar, Vor­aus­set­zung für die Kor­rek­tur. Mal muss­ten mit Hil­fe der Ahle ein­zel­ne Let­tern aus­ge­tauscht wer­den, oder ein Wort fehl­te oder das Zei­len­bild war zu ver­bes­sern. Mit beweg­li­chen Let­tern geht das. Beim moder­ne­ren maschi­nel­len Zei­len­guss (Lino­ty­pe) muss­ten dann bei einem Feh­ler gan­ze Zei­len aus­ge­tauscht wer­den. Trotz­dem stieg die Pro­duk­ti­vi­tät auf mehr als das 20-fache des Hand­sat­zes.

Zwei­ter Tag

Nur noch schnell die Rest­ar­bei­ten erle­di­gen und dann kön­nen wir end­lich dru­cken. Doch die Kor­rek­tur, das Ein­rich­ten, das rich­ti­ge Ein­le­gen der Bögen in die Abzug-Pres­se, das Nach­mi­schen der Druck­far­be und selbst das Rei­ni­gen der Druck­form dau­er­te län­ger als vor­her­ge­se­hen. Wäh­rend Ein­zel­ne noch an der Kor­rek­tur wer­kel­ten und sich das Tro­cken­ge­stell lang­sam mit fer­ti­gen Bögen füll­te, waren die Ers­ten bereits mit dem Able­gen des Sat­zes in die Setz­käs­ten beschäf­tigt. Buch­sta­ben, Satz­zei­chen, Spa­ti­en, Reglet­ten, Ste­ge und sons­ti­ges Blind­ma­te­ri­al wan­der­te nach und nach wie­der in die vor­ge­se­he­nen Regal­fä­cher.

© Bild­quel­le: Bir­git H./ PIXELIO (www.pixelio.de)

24 Stun­den braucht Druck­far­be; um zu trock­nen. Dafür hält sie dann auch län­ger als fünf­hun­dert Jah­re, gutes Papier vor­aus­ge­setzt. Aus Zell­stoff, Blei und Ruß ent­steht Geschich­te.

Emp­feh­lun­gen:

  1. Kunst unter Ver­wen­dung von Blei­satz zeigt Juli­en­ne Jat­ti­ot noch bis zum 9. Sep­tem­ber in der „Gale­rie im Tur­m2 Ber­lin. Aus­stel­lung Typo­sphä­re: http://www.kulturamt-friedrichshain-kreuzberg.de/galerie-im-turm/ausstellungen.php?DOC_INST=1
  2. Wei­ßen­see Kunst­hoch­schu­le Ber­lin

Büh­ring­stra­ße 20
13086 Ber­lin
Tele­fon:  +49 30 47705–0
Tele­fax: +49 30 47705–290
E-Mail: sekretariat.rektorin[at]kh-berlin.de
Inter­net: www.kh-berlin.de

P.S. Es gibt noch wei­te­re Fotos, die Ani­ka zur Ver­fü­gung gestellt hat. Hier sind die­se als Ergän­zung zur obi­gen Gale­rie zu sehen:

Die Berufliche Schule der FAW hautnah auf dem 17. Ausbildungstag in Strausberg am 08.09.2012 erleben

Am 8. Sep­tem­ber fin­det in der Zeit von 9.00 bis 13.00 Uhr der 17. Aus­bil­dungs­tag im Ober­stu­fen­zen­trum Straus­berg, Wrie­ze­ner Stra­ße 28e, statt. Hier haben jun­ge Absol­ven­ten wie­der die Mög­lich­keit, sich über Aus­bil­dungs­mög­lich­kei­ten in der Regi­on zu infor­mie­ren und in per­sön­li­chen Gesprä­chen ers­te Ein­bli­cke in ver­schie­dens­te Berufs­bil­der zu erlan­gen. Auch wir, die Beruf­li­che Schu­le der FAW gGmbH, sind wie­der prä­sent mit dem Gestal­tungs­tech­ni­schen Assis­ten­ten, dem Sozi­al­as­sis­ten­ten sowie der Aus­bil­dung zum Erzie­her. Soll­test Du noch nicht wis­sen, wie es nach der Schu­le wei­ter­geht und auf der Suche, nach einem inter­es­san­ten Aus­bil­dungs­be­ruf sein, dann besuch uns doch auf der Mes­se.

Zum Ver­grö­ßern bit­te auf das Bild kli­cken.

Schülerfirmen – eine Tradition der Beruflichen Schule: Eigene Webseite der Schülerfirma „GKS Trading” jetzt online

Ursprüng­lich waren es die künf­ti­gen IT-Kauf­leu­te, die eine Schü­ler­fir­ma im Pro­jekt­un­ter­richt führ­ten und vor­an­brach­ten. Ziel­stel­lung war es, das Ler­nen pra­xis­ori­en­tier­ter zu gestal­ten.  Die Lei­tung eines Unter­neh­mens und die Team­fä­hig­keit künf­ti­ger Kauf­leu­te (kauf­män­ni­scher Assis­ten­ten) bei Ein­kauf und Ver­mark­tung von Pro­duk­ten waren fes­ter Aus­bil­dungs­be­stand­teil und lie­ßen sich im Rah­men einer Schü­ler­fir­ma her­vor­ra­gend üben und unter pra­xis­na­hen Bedin­gun­gen trai­nie­ren. Unter Lei­tung von Frau Doreén Rit­ter, Deutsch­land­ver­tre­te­rin von Achie­vers Inter­na­tio­nal, und Herrn Rades­ke betrie­ben die Schü­ler schon an der Beruf­li­chen Schu­le in Han­gels­berg erfolg­reich das Schü­ler-Unter­neh­men B2B­fS.
Die Klas­se KA 09 (kauf­män­ni­sche Assis­ten­ten 2009) schlug — auch wegen der sich ver­rin­gern­den Schü­ler­zahl im kauf­män­ni­schen Bereich — einen neu­en Weg ein. Kauf­män­ni­sche, gestal­tungs­tech­ni­sche Assis­ten­ten und Sozi­al­as­sis­ten­ten ler­nen gemein­sam an einer Schu­le. War­um soll­ten sie nicht auch gemein­sam an Pro­jek­ten arbei­ten kön­nen? Ers­tes gewinn­brin­gen­des Pro­dukt der Schü­ler­fir­ma in die­ser neu­en Kon­stel­la­ti­on waren die „Spick­zet­tel“ zur Prü­fungs­vor­be­rei­tung. Das fol­gen­de Pro­dukt, ein Kalen­der mit poli­ti­schen Kari­ka­tu­ren, brach­te nicht den erhoff­ten Erfolg. Doch die ers­te Haus­mes­se der Schü­ler­fir­ma war gut besucht.
Jetzt setzt die Schü­ler­fir­ma ihren Weg wei­ter fort – auch ohne die kauf­män­ni­schen Assis­ten­ten. Die letz­ten der ehe­ma­li­gen kauf­män­ni­schen Assis­ten­ten haben in der Klas­se FOS Wirtschaft/Verwaltung 2011 gera­de die Fach­hoch­schul­rei­fe erwor­ben und die Schu­le als Absol­ven­ten ver­las­sen. Daher müs­sen die Leh­rer bei der Buch­füh­rung jetzt etwas mehr hel­fen, aber die Schü­ler­fir­ma besteht wei­ter und sie schreibt schwar­ze Zah­len. Nicht zuletzt, weil ihr letz­tes Pro­jekt — ein Kin­der­buch in Gemein­schafts­ar­beit von gestal­tungs­tech­ni­schen Assis­ten­ten und Sozi­al­as­sis­ten­ten erstellt — ein Erfolg wur­de. Auf die­sem Weg soll es wei­ter­ge­hen. Und auch die Erzie­her­klas­sen sol­len mehr und mehr in die Arbeit der Schü­ler­fir­ma ein­be­zo­gen wer­den.
Ide­en gibt es genug, auch wenn sich die Über­zeu­gung Bahn bricht, dass es nicht immer leicht ist, sie in die Pra­xis umzu­set­zen und auch zu einem wirt­schaft­li­chen Erfolg zu machen.
Was pas­siert eigent­lich mit den Gewin­nen der Schü­ler­fir­ma? Vor­erst wer­den sie für den Kauf neu­er Mate­ria­li­en ein­ge­setzt (Mar­ker, Far­be etc.). Mög­li­cher­wei­se kön­nen sogar für die künf­ti­gen Abschluss­klas­sen, die ent­schei­dend zum Erfolg bei­ge­tra­gen haben, 2013 erst­mals durch die Schü­ler­fir­ma Abschluss-T-Shirts finan­ziert wer­den.
Sie sind herz­lich ein­ge­la­den, die Schü­ler­fir­ma GKS Tra­ding SAG“auf ihrer Home­page zu besu­chen.

Lernt unsere Vielfalt kennen! Jeder macht seins!

Dem Web-M. wur­de von Frau Dr. Möh­ring fol­gen­der Arti­kel mit Bit­te um Ver­öf­fent­li­chung über­ge­ben:

Unter der The­ma­tik:

Lernt unse­re Viel­falt ken­nen! Jeder macht seins!

wird durch die gestal­tungs­tech­ni­schen Assis­ten­ten der Klas­se GTA 10 das Abschluss-pro­jekt in Vor­be­rei­tung der Zeug­nis­über­ga­be und der Fei­er des 10. Geburts­ta­ges der Beruf­li­chen Schu­le der FAW gGmbH  auch nach der bestan­de­nen Prü­fung noch ide­en­reich umge­setzt. Ein­fäl­le gab es vie­le. Eine kon­se­quen­te Umset­zung auch im Team gelang nicht in jedem Fall. Soll­te es wirk­lich so sein, dass die soge­nann­ten jun­gen Krea­ti­ven zu oft noch Indi­vi­dua­lis­ten sind und sozia­le Kom­pe­tenz und Team­geist erst erwer­ben müs­sen?
Eine Grup­pe gab es, auf die man immer zäh­len konn­te: Ron Haru­pa (mal nicht Ladies first), Jen­ny Bart­hel, Nico­le Itt­ner, Ste­fa­nie Zopf und Jaque­line Zol­ler waren immer am Ball.
Die Ergeb­nis­se wer­den am 19. Juni 2012 auf der Gale­rie im Schul­haus zu sehen sein.
Dazu zäh­len:

  • die ver­form­te Lein­wand,
  • Eule­rei­en“,
  • sur­rea­lis­ti­sche Kunst,
  • Typo­gra­phie-Pla­ka­te,
  • Dis­ney­fi­gu­ren in der Schu­le oder
  • Graf­fi­ti auf einem Tisch­tuch

u.a.m.

Abschlussprojekt der GTA 2010 im Fach NonPrint: Erstellung einer Webseite

Im Fach Non­Print hat­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der GTA 2010 im Rah­men eines Unter­richts­pro­jekts die Auf­ga­be, eine Web­sei­te zu einem selbst­ge­wähl­ten The­ma zu gestal­ten.

Bei der Umset­zung die­ser Pro­jekt­auf­ga­be konn­te das Wis­sen, das in die­sem Schul­jahr in den Unter­richts­stun­den im Fach „Non­Print” bei mir erwor­ben wur­de, direkt für die Erstel­lung einer eige­nen Home­page ange­wandt wer­den.

Ich bin sicher, dass eini­ge der Schü­ler in Zukunft Web­sei­ten mit ganz ande­ren Augen sehen wer­den, da sie selbst erfah­ren konn­ten, wie schwie­rig und vor allen Din­gen (zeit-)aufwendig es ist, eine Web­sei­te zu kon­zi­pie­ren und den eige­nen Vor­stel­lun­gen gemäß zu gestal­ten.
Außer­dem wür­de ich mich natür­lich freu­en, wenn die eine oder ande­re Web­sei­te, deren Umset­zung im Rah­men des Abschluss­pro­jek­tes begon­nen wur­de, auch fer­tig­ge­stellt wür­de und eines Tages in den Wei­ten des Inter­nets zu fin­den wäre…

S. West­phal

 

AUFRUF: Geben Sie Ihre Stimme im Wettbewerb um das beste Plakat zum Thema „10 Jahre Berufliche Schule” ab!

Herr Gey­er rief zum zehn­jäh­ri­gen Bestehen der Beruf­li­chen Schule einen Pla­kat­wett­be­werb aus und über­gab dem Web-M. fol­gen­den Arti­kel mit Bit­te um Ver­öf­fent­li­chung:

10 Jah­re Beruf­li­che Schu­le, das ist schon einen Rück­blick wert und einen Vor­aus­blick eben­so. Am 19.06. wird die­ses Ereig­nis gefei­ert. Da lag es nahe, unse­ren Gestal­tern die Auf­ga­be zu geben, ein Pla­kat zu ent­wer­fen.
Von den 30 ange­fer­tig­ten Bei­trä­gen konn­te nur eine Aus­wahl in die Wer­tung gehen. Als Kan­di­da­ten für die Abstim­mung zum bes­ten Pla­kat ste­hen Arbei­ten von Schü­le­rin­nen und Schü­lern der Klas­sen GTA 2010, GTA 2011 sowie der FOS Gestal­tung zur Aus­wahl. Die Ein­hal­tung der Vor­ga­ben der Auf­ga­be sowie die Beach­tung der Kon­stan­ten des Cor­po­ra­te Iden­ty der FAW waren Vor­aus­set­zung dafür, dass die Pla­ka­te für den Wett­be­werb zuge­las­sen wur­den.
Für den Pla­kat-Ent­wurf, auf den die meis­ten Stim­men im Rah­men einer Abstim­mung ent­fal­len, wur­de ein Preis gestif­tet: eine Ori­gi­nal-Gra­fik, die sich sehen las­sen kann.
Gut­schei­ne, Bestechungs­ver­su­che und der Rechts­weg sind aus­ge­schlos­sen.

Bit­te betei­lie­gen Sie sich an der Wahl zum bes­ten Pla­kat, indem Sie sich für einen der nach­fol­gend vor­ge­stell­ten Ent­wür­fe ent­schei­den und Ihre Stim­me abge­ben (Ende der  Abstim­mung ist Mon­tag, der 19.6.2012, 12 Uhr).

Wel­chen der unten­ste­hen­den Ent­wür­fe wäh­len Sie zum bes­ten Pla­kat „10 Jah­re Beruf­li­che Schu­le der FAW”?

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Bericht über die Teilnahme der Beruflichen Schule am Berufsinformationstag in Neuenhagen am 12.5.2012

Dem Web-M. wur­de von Frau Boe­sa fol­gen­der Arti­kel zum Berufs­in­for­ma­ti­ons­tag in Neu­en­ha­gen zur Ver­öf­fent­li­chung über­ge­ben:

Die­ser Tag war außer­or­dent­lich gut vor­be­rei­tet (Stand mit aus­rei­chend vie­len Stüh­len, Tischen und Strom­an­schluss).
Der Berufs­in­for­ma­ti­ons­tag (BIT) fand im neu­en Bür­ger­haus in Neu­en­ha­gen statt. Orga­ni­siert wur­de die Ver­an­stal­tung erst­mals von den Gemein­den Neu­en­ha­gen, Hop­pe­gar­ten und Rüders­dorf. In der Zeit von 10 bis 13 Uhr stell­ten über 60 Fir­men fast 90 ver­schie­de­ne Berufs­bil­der vor.
Vie­le Schü­ler kamen mit den Eltern oder Groß­el­tern. Es sol­len in der kur­zen Zeit über 500 Besu­cher gewe­sen sein, die sich infor­mier­ten.
Die Beruf­li­che Schu­le wur­de von mir und drei Schü­le­rin­nen mei­ner Klas­se, Jana Bal­ke, Nico­le West und Chris­ti­na Els­ner, ver­tre­ten. Wir hat­ten alle vier eine äußerst kurz­wei­li­ge Zeit, denn wir stan­den pau­sen­los den zahl­rei­chen Inter­es­sen­ten Rede und Ant­wort. Zwei Jugend­li­che lie­ßen gleich eine Bewer­bung bei uns. Eini­ge ande­re sahen wir an unse­rem eige­nen Berufs­in­for­ma­ti­ons­tag am 2.6. wie­der. Vor­wie­gend inter­es­sier­ten sich die Schü­ler für die sozia­len Beru­fe, aber auch die Aus­bil­dung zum Gestal­tungs­tech­ni­schen Assis­ten­ten fan­den vie­le inter­es­sant.
Ich hal­te den Ein­satz am Sonn­abend an die­sem Ort in die­ser Form für außer­or­dent­lich effek­tiv und wer­de immer wie­der gern dar­an mit­wir­ken. Aber es ist vor allem wirk­sam, wenn Schü­ler und Schü­le­rin­nen unse­rer Schu­le für die Schu­le wer­ben und von ihrer Aus­bil­dung bei uns berich­ten kön­nen.
Die far­bi­gen Auf­stel­ler waren ein ech­ter Hin­gu­cker.

ACHTUNG: Veränderte Anfangszeiten der Mündlichen Prüfungen Berufsfachschule

Die Anfangs­zei­ten eini­ger münd­li­cher Prü­fun­gen der Berufs­fach­schu­le haben sich gering­fü­gig ver­än­dert. Alle GTA soll­ten daher noch ein­mal einen Blick in den aktua­li­sier­ten Zeit­plan der Prü­fun­gen wer­fen. Dazu bit­te hier kli­cken.

Die Entstehung eines Kinderbuches in der Beruflichen Schule

Frau Dr. Möh­ring über­gab dem Web-M. heu­te fol­gen­den Arti­kel zur Ver­öf­fent­li­chung:

Am Anfang stand wohl die Unter­richts­vor­be­rei­tung für eine Unter­richts­ein­heit im Lern­feld 2. Die Leh­re­rin hat­te fol­gen­de Bot­schaft an uns ver­mit­telt: Zum Spre­chen gehört auch das Den­ken. Jeder soll­te, bevor er den Mund auf­tut, über­le­gen, was er sagen, vor­schla­gen, ant­wor­ten oder erzäh­len möch­te. So viel Zeit muss sein!
Natür­lich muss das auch trai­niert wer­den. Ein Spiel dazu ist das Geschich­ten-Erfin­den.
Der Spiel­lei­ter beginnt die Geschich­te mit einem Satz. Dann setzt der Nach­bar sie fort. Der Geschich­ten­ver­lauf wird durch die Schü­ler über eine Fol­ge der ver­schie­de­nen Sät­ze bestimmt. Dabei müs­sen sie sich nicht nur mer­ken, was die Vor­gän­ger erzäh­len, son­dern auch, wie die Geschich­te wei­ter­geht. Am Ende der Run­de soll­te jeder Schü­ler die Geschich­te in Kurz­form wie­der­ge­ben kön­nen, sowohl schrift­lich als auch ver­bal.
Der ers­te vor­ge­ge­be­ne Satz unse­rer Ket­ten­ge­schich­te lau­te­te:

Im Wald zwi­schen Fürs­ten­wal­de und Han­gels­berg lebt ein Zwerg.

Ich weiß heu­te nicht mehr, wer als näch­ten Satz sag­te: „Der heißt Bert!“ Aber auf die­se Art wur­de der Held eines Kin­der­buchs gebo­ren.
Natür­lich war das ers­te Ergeb­nis des Erzähl­pro­zes­ses kuri­os, teil­wei­se lus­tig aber auch oft ver­wir­rend. Wir hat­ten vor­her kei­ne Ziel­grup­pe der Zuhö­rer fest­ge­legt. Und dann kam es dick. Frau Möh­ring mach­te Zwerg Bert zur Haupt­fi­gur für das Erfin­den von Kurz­ge­schich­ten für Kin­der im Kin­der­gar­ten­al­ter. Und die Klas­se Sozi 11/2 muss­te die­se Geschich­ten erfin­den und nie­der­schrei­ben. Dann durf­ten die Schü­ler in ihr ers­tes Prak­ti­kum – vor­wie­gend in Kin­der­gär­ten. Die Leh­re­rin hat die Ide­en bewer­tet. Dass Recht­schrei­bung, Aus­druck und Gram­ma­tik wei­ter trai­niert wer­den müs­sen, war klar! Aber die Figur des Bert, die von Jen­ni­fer Rei­mann und Fami­lie ent­wor­fen wur­de, fan­den alle gut.
Und dann gelang­ten die Geschich­ten — wie auch immer — zu unse­ren Mit­schü­lern der GTA 11. Ob die begeis­tert waren, als gesagt wur­de: “Ihr wollt Gestal­ter wer­den? Hier habt ihr Mate­ri­al, macht was draus!“ ist zu bezwei­feln. Aber Sie haben geschuf­tet, ent­wor­fen, umge­ar­bei­tet, nach Kri­tik von Herrn Men­zel noch mal fast von vor­ne ange­fan­gen. Ehr­geiz, Fleiß und Krea­ti­vi­tät dabei muss man vor allem Chris­toph Rie­ger, Anni­ka Wolff, Lisa Enge und Janin Schrei­ber — eigent­lich dem gan­zen Team – beschei­ni­gen.
Und nach dem Prak­ti­kum war es da – das ers­te Kin­der­buch, wel­ches in Koope­ra­ti­on von Sozis und Gestal­tern im Mai 2012 über die Schü­ler­fir­ma der FAW, die GKS Tra­ding SAG als Ver­le­ger her­aus­ge­ge­ben wur­de. Wir sind stolz drauf!