Eine würdige und gelungene Verabschiedung der Absolventen 2015 unserer Beruflichen Schule

Das neue Schul­jahr 2015/2016 steht vor der Tür, aber noch sind ein­ein­halb Wochen Som­mer­fe­ri­en für unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler. So bleibt, ehe der „Ernst des Lebens“ wie­der beginnt, noch etwas Zeit, sich an das ver­gan­ge­ne Schul­jahr und an die Abschluss­fei­er am 14. Juli 2015 zu erin­nern.

Mit Fug und Recht lässt sich behaup­ten, dass es eine der schöns­ten, wenn nicht sogar DIE schöns­te Abschluss­fei­er war, die es seit Bestehen der Beruf­li­chen Schu­le bis­her gege­ben hat. Neben dem neu­en Ver­an­stal­tungs­ort mit gro­ßer Büh­ne, dem Kino­saal des „Film­thea­ters Uni­on“ in Fürs­ten­wal­de, war auch das Pro­gramm der Klas­sen, das natür­lich beson­ders den Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten des Jahr­gan­ges 2012 der Erzie­her und den Sozi­al­as­sis­ten­ten des Jahr­gan­ges 2013 gewid­met war, ein beson­de­res High­light. Herr Glä­se­mann als erfah­re­ner Mode­ra­tor konn­te durch ver­schie­dens­te Bei­trä­ge eines bun­ten, abwechs­lungs­rei­chen, lus­ti­gen, niveau­vol­len und manch­mal nach­denk­li­chen Pro­gramms füh­ren, das von Schü­lern und Leh­rern in teil­wei­se mona­te­lan­ger Vor­ar­beit akri­bisch vor­be­rei­tet wur­de, füh­ren. So man­cher Schü­ler und Leh­rer war über­rascht von den ver­bor­ge­nen Talen­ten, die hier für alle sicht­bar im Ram­pen­licht stan­den.

Neben dem offi­zi­el­len Teil mit der fei­er­li­chen Über­ga­be von Abschluss­zeug­nis­sen und Zer­ti­fi­ka­ten sorg­ten bes­te Unter­hal­tung, Speis und Trank, Gesang, Tanz, ver­schie­de­ne Per­for­man­ces und so mache Freu­den- oder Abschieds­trä­nen – das war manch­mal gar nicht so klar zu tren­nen – für einen unver­gess­li­chen Tag für alle Betei­lig­ten und Gäs­te. Natür­lich war auch die Freu­de über die erreich­ten Abschlüs­se groß und erzeug­te so für die kom­men­den Jahr­gän­ge eine krib­beln­de Vor­freu­de auf den eige­nen Abschluss, der hof­fent­lich genau­so gut gelingt.

Mit eini­gen foto­gra­fi­schen Impres­sio­nen sei noch ein­mal allen Betei­lig­ten für das Gelin­gen die­ses außer­ge­wöhn­li­chen Tages gedankt.

P.S. Im Foy­er der Beruf­li­chen Schu­le sind noch eine gan­ze Rei­he wei­te­rer Fotos auf Stell­wän­den aus­ge­stellt, die Frau Bren­del in den Feri­en dan­kens­wer­ter­wei­se vor­be­rei­tet und gestal­tet hat.

Ste­phan West­phal

Abschluss und Präsentation der Weihnachtsprojekte am 20. Dezember 2012

Den Abschluss des Weih­nachts­pro­jek­tes an der Beruf­li­chen Schu­le, in des­sen Ver­lauf ver­schie­de­ne Schü­ler­grup­pen an den unter­schied­lichs­ten Pro­jek­ten arbei­te­ten, stell­te die für den 20. Dezem­ber geplan­te Prä­sen­ta­ti­on der Ergeb­nis­se im weih­nacht­lich gestal­te­ten Foy­er dar. Von neun Uhr an lief ein bun­tes und abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm der Pro­jekt­grup­pen, das von Herrn Pickut mit sei­ner gro­ßen Thea­ter-Grup­pe eröff­net wur­de, die sich auf eine Rei­se rund um die Welt in Sachen Weih­nachts­tra­di­tio­nen in ver­schie­de­nen Län­dern mach­te.
Es schloss sich Herrn West­phals Pro­jekt­grup­pe an, die Zwerg Bert ein Hör­spiel mit dem Titel „Ich will gewin­nen” wid­me­te und die­ses selbst­pro­du­zier­te Werk nebst einer klei­nen Foto­prä­sen­ta­ti­on von der Pro­duk­ti­on vor­spiel­te (einen aus­führ­li­che­ren Bei­trag zur Erstel­lung des Hör­spiels fin­det man hier).
Eine wei­te­re Pro­jekt­grup­pe unter Lei­tung von Frau Dr. Möh­ring hat­te eben­falls ein Hör­spiel mit selbst­kom­po­nier­ter und -per­form­ter Titel­me­lo­die pro­du­ziert, in des­sen Mit­tel­punkt Zwerg Bert und das Ver­schwin­den eines klei­nen Hun­des stand. Die Grup­pe stell­te dem Audi­to­ri­um ihr Hör­spiel, unter­malt von einer per Bea­mer pro­ji­zier­ten Prä­sen­ta­ti­on mit selbst­er­stell­ten Moti­ven zur Geschich­te vor.
Die von Herrn Glä­se­mann gelei­te­te Pro­jekt­grup­pe bau­te im Ver­lauf der Pro­jekt­ta­ge nicht nur ein beson­ders schö­nes Stab­pup­pen­thea­ter, son­dern auch die zuge­hö­ri­gen Stab­pup­pen, die, wie die Betei­lig­ten vor Ihrer Vor­stel­lung beton­ten, kei­ne rea­len Vor­bil­der hät­ten, weder in der Beruf­li­chen Schu­le und noch viel weni­ger in der Leh­rer­schaft  :lol:. Das Publi­kum hat­ten eben­so wie die drei Pup­pen­spie­ler jede Men­ge Spaß an die­ser „etwas ande­ren Weih­nachts­ge­schich­te” und es ist nicht über­trie­ben, wenn hier von zahl­rei­chen Lach­trä­nen die Rede ist.
Anschlie­ßend prä­sen­tier­te Herr Gey­er als Lei­ter der Grup­pen „Schreib­werk­statt” und „Hör­spiel-Cover-Gestal­tung” per Bea­mer die Ergeb­nis­se der Schü­le­rin­nen und Schü­ler, die sich in die­ser Pro­jekt­grup­pe enga­giert betei­ligt hat­ten.
Es schloss sich — sozu­sa­gen als letz­ter Act im Foy­er — die Pro­jekt­grup­pe Musik unter Lei­tung von Frau Mehr­tens an, die eini­ge Weih­nachts­lie­der, mutig unter­stützt vom vie­len Zuschau­ern, per­form­te. Zu weih­nacht­li­cher Musik wur­de anschlie­ßend im Rah­men einer selbst ent­wi­ckel­ten Cho­reo­gra­fie getanzt, was beim Publi­kum so gut ankam, dass ein Teil davon noch ein­mal wie­der­holt wer­den muss­te. Her­vor­zu­he­ben ist auch die Grup­pe von „Gitar­ris­ten”, die zusam­men mit Herrn Pickut wohl­klin­gen­de Töne aus ihren Gitar­ren zau­ber­ten und das, obwohl eini­ge der Betei­lig­ten erst ein paar Tage zuvor zum ers­ten Mal eine Gitar­re in den Hän­den gehal­ten hat­ten.
Kuli­na­risch wur­de die sehr gelun­ge­ne Prä­sen­ta­ti­on aller Pro­jekt­grup­pen durch Frau Schwarz­feld und ihre Grup­pe abge­run­det und sozu­sa­gen mit dem „Sah­ne­häub­chen” ver­se­hen: Neben einem selbst­er­stell­ten Rezept­büch­lein (Titel „Kalo­ri­en in ihrer schöns­ten Form”) begeis­ter­te die Grup­pe die Anwe­sen­den mit jeder Men­ge Spe­ze­rei­en aus eige­ner Pro­duk­ti­on. So wur­den ver­schie­de­ne Sup­pen, Lecke­rei­en wie Mar­zi­pan­kar­tof­feln und Rum­ku­geln, aber auch Weih­nacht­li­ches Gebäck wie etwa Eiweiß-, Zitro­nen- und But­ter­plätz­chen, Rosi­nen­stol­len, Hei­de­sand­ge­bäck, Scho­kos­ter­ne, Leb­ku­chen auf dem Blech und Schwarz-Weiß-Gebäck feil­ge­bo­ten.
Glück­lich, dass die Pro­jekt­ta­ge einen so wür­di­gen, fröh­li­chen und schö­nen Abschluss gefun­den hat­ten, grif­fen Schü­le­rin­nen und Schü­ler, Leh­re­rin­nen und Leh­rer kräf­tig zu und lies­sen sich es bei Speis und Trank rich­tig vor­weih­nacht­lich gut gehen.

Sozialassistenten nutzen die Erfahrungen ihrer Mitschüler

Am gest­ri­gen Tag konn­te ich — eher durch Zufall, denn ich ver­trat Frau Schrö­der in der Klas­se Sozi 12/2 — Zeu­ge eines sehr inten­si­ven Gedan­ken­aus­tauschs zwi­schen den Schü­lern der Sozi­al­as­sis­ten­ten­klas­sen Jahr­gang 12 und den Erzie­hern Jahr­gang 12 wer­den. Durch den Fach­be­reich Sozi­al­as­sis­ten­ten der Schu­le initi­iert, wur­de eine kom­plet­te Unter­richts­ein­heit für einen Erfah­rungs­aus­tausch zwi­schen den Schü­lern genutzt: Die Sozi­al­as­sis­ten­ten des ers­ten Lehr­jah­res ste­hen kurz vor dem Beginn ihres ers­ten Prak­ti­kums und haben dem­ge­mäß sehr vie­le Fra­gen zu dem, was sie im Rah­men ihrer ers­ten prak­ti­schen „Bewäh­rungs­pro­be” erwar­tet. Hier kön­nen die Erzie­he­rin­nen und Erzie­her her­vor­ra­gend mit Rat und Tat zur Sei­te ste­hen, denn die Schü­ler die­ses Bil­dungs­gan­ges konn­ten bereits reich­lich Erfah­run­gen in Prak­ti­ka sam­meln.
Um die­se Unter­richts­ein­heit vor­zu­be­rei­ten, schrie­ben die Sozi­al­as­sis­ten­ten des Jahr­gan­ges 12 im Vor­feld die Fra­gen auf, die sie im Zusam­men­hang mit dem Prak­ti­kum beweg­ten. „Wie lang  ist die täg­li­che Arbeits­zeit?”, „Was mache ich, wenn ich mit einem Kind nur schwer klar kom­me?”, „Wie oft wird mei­ne Arbeit im Rah­men des Prak­ti­kums bewer­tet?”, „Was mache ich, wenn die Kita nur 6 Stun­den Prak­ti­kum­s­tä­tig­keit pro Tag anbie­tet, ich aber lt. Prak­ti­kums­ver­trag län­ger arbei­ten muss?”, „An wen wen­de ich mich, wenn ich im Prak­ti­kums­be­trieb Pro­ble­me habe?” oder „Darf man auch als Prak­ti­kant an der Erar­bei­tung von Ent­wick­lungs­be­rich­ten der Kin­der mit­wir­ken?” — das waren nur eini­ge der Fra­gen, die die Sozi­al­as­sis­ten­ten an die Erzie­her rich­te­ten und die von die­sen aus­führ­lich und gedul­dig beant­wor­tet wur­den.
Eine gute Mög­lich­keit, wie ich fin­de, den Sozi­al­as­sis­ten­ten nicht nur ein Forum für ihre Fra­gen zu geben, son­dern die­se auch auf „Augen­hö­he” von Mit­schü­le­rin­nen und Mit­schü­lern beant­wor­ten zu las­sen, die aus eige­nen prak­ti­schen Erfah­run­gen schöp­fen und von ganz indi­vi­du­el­len Erleb­nis­sen und Erfah­run­gen im Prak­ti­kum berich­ten kön­nen.
Mir gefiel das sehr. So stel­le ich mir den Trans­fer von Wis­sen und Know­how zwi­schen den Schü­lern, auch unter­schied­li­cher Bil­dungs­gän­ge, vor. Eine wirk­lich gute und wich­ti­ge Unter­richts­ein­heit, in der Schü­ler an die Stel­le von Leh­rern tra­ten und die allen, so schien es mir, viel Freu­de mach­te und ihren Zweck nicht ver­fehl­te.

Der Web-M.

 

Aktualisierte Stunden- und Raumpläne

Bit­te beach­ten: ab heu­te gibt es aktua­li­sier­te Stun­den- und Raum­plä­ne. Es gibt nur klei­ne Ände­run­gen, die aus­schließ­lich den Unter­richt der Erzie­her 12 am Frei­tag betref­fen.
Die aktu­el­len Stun­den- und Raum­plä­ne kön­nen hier ein­ge­se­hen wer­den.

Der Web-M.

Kommen Sie mir bloß nicht mit Klassik…

Dem Web-M. wur­de von Herrn Glä­se­mann fol­gen­der Arti­kel mit Bit­te um Ver­öf­fent­li­chung zuge­lei­tet:

Kann man jun­ge Leu­te noch für den Deutsch­un­ter­richt begeis­tern? Ange­sichts der jüngs­ten Sta­tis­ti­ken über den Leis­tungs­durch­schnitt unse­rer Schü­ler möch­te man erschau­ern. Der rüde Umgangs­ton, das „Deng­lisch” und die Ein­flüs­se ande­rer Spra­chen sowie die Kurz­spra­che der SMS oder die bewusst falsch ein­ge­setz­te Spra­che der Wer­bung haben den Deutsch­leh­rer vor eine schier unlös­ba­re Auf­ga­be gestellt.

Um so erstaun­li­cher ist es, dass ange­hen­de Erzie­her mit Freu­de und viel Tem­pe­ra­ment an die Auf­ga­be gin­gen, die bekann­tes­te Lie­bes­tra­gö­die, Romeo und Julia, in ein moder­nes Steg­reif­stück zu wan­deln.

Spon­ta­ne Spiel­freu­de, Spaß am Tex­ten und das Dar­stel­len aktu­el­ler Pro­ble­me zeig­ten, dass uns die Klas­si­ker — wie Shake­speare — doch noch etwas mit­zu­tei­len haben. Der Auf­tritt unse­rer jun­gen Akteu­re der Erzie­her­klas­se 12 lässt einen inter­es­san­ten Bei­trag zum Abschluss­fest schon erah­nen.

Hier beschäf­tig­ten sie sich mit den The­men „Oder­hoch­was­ser” und „Inte­gra­ti­on der Kul­tu­ren”. Dan­ke. Wei­ter so.