Auf Schatzsuche

Wir, der Montesso­ri-Kurs, orga­ni­sier­ten für unse­ren letz­ten Montesso­ri-Schul­tag, dem 5. Juli 2017, in die­sem Jahr eine Schatz­su­che im Park. Dafür berei­te­ten wir vie­le Sta­tio­nen vor, an denen diver­se Auf­ga­ben auf unse­re Schü­le­rin­nen war­te­ten. 

Wir ande­ren waren ganz schön auf­ge­regt. Gegen 10:00 Uhr ver­sam­mel­ten wir uns am Ein­gang und war­te­ten auf die Orga­ni­sa­to­ren. Der ers­te Hin­weis, ein Puz­zle, zeig­te uns einen Hasen. Die Eier ent­pupp­ten sich als Was­ser­bom­ben. Die­se, auf einem Löf­fel zu balan­cie­ren war uns ein leich­tes!! Wir waren sowas von pola­ri­siert…

Berufliche Schule FAW gGmbH_Auf Schatzsuche_1Scha­de, eigent­lich dach­ten wir, dass vie­le Was­ser­bom­ben fal­len wer­den. Die­ser Spaß blieb lei­der aus. Unse­re Schü­le­rin­nen waren ein­fach zu gut beim Balan­cie­ren. 🙂
Am Ziel ange­kom­men, war­te­te die nächs­te Auf­ga­be. Ein Drei­eck zu bil­den gelang unse­ren Schü­le­rin­nen nicht so leicht und dau­er­te, und dau­er­te und dau­er­te…

Berufliche Schule FAW gGmbH_Auf Schatzsuche_2Wir hat­ten aber auch wirk­lich viel zu bespre­chen. Äußerst wich­ti­ge Din­ge! 

Eine Stil­le­übung, bei der unse­re Schü­le­rin­nen die Augen schlie­ßen und fünf diver­se Natur­ge­räu­sche her­aus­fil­tern soll­ten, lie­ßen sie wie­der zur Ruhe kom­men. 

Zunächst hör­te ich den Stra­ßen­ver­kehr und Vogel­ge­zwit­scher. Ich wur­de fast eins mit mei­ner Umge­bung 🙂 Doch dann bemerk­te ich, dass absicht­lich Geräu­sche „ein­ge­spielt” wur­den. Hacken­schu­he, Blät­ter­ra­scheln, Tur­boschnel­le Läu­fer… Geläch­ter.
Mitt­ler­wei­le sind wir alle Pro­fis, was die Stil­le­übun­gen betrifft.

Bei der nächs­ten Sta­ti­on war­te­ten blaue Säcke auf unse­re Schü­ler. Es war allen sofort klar, was die nächs­te Auf­ga­be anging. Hüp­fend muss­ten alle einen lan­gen Weg zum Ziel bewäl­ti­gen. Wir Orga­ni­sa­to­ren amü­sier­ten uns köst­lich als die Säcke unter­wegs ris­sen.

Sack­hüp­fen”. Oh, ist das lang her, dass ich das zuletzt gemacht habe. Die ers­ten Meter gin­gen noch ganz gut zu hüp­fen. Die Pus­te ging mir sehr schnell aus, es lag wohl an man­geln­der Kraft aber vor allem an dem Geläch­ter, dass sich bei den Hüp­fen­den und den Zuschau­ern aus­brei­te­te. Wie ein wil­des Rudel hops­ten wir durch­ein­an­der. Die­se Auf­ga­be hat rich­tig Spaß gemacht und war extrem lus­tig.  

Um den Ansprü­chen der Montesso­ri-Päd­ago­gik gerecht zu wer­den, haben wir das Balan­cie­ren mit einem Seil, an dem sich sie­ben Schü­le­rin­nen gleich­zei­tig fest­hal­ten muss­ten, erprobt. Mit die­ser Akti­on för­der­ten wir die Grup­pen­dy­na­mik und das Wahr­neh­men des eige­nen Kör­pers und des­sen Bewe­gung.
Im Lau­fe der Zeit konn­ten wir beob­ach­ten, dass die Schü­le­rin­nen im Gleich­schritt lie­fen und somit schnell ans Ziel kamen.

Schnell ans Ziel? Es kam mir vor wie eine Stun­de Anstren­gung pur! Eine äußerst wack­li­ge Ange­le­gen­heit trotz ver­krampf­tem Fest­hal­ten am Team-Seil. Ange­kom­men, soll­ten wir gleich unse­ren mathe­ma­ti­schen Geist betä­ti­gen. Das Ergeb­nis brach­te uns dem Schatz näher. Aber wo gibt es im Park eine 20?

Nach lan­ger Suche und eini­gen Hin­wei­sen fan­den unse­re Schü­le­rin­nen die „20” an einem Baum. Unmit­tel­bar dane­ben ent­deck­ten sie unse­ren Schatz. Ein tol­les Pick­nick über­rasch­te die Schatz­su­cher.

Wir saßen in gemüt­li­cher Run­de zusam­men und genos­sen die gemein­sa­me Zeit in der Natur. Die Orga­ni­sa­to­ren bedan­ken sich für die rege Betei­li­gung unse­rer Schü­le­rin­nen. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht.

Oh ja, das war eine schö­ne Über­ra­schung. Wir haben die Zeit sehr genos­sen. Wir dan­ken den Orga­ni­sa­to­ren!! Wir freu­en uns schon auf das nächs­te Mal. Wenn es wie­der heißt: Montesso­ri — mal anders.

Manue­la Dre­was
Lei­te­rin des Montesso­ri-Kur­ses

Zeitreisenrallye im Park

Für ein Pro­jekt mit den 7. Klas­sen der Spree-Ober­schu­le Fürs­ten­wal­de haben wir, die Erzie­her 15,  am 11. Juli 2017 eine span­nen­de erleb­nis­päd­ago­gi­sche Zeit­rei­sen-Ral­lye im Stadt­park vor­be­rei­tet.

Berufliche Schule FAW gGmbH_Zeitreisenrallye im Park_Juli 2017_1Pünkt­lich um 9:00 Uhr begrüß­te unse­re Erleb­nis­päd­ago­gin, Frau Köh­ler, mit ihren 16 „EPlern“ die Schü­le­rin­nen und Schü­ler. Wir teil­ten die knapp 45 jun­gen Leu­te in drei Grup­pen. Dies gestal­te­ten wir über Lose, um gewohn­te Grup­pen­kon­stel­la­tio­nen zu ver­mei­den. Anschlie­ßend wur­de jedes Team in eine bestimm­te Zeit geschickt, um dort ver­schie­de­ne Auf­ga­ben zu erfül­len.

In der Epo­che der Pira­ten gab es z. B. ein Wort­spiel, bei wel­chem die Schü­ler ihre Sprach­ge­wandt­heit unter Beweis stel­len muss­ten. Es fie­len Wör­ter wie „Whis­ky­mi­xer“ und „Wachs­mas­ke“.

In der zwei­ten „Zeit­zo­ne“ waren die erleb­nis­päd­ago­gi­schen Arran­ge­ments mehr dar­auf aus­ge­rich­tet, den Team­geist der Grup­pen zu stär­ken.

Die drit­te „Epo­che“ beinhal­te­te Tän­ze, Spie­le und kul­tu­rel­les Gut der 80er Jah­re.

Abschlie­ßend reflek­tier­ten wir die Aktio­nen des gesam­ten Tages mit den Schü­lern und beka­men aus­schließ­lich posi­ti­ves Feed­back. Der Tag war also ein gewinn­brin­gen­des Ereig­nis für bei­de Sei­ten.

Eine Schü­le­rin der ERZ 15

Last-Minute-Ausbildungsplätze!

Du bist noch immer auf der Suche nach einem Aus­bil­dungs­platz? Und hast nur noch weni­ge Wochen Zeit bis das neue Aus­bil­dungs­jahr star­tet? Ganz ruhig…

Berufliche Schule FAW gGmbH_Last-Minute-Ausbildungsplaetze_Juli 2017Bei uns fin­dest Du Dei­nen sozia­len „Last-Minu­te-Aus­bil­dungs­platz“!

Und das Bes­te: Wir sind auch in den Som­mer­fe­ri­en für Dich erreich­bar! Damit Du Dei­ne Aus­bil­dung recht­zei­tig begin­nen kannst.

Siche­re Dir noch heu­te Dei­nen Aus­bil­dungs­platz in einem sozia­len Beruf für das Jahr 2017/18!

Du erreichst uns unter den Tele­fon­num­mer 03361 735829 oder unter der E-Mail info@ausbildung-fuerstenwalde.de.

Soll­test Du uns doch ein­mal nicht errei­chen, mel­den wir uns in den fol­gen­den Tagen bei Dir, sofern Du uns Dei­ne Kon­takt­da­ten hin­ter­lässt.

Das Team der Beruf­li­chen Schu­le der FAW gGmbH

Schöne Sommerferien

Lie­be Schü­le­rin­nen und Schü­ler,
lie­be Leh­re­rin­nen und Leh­rer und lie­be Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen,

das Schul­jahr wird hier­mit offi­zi­ell als been­det erklärt! 🙂

Und auch, wenn es für uns alle ein span­nen­des und erleb­nis­rei­ches Schul­jahr vol­ler Höhen und gele­gent­lich auch Tie­fen war, freu­en wir uns jetzt alle auf den schöns­ten Teil des Schul­jah­res:

Die Som­mer­fe­ri­en.

FAW_Schöne Sommerferien_2017FAW_Ferienzeit_Gedicht_2017

Wir wün­schen Euch, Euren Fami­li­en und Ihnen allen eine wun­der­schö­ne und erhol­sa­me Feri­en­zeit – bei tol­lem Wet­ter, mit vie­len Erleb­nis­sen und natür­lich auch der ein oder ande­ren unver­gess­li­chen Urlaubs­er­in­ne­rung.

Wir freu­en uns dar­auf, Euch und Sie alle gesund und mit frisch getank­ter Ener­gie im neu­en Schul­jahr wie­der­zu­se­hen.

Das Team der Beruf­li­chen Schu­le der FAW gGmbH

Der Montessori-Kurs: Eine absolute Bereicherung für jeden Erzieher

Berufliche Schule FAW gGmbH_Montessori-Kurs in der Erzieherausbildung_Erfahrungsbericht_Juli 2017_Die Autorin_3Das zwei­te Lehr­jahr begann und eine Ent­schei­dung muss­te her. Im Bereich Wahl­pflicht stan­den zur Aus­wahl: Montesso­ri-Päd­ago­gik und Erleb­nis­päd­ago­gik.
Die Wahl fiel mir sehr leicht. Montesso­ri soll­te es sein. Da tanzt man doch sei­nen Namen — oder? Ach nein, sorry…das war Wal­dorf. Montesso­ri – ach ja, da machen die Kin­der den gan­zen Tag was sie wol­len und mit wem sie wol­len. Gut – dar­über muss­te ich auf jeden Fall mehr erfah­ren.

Von Anbe­ginn der Aus­bil­dung war ich mir sicher, dass es mich am Ende in den Kin­der­gar­ten ver­schlägt. Auch wenn es sicher kein Montesso­ri-Kin­der­haus wird, aber ich dach­te mir, dass ich Tei­le der Montesso­ri-Päd­ago­gik sicher in mei­nen All­tag inte­grie­ren kann. Ich ging sehr ent­spannt an die Sache ran, denn ich hat­te wirk­lich kei­ne kon­kre­te Vor­stel­lung von der Arbeit Maria Montesso­ris.

Da der Kurs aus den Erzie­her­klas­sen 14/1 und 14/2 bestand, galt es erst ein­mal uns anzu­nä­hern und bes­ser ken­nen­zu­ler­nen. Im Rah­men eines Koch­du­ells hat das bes­tens funk­tio­niert. Wäh­rend­des­sen lasen wir ande­ren uns in die Mate­rie ein, began­nen mit der Raum­ge­stal­tung und lern­ten die ers­ten Mate­ria­li­en ken­nen. Selbst­be­stim­mung und ver­ant­wor­tungs­be­wuss­tes Han­deln stan­den auf der Tages­ord­nung.

Nach den ers­ten Mona­ten über­nahm Ingrid Gess­lein, Dozen­tin von MONTESSO­RI­heu­te und Grün­dungs­mit­glied ver­schie­de­ner Montesso­ri-Ver­ei­ne und -Schu­len, das Ruder. Mit vie­len Mate­ria­li­en und Unter­la­gen gab sie ihr über Jahr­zehn­te gesam­mel­tes Wis­sen an uns wei­ter. Theo­rie und Pra­xis wech­sel­ten sich ab.

Berufliche Schule FAW gGmbH_Montessori-Kurs in der Erzieherausbildung_Erfahrungsbericht_Juli 2017_Raumgestaltung_7Den Start mach­ten die Sin­nes­ma­te­ria­li­en. Ingrid stell­te uns die Mate­ria­li­en vor und wir ahm­ten nach und kre­ierten eige­ne Mate­ria­li­en. Auch bei den Übun­gen des täg­li­chen Lebens gab es ein Wech­sel­spiel zwi­schen Vor­ga­ben und eige­ner Krea­ti­vi­tät. Wir frag­ten sehr viel und so muss­ten nicht nur wir uns in Geduld üben, wenn Ingrid erklär­te, auch Ingrid muss­te sehr gedul­dig mit uns sein. Erwach­se­ne hin­ter­fra­gen ein­fach anders als Kin­der – und für uns muss­te ein­fach immer alles einen Sinn erge­ben. 

Berufliche Schule FAW gGmbH_Montessori-Kurs in der Erzieherausbildung_Erfahrungsbericht_Juli 2017_Material MathematikDas ers­te Jahr war nun um. Im zwei­ten Jahr star­te­ten wir mit der Mathe­ma­tik und spä­tes­tens hier hat­te mich Ingrid, oder bes­ser gesagt Montesso­ri, gefes­selt.
Die­se tol­len Mate­ria­li­en, alles anzu­fas­sen, aus­zu­pro­bie­ren und selbst als Erwach­se­ne die­sen AHA-Effekt zu erle­ben war ein­fach toll. Vie­le Ide­en habe ich mit nach Hau­se genom­men und mit mei­nen Kin­dern aus­pro­biert. Auch die Deutsch-Mate­ria­li­en waren umfang­reich. Trotz allem blieb Zeit für die Her­stel­lung eige­ner Mate­ria­li­en und somit die Umset­zung von eige­nen Ide­en, zeit­ge­mäß und auf den per­sön­li­chen Bedarf zuge­schnit­ten.

In der Zwi­schen­zeit absol­vier­ten wir unser drit­tes Prak­ti­kum. Ich hat­te mich für eine Ganz­tags­schu­le ent­schie­den, die im Ansatz nach Montesso­ri arbei­tet. Lei­der gab es nicht ganz so vie­le Mate­ria­li­en, wie ich es mir erhofft hat­te, aber ange­fan­gen vom Mor­gen­kreis über die freie Wahl des Part­ners, des Arbeits­plat­zes, der Arbeit selbst und vie­lem mehr, begeis­ter­te mich die Schu­le und ich konn­te im Montesso­ri-Kurs Erlern­tes schon direkt anwen­den. Ich stell­te den Kin­dern eigen­stän­dig Mathe­ma­tik-Mate­ria­li­en vor und nutz­te den Mor­gen­kreis für Gesprä­che. Nun fan­ge ich dort an zu arbei­ten.
Ohne den Montesso­ri-Kurs hät­te ich die­se Schu­le nicht ansatz­wei­se in Betracht gezo­gen.

Soll­te ich trotz aller Begeis­te­rung doch irgend­wann in eine Kita wech­seln, wer­de ich vie­les aus dem Kurs in mei­ne per­sön­li­che Arbeit inte­grie­ren.                                                            Der Kurs war eine abso­lu­te Berei­che­rung für mich, was auch nicht unwe­sent­lich mit den bei­den Leh­re­rin­nen und ihrem Enga­ge­ment für die­se Sache zu tun hat.

Berufliche Schule FAW gGmbH_Montessori-Kurs in der Erzieherausbildung_Erfahrungsbericht_Juli 2017_Bewegung_2Ich dan­ke Ingrid Gess­lein für die Ver­an­schau­li­chung und inten­si­ve Aus­ein­an­der­set­zung mit den Wer­ten von Maria Montesso­ri und ich dan­ke Manue­la Dre­was für die zeit­ge­mä­ße Über­set­zung und Locker­heit, die Din­ge auch aus einem ande­ren Blick­win­kel zu betrach­ten.

Etwas trau­rig stimmt mich die schlep­pen­de Raum­ge­stal­tung. Wir hat­ten uns erhofft, dass der Raum fer­tig ist, wenn wir uns ver­ab­schie­den. Nun liegt es an den nächs­ten Kur­sen, dem Raum wei­ter Leben ein­zu­hau­chen und dafür wün­sche ich allen Zukünf­ti­gen eine Men­ge Spaß und vie­le tol­le Ide­en zur Umset­zung.

Anke God­glück
Schü­le­rin der Erzie­her­klas­se ERZ14/1

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge

Abschluss­ver­an­stal­tung für die Absol­ven­ten unse­rer Beruf­li­chen Schu­le

Wie­der ein­mal war es soweit: Unse­re Absol­ven­ten erhiel­ten im fei­er­li­chen Rah­men ihre Zeug­nis­se, Zer­ti­fi­ka­te und Diplo­me. Der Weg ins Leben rollt den roten Tep­pich aus.

Am Frei­tag, dem 30. Juni 2017, beka­men die staat­lich aner­kann­ten Sozi­al­as­sis­ten­ten und die staat­lich aner­kann­ten Erzie­her ihre Abschlüs­se auf der Büh­ne des Ver­an­stal­tungs­or­tes „Die Büh­ne” in unmit­tel­ba­rer Nähe des his­to­ri­schen Bahn­hofs in Bad Saa­row.

Berufliche Schule FAW gGmbH_Abschlussfest 2017_6Sozi­al­as­sis­ten­ten haben schon mit die­sem Abschluss die Mög­lich­keit, zunächst in Ber­lin, als Erzie­her ein­ge­setzt zu wer­den. Eini­ge wer­den aber auch den Schritt gehen und die drei Jah­re der Erzie­her­aus­bil­dung zu ihrer Pro­fi­lie­rung ran hän­gen. Wie­der ande­re wer­den sich eine neue Aus­bil­dungs­rich­tung suchen, die ihren Nei­gun­gen ent­spricht.

Die meis­ten Erzie­her­ab­sol­ven­ten haben ihren Ver­trag so gut wie in der Tasche, denn es wer­den über­all hän­de­rin­gend aus­ge­bil­de­te Erzie­her gesucht. In die­sem Zusam­men­hang sei erwähnt, dass unse­re Schu­le bemüht ist, einen eige­nen Kin­der­gar­ten zu unter­hal­ten, der gleich­zei­tig auch als Aus­bil­dungs­ki­ta fun­gie­ren könn­te. Außer­dem hät­ten unse­re ler­nen­den Mut­tis eine nahe Unter­brin­gung ihrer Spröss­lin­ge.

Berufliche Schule FAW gGmbH_Abschlussfest 2017_1Jeden­falls war die Fest­ver­an­stal­tung der Beruf­li­chen Schu­le der FAW gGmbH durch­zo­gen von emo­tio­na­len Höhe­punk­ten.
Nach der tra­di­tio­nel­len Rede des Schul­lei­ters, Herrn Höwer, boten die Absol­ven­ten des Fol­ge­jah­res ein Büh­nen­pro­gramm von hoher Qua­li­tät.

Berufliche Schule FAW gGmbH_Abschlussfest 2017_5Kat­rin und Jes­si­ca eröff­ne­ten mit ihrem Gesang in her­vor­ra­gen­der Qua­li­tät die Büh­nen­show.

Die Schü­ler der Klas­se Erzie­her 15/2 lie­ßen Ali­ce im Wun­der­land an ihren Auf­ga­ben wach­sen. Umrahmt von Film­se­quen­zen, zeig­ten die Mit­wir­ken­den, was sie in Eigen­re­gie auf die Bei­ne stel­len kön­nen.

Mit gleich­sam tosen­dem Applaus wur­den dann auch die Schü­ler der Klas­se Sozi­al­as­sis­ten­ten 16/1 bedacht, die ein Pot­pour­ri moder­ner Tän­ze zu aktu­el­ler Pop­mu­sik zeig­ten.

Gera­de noch etwas uneins, zeig­ten sie, was man zusam­men mit Freu­de schaf­fen kann. Die Absol­ven­ten dank­ten es den Schü­lern mit fre­ne­ti­schem Applaus. Der bis auf den letz­ten Platz besetz­te Saal wog­te Begeis­te­rung nach vorn zur Büh­ne.

Berufliche Schule FAW gGmbH_Abschlussfest 2017_12Die Zeug­nis­über­ga­be war nicht weni­ger spek­ta­ku­lär. Zwei Leh­re­rin­nen san­gen in begeis­te­rungs­träch­ti­ger Art die Ver­ga­be von Zeug­nis­sen, Zer­ti­fi­ka­ten und Diplo­men. So etwas hat­ten weder Schü­ler noch die Kol­le­gen vor­her gese­hen. End­lich zei­gen auch die Leh­rer, dass die Zeug­nis­über­ga­be auch hei­te­ren Cha­rak­ter tra­gen kann.

Wel­che unge­ahn­ten Poten­zen doch so in den Teams schlum­mern! Aber die erst­mals über­ge­be­nen Diplo­me der Montesso­ri-Aus­bil­dung und die Zer­ti­fi­ka­te der Erleb­nis­päd­ago­gik beka­men dadurch den per­fek­ten Anstrich.

Auch die Absol­ven­ten pack­ten ihre Dank­sa­gun­gen in gelun­ge­ne Büh­nendar­bie­tun­gen. Taschen­tuch­alarm! Die krea­ti­ven und fan­ta­sie­vol­len Geschen­ke an die Leh­rer zeug­ten von gro­ßer Herz­lich­keit zwi­schen Leh­rern und Schü­lern.

Wir wer­den vie­le unse­rer Absol­ven­ten sicher wie­der­se­hen. Dann wer­den wir etwas über die neu­en schö­nen Auf­ga­ben der Bau­pha­sen neu­er Kin­der­wel­ten erfah­ren.

Wir wün­schen allen viel Erfolg!

Sieg­fried Glä­se­mann
Bereichs­lei­ter Sozi­al­as­sis­ten­ten

Einladung in den Landtag Brandenburg

Am 29. Juni 2017 wur­den wir, mei­ne Wenig­keit zusam­men mit drei Schü­lern, von der Land­tags­prä­si­den­tin, Brit­ta Stark, zur 48. Sit­zung des Land­tags Bran­den­burg ein­ge­la­den.

Berufliche Schule FAW gGmbH_Einladung in den Landtag Brandenburg in Potsdam_Juni 2017_1Aus den 16er Sozi­al­as­sis­ten­ten­klas­sen beglei­te­ten mich des­halb Jani­ne Ross,  Marie Lui­se Büch und Leon Hein nach Pots­dam.
Dort soll­ten sie die Arbeit des Land­tags, sei­ner Abge­ord­ne­ten, in der Pra­xis ken­nen­ler­nen. Gleich­zei­tig hat­ten sie die Mög­lich­keit, den Dia­log mit eini­gen Poli­ti­kern wei­ter­zu­füh­ren.

Die Teil­nah­me an der Par­la­ments­sit­zung wur­de streng orga­ni­siert. Fotos, Bei­fall oder ande­re ver­ba­le Äuße­run­gen waren ver­bo­ten. Wir wur­den zu Beob­ach­tern einer Teils span­nen­den par­la­men­ta­ri­schen Dis­kus­si­on zur Feu­er­wehr­ren­te und zum Pes­ti­zid­aus­stiegs­pro­gramm für Bran­den­burg.

Berufliche Schule FAW gGmbH_Einladung in den Landtag Brandenburg in Potsdam_Juni 2017_11Ein gelun­ge­ner Abschluss des Pro­jekts Dia­logP war die anschlie­ßen­de Dis­kus­si­on mit Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten ver­schie­de­ner Par­tei­en und der Land­tags­prä­si­den­tin.

Wir tra­fen auf ande­re Schü­ler, die am Pro­jekt teil­ge­nom­men hat­ten. Fra­gen zum wert­schät­zen­den Umgang der Abge­ord­ne­ten der ver­schie­de­nen Par­tei­en mit­ein­an­der wur­den eben­so dis­ku­tiert wie Mei­nun­gen zur Han­dy- und Lap­to­p­nut­zung der Abge­ord­ne­ten wäh­rend der Anhö­rung und Bera­tung im Par­la­ment.
Im Unter­richt lässt man sich durch die Nut­zung die­ser digi­ta­len Medi­en doch vom Auf­pas­sen und Zuhö­ren ablen­ken, oder nicht?

Es war eine gelun­ge­ne Ver­an­stal­tung – auch wenn der Ter­min­plan des Tages durch die par­la­men­ta­ri­sche Arbeit mehr­fach geän­dert wer­den muss­te. Das ist aber die Pra­xis und die soll­ten die Teil­neh­mer ja ken­nen­ler­nen.

Frau Dr. A.-M. Möh­ring
Leh­re­rin für Poli­ti­sche Bil­dung, Betriebs­wirt­schafts­leh­re und berufs­be­zo­ge­ne Lern­fel­der

1. Juli 2017: Infotag

Die End­jah­res­zeug­nis­se sind bald in der Tasche. Doch wie geht es nach der 10. Klas­se wei­ter?

Berufliche Schule FAW gGmbH_Infotag am 1. Juli 2017Eini­ge wis­sen schon wel­chen Aus­bil­dungs­be­ruf sie anstre­ben oder ob sie das Abitur able­gen wer­den. Doch immer wie­der fin­den sich Schü­ler, die noch nicht das Rich­ti­ge für ihren wei­te­ren Lebens­weg gefun­den haben.

Wir laden Dich und Dei­ne Eltern herz­lich zu unse­rem Berufs­in­fo­tag ein. 
Am Sams­tag, dem 1. Juli 2017, könnt Ihr Euch in der Zeit von 9:00 bis 12:00 Uhr über unse­re Aus­bil­dungs­an­ge­bo­te infor­mie­ren und unse­re „Beru­fe mit Zukunft“ ken­nen­ler­nen.

Eine Kin­der­be­treu­ung wird an die­sem Tag eben­so ange­bo­ten.

Aus­bil­dungs­mög­lich­kei­ten
Bei uns geht es sozi­al zu. Sowohl im Umfang als auch in der Aus­bil­dung. Fach­kräf­te in sozia­len Beru­fen sind heu­te gefragt wie nie zuvor. Aktu­ell wer­den an unse­rer Schu­le zwei Aus­bil­dungs­gän­ge ange­bo­ten:

Von der erwei­ter­ten Berufs­bil­dungs­rei­fe zum Erzie­her
In der 2-jäh­ri­gen Aus­bil­dung zum Sozi­al­as­sis­ten­ten ler­nen die Jugend­li­chen ers­te Tätig­keits­fel­der in ver­schie­de­nen sozia­len Berei­chen ken­nen. Mit Abschluss die­ser Aus­bil­dung kön­nen die Schü­ler die Fach­ober­schul­rei­fe erlan­gen und damit die Zugangs­vor­aus­set­zun­gen für die Erzie­her­aus­bil­dung erfül­len. So kön­nen Jugend­li­che im Anschluss an die erfolg­reich abge­schlos­se­ne Aus­bil­dung zum Sozi­al­as­sis­ten­ten dann sogar in wei­te­ren 3 Jah­ren an der Fach­schu­le für Sozi­al­we­sen die Aus­bil­dung zum Erzie­her absol­vie­ren.

Beson­der­hei­ten in der Erzie­her­aus­bil­dung
Wäh­rend der Erzie­her­aus­bil­dung absol­vie­ren die Schü­ler  Zusatz­aus­bil­dun­gen im Rah­men der Wahl­pflicht­fä­cher. Die­se die­nen der Erwei­te­rung und Ver­tie­fung ihres Wis­sens in der Kin­der- und Jugend­hil­fe. Dazu ver­bes­sern die­se  Leis­tun­gen ihre Chan­cen auf dem Arbeits­markt. Die Schü­ler kön­nen zwi­schen Montesso­ri-Päd­ago­gik und Erleb­nis­päd­ago­gik wäh­len.

In der Montesso­ri-Päd­ago­gik ver­folgt der Leit­satz „Hilf mir, es selbst zu tun“ das Ziel der Päd­ago­gik. Danach erhal­ten Kin­der durch ein akti­vie­ren­des Lern­um­feld wich­ti­ge Impul­se für die indi­vi­du­el­le Ent­wick­lung. Der Umgang mit spe­zi­el­len Mate­ria­li­en unter­stützt die­se Ent­wick­lung.
Die Schü­ler kön­nen mit dem Kurs das Montesso­ri-Diplom erwer­ben.

Die Erleb­nis­päd­ago­gik ist in der Reform­päd­ago­gik der Bil­dung und Erzie­hung ver­an­kert. In der Erleb­nis­the­ra­pie wer­den die Ele­men­te Natur, Erleb­nis und Gemein­schaft in den Mit­tel­punkt gestellt und ziel­ge­rich­tet mit­ein­an­der ver­bun­den. Erleb­nis­päd­ago­gik bie­tet eine Fül­le an indi­vi­du­el­len Erfah­rungs­räu­men und Lern­op­tio­nen. Sie ist aus der Arbeit mit Kin­dern und jun­gen Men­schen nicht mehr weg­zu­den­ken.

Jetzt Aus­bil­dungs­platz sichern!
Wenn auch Du noch nicht weisst, wie es für Dich in Zukunft beruf­lich wei­ter­geht, dann komm zu unse­rem Info­tag am 1. Juli 2017.

Wir freu­en uns auf Dich!

Das Team der Beruf­li­chen Schu­le der FAW gGmbH

Unser Montessori-Kurs auf dem Campusfest des Montessori Campus Hangelsberg „Clara Grunwald“

Am Frei­tag, dem 19. Mai 2017, waren wir zu Gast auf dem Cam­pus­fest in Han­gels­berg. Dafür hat­ten wir im Unter­richt, inner­halb unse­res Montessori–Kurses, eini­ge Ange­bo­te für die Kin­der und Jugend­li­chen vor­be­rei­tet, wel­che wir auf dem Fest gemein­sam mit den Kin­dern durch­füh­ren woll­ten. Dazu zähl­ten:

  • ein eigens gebau­tes Mika­do-Spiel,
  • klei­ne Knet­sä­cke aus Luft­bal­lons,
  • der qua­dro­no­mi­sche Wür­fel sowie
  • die Hun­dert­er­ket­te.

Unser Mika­do-Spiel
Berufliche Schule FAW gGmbH_Wir beim Campusfest in Hangelsberg 2017_11Die­ses haben wir mit Hil­fe von Bam­bus­stö­cken und bun­ten Woll­fä­den her­ge­stellt, wobei die Woll­fä­den die jewei­li­ge Punk­te­an­zahl der ein­zel­nen angibt.
Dabei hält ein Spie­ler alle Stä­be zusam­men als Bün­del fest und lässt sie dann auf den Boden fal­len. Nach­dem die­se dann chao­tisch über­ein­an­der auf dem Boden lie­gen, ver­sucht jeder Spie­ler einen Stab nach dem ande­ren weg­zu­neh­men, ohne dabei einen der ande­ren zu bewe­gen. Bewegt sich ein ande­rer als der Aus­ge­wähl­te, ist der nächs­te Spie­ler an der Rei­he. Zum Schluss wer­den alle Punk­te zusam­men gezählt und der Spie­ler mit der höchs­ten Punkt­zahl hat gewon­nen.

Knet­sä­cke aus Luft­bal­lons
Berufliche Schule FAW gGmbH_Wir beim Campusfest in Hangelsberg 2017_2Hier konn­ten die Kin­der sich Luft­bal­lons mit Mehl oder Reis, je nach Belie­ben, fül­len und anschlie­ßend ein Gesicht auf ihren Knet­sack malen. 
Dabei stell­te vor allem das Han­tie­ren mit dem Mehl einen Rie­sen­spaß für die Kin­der dar.


Der qua­dro­no­mi­sche Wür­fel

Berufliche Schule FAW gGmbH_Wir beim Campusfest in Hangelsberg 2017_1An die­ser Sta­ti­on hat­ten die Kin­der sowie Erwach­se­nen die Mög­lich­keit, den Wür­fel ein­mal selbst auf- und abzu­bau­en, was sich als gar nicht so ein­fach her­aus­stell­te.         

 

Die Hun­dert­er­ket­te
Die­se woll­ten wir gemein­sam mit den Hand­ab­drü­cken der Kin­dern und Erwach­se­nen errei­chen. Als Vor­be­rei­tung haben wir im Unter­richt über Berufliche Schule FAW gGmbH_Wir beim Campusfest in Hangelsberg 2017_14100 gel­be Krei­se aus­ge­schnit­ten, unse­re „gol­de­nen“ Per­len der Ket­te. Die­se haben wir dann vor Ort an eine Wäsche­lei­ne gehan­gen, wel­che zwi­schen den Bäu­men gespannt war. Nun konn­ten die Kin­der und Erwach­se­nen auf jeweils eine eige­ne Per­le ihren Hand­ab­druck mit Fin­ger­mal­far­be set­zen, wel­che spä­ter dann vor Ort zur bes­se­ren Halt­bar­keit von uns noch ein­la­mi­niert wur­de.

Wir möch­ten uns noch mal recht herz­lich bei allen Kin­dern und Erwach­se­nen für die tat­kräf­ti­ge Unter­stüt­zung bei der Hun­dert­er­ket­te bedan­ken (auch wenn wir sie nicht ganz erreicht haben ☺) und natür­lich bei den Lei­te­rin­nen der Frei­en Montesso­ri Grund- und Ober­schu­le, Frau Micheel und Frau Kleist, wel­che uns die Teil­nah­me ermög­licht haben.

Der Montessori–Kurs
Erz 14/1 und 14/2

Na klar, geht das!

Erzie­her und Sozi­al­as­sis­ten­ten beim gemein­sa­men Spiel

Eigent­lich war das Unter­richts­the­ma bei den Sozi­al­as­sis­ten­ten der 16–1 Kom­mu­ni­ka­ti­on. Da kam die Anfra­ge der Erleb­nis­päd­ago­gen (Erzie­her) nach einem gemein­sa­men Unter­richts­block (90 Minu­ten) zur Durch­füh­rung von Spie­len.

Frei nach dem 1. Axi­om der Kom­mu­ni­ka­ti­on „Man kann nicht nicht kom­mu­ni­zie­ren” von Paul Watz­la­wick sag­ten wir zu. Frau Köh­ler und mei­ne Wenig­keit wur­den zum Leh­rer­dop­pel.

Berufliche Schule FAW gGmbH_Kommunikation trifft Spiel_2_2017Die ers­ten bei­den Stun­den wur­den somit von unse­ren „fast fer­ti­gen“ Erzie­hern 14 aus dem Bereich Erleb­nis­päd­ago­gik vor­be­rei­tet und gestal­tet. Die Akteu­re der Sozi­al­as­sis­ten­ten waren mit Spaß dabei. Die Ver­an­stal­tung begann mit wit­zi­gen Spie­len im Bewe­gungs­raum. Das schö­ne Wet­ter begüns­tig­te dann eine Fort­set­zung vor der Schu­le im Son­nen­schein.

Es wur­de viel kom­mu­ni­ziert, sowohl ver­bal als auch non­ver­bal. Und unse­re Erzie­her und Sozi­al­as­sis­ten­ten erwie­sen sich als gute Part­ner. Scha­de, dass wir erst spä­ter an Fotos gedacht haben, weil Han­dys im Unter­richt eigent­lich Ruhe haben sol­len.

Dann wur­de doch mal eben schnell das eige­ne Han­dy aus dem Leh­rer­zim­mer geholt. Und so wird die­ser Don­ners­tag, der 18. Mai 2017, auch mit Bil­dern in die Chro­nik unse­rer Schu­le ein­ge­hen. 🙂

Frau Dr. A.-M. Möh­ring
Leh­re­rin für Poli­ti­sche Bil­dung, Betriebs­wirt­schafts­leh­re und berufs­be­zo­ge­ne Lern­fel­der