Fachschule für Sozialwesen

Zulassung gemäß § 4 Aufnahmevoraussetzungen*

Aufnahmevoraussetzungen für die Bildungsgänge der Fachrichtungen Sozialpädagogik sind:

1. die Fachoberschulreife oder eine gleichwertige Schulbildung und a. eine abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung oder b. eine abgeschlossene nichteinschlägige Berufsausbildung und ein für die Fachrichtung förderliche Tätigkeit oder

2. die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife und eine für die Fachrichtung förderliche Tätigkeit

*Fachschulverordnung für Sozialwesen

Die Ausbildung

Schülerarbeit RotkäppchenDie Fachschule für Sozialwesen mit der Fachrichtung Sozialpädagogik kann jedoch auch an die erfolgreich abgeschlossene 2-jährige Ausbildung zum staatlich geprüften Sozialassistenten oder eine andere gleichwertige duale Ausbildung angeschlossen werden. In der Fachschule für Sozialwesen steht für die angehenden Erzieherinnen und Erzieher die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Vordergrund. In verschiedenen Lernfeldern lernen die Schüler wie Beziehungen zu und zwischen Kindern und Jugendlichen aufzubauen und zu gestalten sind, wie Gruppenprozesse begleitet werden, wie Lebenswelten strukturiert und gestaltet werden, ebenso wie das Verhalten einzelner zu beobachten und darauf zu reagieren.

Basteln mit Kindern

Einen großen Teil an der 3-jährigen Ausbildung bilden die Planung und Durchführung von Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsprozessen. Dazu kommen die Gestaltung und Anwendung von musisch-kreativen Prozessen und die Betreuung und Begleitung von Kindern mit besonderen Lebenssituationen. Die künftigen Erzieherinnen und Erzieher lernen die sozialpädagogische Arbeit zu strukturieren, verstehen es mit und in Teams zu arbeiten und mit Familien zu kooperieren.

Auch die Erstellung von pädagogischen Konzepten gehört zum Tätigkeitsbereich einer Erzieherin/eines Erziehers und bildet damit einen festen Bestandteil des Unterrichts. Die Ausbildung umfasst einen hohen Praxisanteil von insgesamt 38 Wochen. Während der 3-jährigen Ausbildung sind die angehenden Erzieherinnen und Erzieher in verschiedenen Praktikumsbetrieben im Einsatz, in denen sie mehrere Einsatzfelder durchlaufen. Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung sind die Absolventen Erzieherinnen und Erzieher.

Die Einsatzgebiete von Erzieherinnen und Erziehern sind heute vielfältiger denn je:

  • Hilfen zur Erziehung (z.B. in Kinder- und Jugendheimen, Wohngruppen oder Mutter-Kind-Einrichtungen)
  • Jugend- sowie Freizeiteinrichtungen (z.B. Betreuung, Ausarbeitung von altersgerechten Freizeitangeboten)
  • Kindertagesstätten und Horte
  • Tageseinrichtungen (z.B. Tagesmütter)

Die Kosten für die vollzeitschulische Berufsausbildung belaufen sich auf 36 Monatsraten á 85 € monatlich.